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25.10.2017

Neue Veröffentlichung im Trias-Verlag: Das Buch „Die Gen-Diät - Ihren Stoffwechsel-Typ erkennen und endlich schlank werden“.

Heute wurde das neue und umfangreiche Buch mit dem Titel „Die Gen-Diät - Ihren Stoffwechsel-Typ erkennen und endlich schlank werden“ im renommierten Trias-Verlag veröffentlicht.

 

TRIAS ist der Ratgeberverlag der bekannten Thieme Gruppe, der sich seit seinem Bestehen ausschließlich auf die Themen Medizin, Gesundheit und Lebenshilfe spezialisiert hat. Der Name TRIAS steht im Vergleich zu anderen Ratgeber-Verlagen vor allem für Programmtiefe und Programmbreite. Der TRIAS Verlag bietet Ratgeber zu vielen verschiedenen, zum Teil auch sehr speziellen medizinischen Fragestellungen an. Medizinische Kompetenz, fachlich fundierte und zugleich attraktiv aufbereitete Inhalte haben TRIAS zu einem der marktführenden Anbietern unter den Verlagen für Gesundheitsratgeber gemacht.

 

Das Buch „Die Gen-Diät - Ihren Stoffwechsel-Typ erkennen und endlich schlank werden" kann über den Shop von CoGAP, über amazon (auch als E-Book) sowie in allen Buchhandlungen deutschlandweit erworben werden. Das aktuelle Buch enthält viele neue Informationen rund um Übergewicht, Abnehmen und Ernährung. Zusätzlich liefert es leicht umsetzbare Sport- und Ernährungsempfehlungen und zahlreiche neue Rezeptideen.

 

Leseauszug aus dem Buch:

"Jeder Mensch ist einzigartig: Ihre DNA. Ihre Diät.
Kennen Sie das: Ihre Freundin ist trotz täglichem Kuchenstück rank und schlank, während Sie trotz magerer Diätkost nicht abnehmen? Wie ungerecht - oder doch nicht? Denn die Erklärung ist so verblüffend neu wie einfach: Ihre Gene bestimmen Ihren ganz individuellen Stoffwechseltyp und legen damit fest, wie Sie Lebensmittel verarbeiten und welche Ernährungsform für Sie die richtige ist. Denn was Ihrer Freundin zur Bikinfigur verhilft, macht Sie lange noch nicht schlank.
- Die neue wissenschaftliche Entwicklung: Im Meta-Check werden ihre Gene analysiert. Das Ergebnis: Ihr individueller Meta-Typ, der Ihnen sagt, wie ihre ideale Ernährung aussehen sollte - die endlich zum dauerhaften Abnehmerfolg führt.
- Alles zur neuen Methode Meta-Check: Was sich dahinter verbirgt, wie sie wirkt.
- Essen Sie sich schlank: Die optimale Ernährung für jeden der 4 Meta-Typen.
- Bewegung, die zu Ihnen passt: Welcher Sport wem wirklich hilft."

17.10.2017

Die Zahl der adipösen Kinder hat sich verzehnfacht

Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Imperial College London haben in einer aktuellen Studie besorgniserregende Ergebnisse veröffentlicht. Fakt ist, dass die Zahl übergewichtiger und extrem übergewichtiger Kinder in den vergangenen Jahrzenten weltweit drastisch zugenommen hat. Weltweit sind heute mehr als 120 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von 5 – 19 Jahren extrem übergewichtig bzw. adipös. 1975 waren es etwa 11 Millionen, d. h. dass sich die Zahl der fettleibigen Kinder und Jugendlichen in den letzten vier Jahrzenten weltweit mehr als verzehnfacht hat. In Deutschland allein stieg im vergangenen Jahr der Anteil fettleibiger Kinder von etwa 3 % im Jahr 1975 auf 7 % der Mädchen und 11 % der Jungen. Hinzu kommt, dass weitere 213 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig sind. Desweiteren ist mittlerweile fast jeder dritte Mensch übergewichtig, die Zahl der Fettleibigen steigt kontinuierlich an. Laut einer anderen Studie dienen Kindern die Eltern immer als Vorbilder. Kinder nehmen wahr, was, wo und wie viel gegessen und  ob gemeinsam gekocht wird. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass unserer Meinung nach Aufklärungskampagnen allein nicht ausreichen können. In Zukunft sollte der Fokus unserer Überzeugung nach v. a. auf einer langfristigen Ernährungsumstellung liegen. Beim Ernährungskonzept der Gen-Diät MetaCheck handelt es sich um eine langfristige Ernährungsumstellung.* Sehen Sie hier den Beitrag dazu …

27.09.2017

Warum es so schwierig ist im Alter abzunehmen

Forscher der Universität Bonn und Yale haben herausgefunden, dass eine neu entdeckte Art von Makrophagen (weiße Blutkörperchen) in unserem Bauchfett dafür verantwortlich ist, dass auch generell schlanke Menschen im Alter zunehmend mehr Speck auf den Hüften haben und das Abnehmen zunehmend schwieriger wird. Die Ergebnisse wurden kürzlich im renommierten Fachjournal „Nature“ veröffentlich.

 

Eine Störung des Fettabbaus in der Bauchgegend soll laut dem Forscherteam die Ursache des hartnäckigen Bauchspecks sein. Sie entdeckten, dass in jungem Alter bei Hunger Nervenzellen im Bauchfett den Neurotransmitter Noradrenalin ausschütten, der den Fettabbau anregt. Im Alter sieht dies jedoch anders aus. Die neu entdeckten Makrophagen schalten laut der Forscher permanent in eine Art Entzündungsmodus um, der dazu führt das sie vermehrt das Enzym MAOA produzieren. MAOA ist in der Lage Noradrenalin abzubauen, sodass der Fettabbau aus dem Bauchfett vermindert wird. Diese neuen Erkenntnisse gelten bisher nur für Mäuse. Forscher gehen jedoch davon aus, dass auch beim Menschen ein ähnlicher Mechanismus eine Rolle spielt. Die Studie zeigt, wie wichtig das Erlangen und die Erhaltung eines gesunden Gewichts im Laufe des Lebens ist, denn bereits vorhandenes Bauchfett kann im Alter schwieriger abgebaut werden. Mehr zur neuen Studie finden Sie hier.

11.08.2017

Neue Rezepte im Ernährungsportal / neue und erweiterte Lebensmittelliste

Unser CoGAP Ernährungsportal bietet Ihnen viele Rezepte, die Ihnen eine Meta-Typ gerechte Ernährung im Alltag vereinfachen sollen. Wir arbeiten täglich daran, unser Ernährungsportal um neue und innovative Rezeptideen stetig zu erweitern. Gleichzeitig sind wir nun auf den Social-Media-Plattformen Instagram (cogapmetacheck) und Pinterest vertreten. Dort finden Sie ebenfalls leckere Rezepte sowie Tipps und Tricks zum Thema „Ernährung“ und „Meta-Typ gerechtes Kochen“.

Weiterhin haben wir eine neue und ausgeweitete Lebensmittelliste für jeden Meta-Typen in unseren MetaCheck Auswertungen integriert. Alle Lebensmittel wurden von unseren Wissenschaftlern unter neuen Gesichtspunkten bewertet. Zahlreiche Lebensmittel wurden ergänzt, darunter ebenfalls die sogenannten „Superfoods“. Die aktuellen Listen können Sie in unserem CoGAP Ernährungsportal herunterladen.*

21.07.2017

LowCarb - Ernährungsexperten warnen vor den Langzeitrisiken

Der Low-Carb-Trend gilt seit geraumer Zeit als die Wunderwaffe gegen überflüssige Pfunde. Bei einer extremen Low-Carb-Diät werden stärkehaltige Produkte wie Pasta, Reis oder Kartoffeln konsequent gemieden, dafür besteht der Speiseplan zum Großteil nur aus Gemüse sowie eiweiß- und fettreichen Nahrungsmitteln. Experten fedoch warnen eindringlich vor den gesundheitsschädigenden Risiken, einer stark kohlenhydratreduzierten Ernährung. So sind Kohlenhydrate ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung und liefern uns schnelle Energie, welche für unseren Körper und seine Funktionen sehr wichtig sind. Wird nun auf Kohlenhydrate verzichtet, fällt der Körper in einen Sparmodus, indem er denkt eine Hungerzeit steht bevor. Als Konsequenz zieht der Körper seine Energie aus den Fettreserven. Jetzt purzeln zwar schnell die Kilos, jedoch bedeutet dies für den Körper eine Menge Stress. Herz- Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Übelkeit als Beispiele können die Folge sein. Die hohe Eiweißzufuhr kann auf Dauer ebenfalls problematisch für Menschen mit Nieren- oder Leberproblemen sein. Meistens bleiben Heißhungerattacken auf Kohlenhydrate nicht aus, sodass der typische Jojo-Effekt rasch eintritt und für Frust sorgt. Zum schnellen, gesunden und nachhaltigen Abnehmen, sollte unserer Überzeugung nach nicht auf Kohlenhydrate verzichtet werden, sondern viel mehr auf eine sonnvolle Verteilung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in der Ernährung geachtet werden. In den Ernährungsplänen der Gen-Diät MetaCheck wird eine individuelle, an die Gene angepasste Verteilung der drei o. g. Hauptenergieträger unserer Überzeugung nach umgesetzt.* Hier erfahren Sie mehr...

21.06.2017

Weltweit immer mehr Fettleibige

Studien zeigen, dass weltweit fast jeder dritte Mensch übergewichtig ist. Forschern zufolge ist das Übergewicht eines der schwierigsten Gesundheitsprobleme unserer heutigen Zeit. Dabei ist vor allem die rasant steigende Zahl der fettleibigen Kinder erschreckend. Spitzenreiter sind hierbei mit 13 % die USA. Die meisten fettleibigen Erwachsenen leben laut Studien in Ägypten (35 %). Übergewicht bezieht sich auf einen Körper-Masse-Index (BMI) von 25 bis 30. Bei einem höheren BMI als 30 spricht man von Fettleibigkeit (Adipositas). Besonders selten sind die Menschen in Vietnam und Bangladesch von extremem Übergewicht betroffen. Deutschland liegt im Mittelfeld: hierzulande sind 16,5 % der Frauen und 17,3 % der Männer adipös. Ein zu hohes Gewicht kann längerfristig gesundheitliche Risiken mit sich bringen. 2015 starben an deren Folgen ca. vier Millionen Menschen. Todesursache waren vor allem Herz-Kreislauferkrankungen, gefolgt von Diabetes mit 15%. An chronischen Nierenerkrankungen und Krebs starben ungefähr 10 %. Laut Frank Rühli vom Institut für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich repräsentieren die Zahlen aus den Studien den aktuellen Ernährungstrend: Es gebe heute zu viele Möglichkeiten, übermäßig Kalorien aufzunehmen, gleichzeitig sinke jedoch bei vielen Menschen der Energieverbrauch. Wer nachhaltig, gesund und schnell abnehmen möchte, sollte deshalb auf die richtigen Kalorienmengen aus Lebensmitteln achten. Von einer Radikaldiät ist dabei jedoch abzuraten. Es bietet sich für einen wirkungsvollen Erfolg eine Diät mit einer langfristigen Ernährungsumstellung unter der Berücksichtigung der Kalorien aus einzelnen Lebensmitteln an. Beim Ernährungskonzept von CoGAP bzw. der genetischen Stoffwechselanalyse / Gen-Diät MetaCheck handelt es sich um eine langfristige Ernährungsumstellung.* 

Für weitere Informationen: http://www.focus.de/wissen/diverses/wissenschaft-anteil-der-fettleibigen-menschen-steigt-rasch_id_7239064.html

12.06.2017

Vorsicht vor Glutenverzicht!

Glutenfreie Ernährung – diesen Trend aus Amerika findet man auch seit ein paar Jahren in Deutschland: Restaurants und Supermärkte bieten ein großes Sortiment an glutenfreien Lebensmitteln an. Der Verzicht auf das Klebereiweiß des Weizens ist längst Bestandteil einer vermeidlich gesunden Ernährung und eines modernen Lebensstils. Doch wirklich Sinn macht ein Verzicht nur bei Menschen mit einer Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), von der jedoch nur circa 2-3 % der Deutschen und immerhin 1 % der US-Bürger betroffen sind. Ein weiteres Prozent in Deutschland leidet an einer Glutensensitivität oder Weizenallergie. Bei ihnen führt der Verzehr von Gluten zu Dünndarmentzündungen, Blähungen, Osteoporose oder zu Blutarmut. Forscher der Columbia University New York haben in diesem Zusammenhang das Material von zwei US-Langzeitstudien ausgewertet. Sie untersuchten insbesondere die Folgen eines Glutenverzichts für Menschen mit einer gesunden Darmflora. Demnach führt das Weglassen von glutenhaltigen Vollkornprodukten dazu, dass der Schutz vor Herzerkrankungen nicht mehr besteht. Außerdem sind die in Vollkornprodukten enthaltenen Ballaststoffe wichtig für eine intakte Darmflora und eine funktionierende Blutzuckerregulierung. Insgesamt führt also ein unnötiger Verzicht auf Vollkornprodukte längerfristig eher zu Gesundheitsschäden. Wenn jedoch glutenfreie Vollkornprodukte in den Speiseplan integriert werden, sind diese Effekte vernachlässigbar. Allerdings ist es trotzdem nicht zwingend notwendig, komplett auf Gluten zu verzichten. Wichtig hierbei ist vor allem, dass man Vollkornprodukte anstatt raffinierter Kohlenhydrate wie z. B. Zucker und Weißmehl verzehrt. Die Gen-Diät MetaCheck berücksichtigt bei ihrer genetischen Stoffwechselanalyse keine Lebensmittelunverträglichkeiten, sondern achtet auf die Verteilung der drei Makronährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Weiterlesen…http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/us-studie-glutenverzicht-ist-fuer-gesunde-nicht-empfehlenswert-a-1146472.html

29.05.2017

Übergewicht schadet auch den Nieren

Einigen Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht ist jahrelang gar nicht bewusst, dass sie unter einer Funktionsstörung der Nieren leiden. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) warnt davor, dass starkes Übergewicht nicht nur zu Herz- und Kreislauferkrankungen führt, sondern auch die Funktion der Niere erheblich beeinträchtigen kann. Ein kritischer Body-Maß-Index von über 25 begünstigt die Entwicklung eines erhöhten Blutdrucks sowie die Tendenz leichter am Typ-2-Diabetes zu erkranken. Als Folge beider Erkrankungen können die kleinen Gefäßknäuel (Glomeruli) in den circa eine Millionen Nierenkörperchen beschädigt werden. Diese fungieren als Filter der Nieren und sorgen bei gesunden Menschen dafür, dass das Eiweiß im Blut verbleibt, jedoch Abfallprodukte des Stoffwechsels und Giftstoffe mit dem Urin ausgeschieden werden. Wenn der Druck in den Gefäßknäueln zu hoch ist, werden wichtige Stoffe, wie das Eiweiß Albumin, mit dem Harn aus dem Körper transportiert, was zeigt, dass die Filter der Nierenkörperchen nicht korrekt arbeiten. Bluthochdruck kann auch die Folgeerscheinung einer chronischen Nierenfunktionseinschränkung, wie etwa bei einem Typ-2-Diabetes sein. Wenn das Organ keinen Einfluss auf die Blutdruckregulation hat, steigt der Blutdruck im Körper an, wodurch die Funktion der Nieren verschlechtert wird. Wer nachhaltig, gesund und schnell abnehmen möchte, sollte unserer Meinung nach neben der Kalorienanzahl auch auf die richtige Verteilung der Makronährstoffe achten. Von einer einseitigen Radikaldiät ist dabei jedoch abzuraten. Es bietet sich zum einen schnellen Abnehmen eine Diät mit einem Ernährungsplan an, der individuelle Aspekte, wie das Alter, Geschlecht, Erbveranlagung oder den Hormonhaushalt berücksichtigt. Wir sind davon überzeugt, dass bei der Gen-Diät MetaCheck persönlichen Eigenschaften der Ratsuchenden ebenfalls berücksichtigt werden.* Hier erfahren Sie mehr...

04.05.2017

MEDICAL ONE – ein neuer renommierter Kooperationspartner

Mit Erfolg arbeitet CoGAP nun bereits seit mehreren Jahren mit Partnern wie amedes, for me do und Leichter Leben in Deutschland zusammen. Nun ist ein weiterer namhafter Kooperationspartner hinzugekommen – die Klinikgruppe Medical One. Medical One ist mit 28 Standorten und rund 10.000 Behandlungen pro Jahr eine der führenden Klinikgruppen für plastische und ästhetische Medizin sowie weiterer Fachrichtungen in Deutschland und Europa. Für sie arbeitet ein international erfahrenes Team von verantwortungsvollen Fachärzten zusammen, welche alle den Anspruch haben eine bundesweit einheitliche Behandlungsqualität der Patienten auf höchstem Niveau anzubieten - von der ersten Beratung bis zur Nachbehandlung. Um dies zu gewährleisten, werden alle Kliniken und Beratungszentren regelmäßig durch Institute wie dem TÜV SÜD geprüft. Die sehr guten Ergebnisse auf renommierten Bewertungsportalen zeigen zudem den Erfolg der Klinikgruppe. Die Thematik des effizienten Abnehmens stellt ebenfalls eine große Fachrichtung der Medical One dar. Aus diesem Grund kooperiert CoGAP mit der Klinikkette.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Medical One als neuen Kooperationspartner von CoGAP.

17.03.2017

Fasten wird immer beliebter

Längst ist die Fastenzeit kein Ausdruck besonderer Religiösität mehr. Heute stehen besonders die gesundheitlichen Vorteile als auch der bewusste Verzicht und die damit verbundenen Ruhephasen im Vordergrund. Die Zahl der Fastenden ist seit dem Jahr 2012 von 44 % auf 59 % gestiegen. Dies ist ein Anstieg von 15 %. Laut der DAK-Studie fallen darunter alle Befragten, die mindestens einmal pro Jahr für mehrere Wochen gefastet haben. Neben den üblichen Lebensmitteln wie Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch verzichten besonders viele Menschen auf das Fernsehen. Beim Blick auf die Geschlechter wird deutlich, dass Frauen v. a. auf Süßigkeiten und Fleisch verzichten möchten und Männer dagegen eher die Abstinenz von Alkohol bevorzugen. Junge Menschen im Alter von 18-29 konzentrieren sich dagegen besonders auf den Verzicht von Internet und Computer. Hierdurch erhofft sich der Großteil den Alltagsstress zu reduzieren und die frei gewordene Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Bei näherer Betrachtung der Bundesländer fällt auf, dass im Süden Deutschlands am häufigsten gefastet wird, gefolgt von Baden-Württemberg. Dagegen sind Menschen aus Ostdeutschland eher Fasten-Muffel. Zum Abnehmen ist Fasten allerdings nicht geeignet. Wer nachhaltig, gesund und schnell abnehmen möchte, sollte unserer Auffassung nach auf die richtige Verteilung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten achten. Die genetische Stoffwechselanalyse MetaCheck berücksichtigt nach unserer Überzeugung die individuelle Genetik zur Verteilung der Makronährstoffe.* Sehen Sie hier den Beitrag dazu …

 

10.03.2017

Braunes und weißes Fettgewebe

In der heutigen Gesellschaft stellt die stetig wachsende Zahl von übergewichtigen und vor allem fettleibigen Menschen ein ganz großes Gesundheitsproblem auf der Welt dar. Gesund und schnell abnehmen rückt somit immer mehr in den Fokus der Gesellschaft. Forscher sind sich heute einig, dass für die Betroffenen individuelle Maßnahmen ergriffen werden müssen, da pauschale Ratschläge und Aussagen keinen langfristigen Erfolg bringen. Die Fettverbrennung im Körper spielt dabei eine entscheidende Rolle und findet im sog. braunen Fettgewebe statt. Im weißen Fettgewebe hingegen wird die überschüssige Nahrungsenergie gespeichert. Bereits 2015 fanden Forscher heraus, dass ein Austausch einer einzigen DNA-Base des FTO Gens im Erbgut der Fettzellen ausreicht, um den Schalter zwischen Fettverbrennung und Fettspeicherung umzulegen und das Verhältnis in Richtung Fettspeicherung zu verlagern. Das FTO-Gen wird u. a. auch in der genetischen Stoffwechselanalyse MetaCheck, einer Gen-Diät, mit berücksichtigt und analysiert. Wissenschaftler der Technischen Universität München haben nun das braune Fettgewebe, in dem die Fettverbrennung stattfindet, näher untersucht. Dazu analysierten und werteten sie 2854 PET/CT Scans von 1644 Patienten aus, wobei das braune Fettgewebe mit Hilfe von Markierungen sichtbar wurde. Die Forscher entdeckten dabei unter anderem, dass der Anteil an braunem Fettgewebe nicht bei jedem Patienten gleich war, was wiederum mit der Entdeckung der genetischen Komponente aus dem Jahr 2015 korreliert. So verdeutlicht auch diese aktuelle Studie, dass eine individuelle Behandlung von Übergewichtigen sinnvoll ist. Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier …   

06.02.2017

Gene beeinflussen unser Körpergewicht

Fettleibige müssen nicht nur gegen ihre überflüssigen Pfunde, sondern häufig auch gegen Vorurteile und gesellschaftliche Ausgrenzung kämpfen. Im Kampf gegen das Übergewicht werden sie häufig allein gelassen. Hinzu kommt, dass sie oftmals mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen konfrontiert werden, die wenige erfolgsversprechende Aussichten zulassen. So belegen immer mehr Studien, dass die Genetik maßgeblich an der Entstehung von Übergewicht beteiligt ist und Betroffene von Anfang an Schwierigkeiten haben, ein normales Körpergewicht zu halten. Laut Prof. Hinney, Professorin und Leiterin der Forschungsabteilung für Molekulargenetik und Mitglied der Deutschen Adipositasgesellschaft, hat die Genetik an der Ausprägung unseres Körpergewichts sogar einen Anteil von mindestens 50 %. Hinney schätzt, dass vermutlich mehrere hundert Genvarianten unser Gewicht beeinflussen. Es ist also nicht immer ein falscher Lebensstil, sondern v. a. die genetische Veranlagung, die maßgeblich an der Ausprägung des Körpergewichts beteiligt ist. Trotz ungünstiger genetischer Veranlagung ist es aber natürlich möglich, Normalgewicht zu erreichen. Im Hinblick auf die Genetik sollte man unserer Meinung nach vor allem den von uns definierten Meta-Typen berücksichtigen.* Sehen Sie hier den Beitrag dazu…

27.01.2017

Deutschland hat ein dickes Problem

Ab einem BMI von 30 spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von Fettleibigkeit bzw. Adipositas. Adipositas ist durch eine vermehrte Depotfettansammlung gekennzeichnet und entsteht, wenn dem Organismus langfristig mehr Energie zugeführt wird als er verbraucht. Studien zufolge kann die Lebenserwartung der Betroffenen bis zu 10 Jahre verkürzt sein. Adipositas stellt einen wesentlichen Risikofaktor für die Entstehung von Folgeerkrankungen dar. So erhöht sich das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen wie z. B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten. Die Zahl der Erkrankungen ist alarmierend: Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Hälfte der Frauen und 2/3 der Männer in Deutschland übergewichtig. Ein Viertel der Erwachsenen gilt sogar als adipös. Dementsprechend hoch sind die Ausgaben für Adipositas im Gesundheitswesen. Diese werden auf 17 Mrd. € jährlich geschätzt. Die Techniker Krankenkasse (TK) verzeichnete allein im letzten Jahr 700.000 Arztbesuche und knapp 130.000 Klinikaufenthalte mit der Diagnose Adipositas. TK-Vorstandschef Baas kritisiert, dass im Durchschnitt jeder Erwerbstätige im vergangenen Jahr für drei Monate Herz-Kreislauf-Präparate verschrieben bekommen hat und der Einsatz dieser Präparate seit der Jahrhundertwende um 80 % gestiegen ist. Letztlich verdeutlichen diese Erkenntnisse, dass Aufklärungskampagnen allein nicht ausreichen können. In Zukunft sollte der Fokus v. a. auf einer langfristigen Ernährungsumstellung liegen. Beim Ernährungskonzept der Gen-Diät MetaCheck handelt es sich um eine langfristige Ernährungsumstellung.* Sehen Sie hier den Beitrag dazu …

13.01.17

Eine allgemeingültige Ernährungsweise gibt es nicht

Abnehmen ─ das kann jeder schaffen. Mit Low-Carb, Glyx-Diät und FDH soll ein Gewichtsverlust ohne Weiteres möglich sein. In der Realität bleibt der Erfolg jedoch meistens aus. Der ersehnte Gewichtsverlust rückt immer weiter in die Ferne. Verbraucher werden mehr denn je durch eine unüberschaubare Anzahl an Diäten verunsichert und von einer in die andere Jo-Jo-Falle hinein katapultiert. Kaum ein Tag vergeht, an dem kein neues Diätkonzept vorgestellt wird. Dabei soll das jeweilige Ernährungskonzept auf alle Menschen übertragbar sein. Israelische Forscher waren skeptisch und wollten diese Thematik im Rahmen einer Studie am Weizmann Institute of Science mit 800 Probanden näher erforschen. Ihr Ziel war es, anhand des Blutzuckerspiegelanstiegs herauszufinden, wie die Testpersonen mit ein und derselben Reaktion auf identisch verzehrte Lebensmittel reagieren. Die Forscher konnten feststellen, dass bei einigen Menschen nach dem Verzehr von beispielsweise Sushi ein stärkerer Blutzuckeranstieg als bei Eiscreme zu beobachten war. Bei anderen Probanden wurde hingegen ein gegensätzlicher Effekt verzeichnet. Im Zuge ihrer Studie stellten sie außerdem fest, dass der jeweilige Blutzuckeranstieg mit der Art der vorhandenen Darmbakterien zusammenhängt. Diese Erkenntnisse verdeutlichen noch einmal, dass jeder Mensch Lebensmittel auf unterschiedliche Art und Weise verarbeitet. Als zeitgemäß können unserer Meinung nach Diäten angesehen werden, die speziell auf den individuellen Stoffwechsel zugeschnitten sind und entsprechende Ernährungsempfehlungen an die Hand geben. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Gen-Diät CoGAP MetaCheck® diese Kriterien erfüllt.* Zusätzlich kann eine genetische Darmanalyse ─ wie der MetaCheck GutFlora® ─ durchgeführt werden, um die letzten Störfaktoren beim Abnehmen zu beseitigen. Sehen Sie hier den Beitrag dazu …

10.01.2017

Ballaststoffe schützen die Darmschleimhaut 

Schon lange ist bekannt, dass Ballaststoffen zahlreiche positive, gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. So unterstützen sie die Darmperistaltik, regulieren die Verdauung, stärken das Immunsystem und sorgen für eine lang anhaltende Sättigung. Desweiteren stellen sie für die nützlichen Darmbakterien eine Nahrungsquelle dar und steigern deren Aktivität und fördern deren Wachstum. Hinzu kommt, dass sie sich günstig auf Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Magen-Darm-Erkrankungen auswirken können. Im Rahmen einer aktuellen Studie wurde der Einfluss von Ballaststoffen auf die Darmflora untersucht. Dabei konnte das Forscherteam rund um Dr. Desai feststellen, dass bereits ein kurzweiliger Ballaststoffmangel zu einem Nahrungsdefizit bei den nützlichen Darmbakterien führt. Die nützlichen Darmbakterien sind nun auf alternative Nahrungsquellen angewiesen und bauen Glykoproteine des Schleims ab, welcher die Innenwand des Darms auskleidet. Hierdurch kann die Schleimschicht ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen und Bakterien und Viren gelangen aus dem Darmlumen in die Darmwand, wodurch chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Infektionserkrankungen begünstigt werden. Diese neue Erkenntnis macht noch einmal deutlich, wie wichtig eine ausreichende Zufuhr an Ballaststoffen ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu mindestens 30 g Ballaststoffen pro Tag. Wenn ein ungünstiges Darmbakterienverhältnis vorliegt, bei dem die Aufnahme von Ballaststoffen zu einer vermehrten Kalorienaufnahme führt, sollte die Ballaststoffzufuhr nicht reduziert werden, sondern mit Hilfe einer individuellen Therapie eine gesunde Darmflora aufgebaut werden. Weitere Erkenntnisse der Studie finden Sie hier …

 

06.01.2017

Übergewicht und Typ-2 Diabetes

Neben Krebs, Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten ist Typ-2 Diabetes eine der häufigsten Erkrankungen, welche mit Übergewicht einhergehen. In einer großangelegten Studie mit den Daten von über 10.000 Patienten konnte ein internationales Forscherteam zeigen, dass sich Fettleibigkeit langfristig auf die Genregulation auswirken kann. Insgesamt fanden die Forscher, durch Untersuchungen an Blutproben, 187 Stellen im Genom, welche eine epigenetische Veränderung in Bezug auf Übergewicht zeigten. Epigenetische Veränderungen betreffen dabei nicht den tatsächlichen DNA-Code, sondern die Regulation einzelner Gene und müssen nicht zwingend dauerhaft vorhanden sein. Die Forscher identifizierten unteranderem Gene die am Fettstoffwechsel beteiligt sind, Entzündungsgene und Gene, die zur Vorhersage von Typ-2 Diabetes genutzt werden können. Ab welchem BMI bzw. in welchem Gewebe genau die epigenetische Veränderung stattfindet ist jedoch noch kaum untersucht. Dazu müssten neben den Blutproben z. B. auch Biopsien von verschiedenen Körperstellen durchgeführt werden. Dennoch erhoffen sich die Forscher mit dieser Erkenntnis neue Ansätze und Strategien zur frühzeitigen Erkennung und Prävention von Typ-2 Diabetes zu entwickeln. Weitere Ergebnisse und Informationen zur Studie finden Sie hier …

15.12.2016

Darmflora und der Jo-Jo-Effekt

Mit Übergewicht und Adipositas steigt das Risiko für Krebs, Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose und koronare Herzkrankheiten erheblich an. Daher möchten viele schnell abnehmen, scheitern jedoch oft am sog. Jo-Jo-Effekt. Es ist schon länger bekannt, dass ein ungünstiges Bakterien-Verhältnis der Darmflora mit Übergewicht zusammenhängt. Das Forschungsteam rund um die Wissenschaftler Eran Segal und Eran Elinav hat in einer Studie die Beziehung zwischen dem Jo-Jo-Effekt und der Darmflora untersucht. Dafür erhielten Mäuse ihr Futter nach einer bestimmten Ernährungsweise. Es wurden drei Etappen einer Diät simuliert. In der ersten Phase wurden die Mäuse mit fettigem Futter gemästet, anschließend durch die Gabe von kalorienreduziertem Futter auf Diät gesetzt und in der dritten Phase erhielten sie eine ausgewogene Mischkost. Dabei konnte der nach einer Diät typsiche Jo-Jo-Effekt beobachtet werden. In der Phase des Übergewichts wiesen die Mäuse ein ungünstiges Darmbakterienverhältnis auf, das auch während und nach der Diät noch bestehen blieb. Die Darmflora der schlanken Mäuse glich also der von übergewichtigen Mäusen und hatte somit auch Einfluss auf deren Stoffwechsel und Energiehaushalt. Erst nach etwa fünf Monaten ¬obwohl die Mast- und Diätphase nur einen Monat betrug¬ näherte sich das Mikrobiom der ehemals übergewichtigen Mäuse einem Mikrobiom von schlanken Mäusen an. Dies lässt vermuten, dass eine erneute Gewichtszunahme nach einer Diät durch ein gestörtes Verhältnis der Darmflora begünstigt werden kann. Daher ist es sinnvoll mit Hilfe des MetaCheck GutFlora® abzuklären, ob ein gestörtes Verhältnis der Darmbakterien vorliegt. So können eventuelle Störfaktoren, die das Abnehmen beeinträchtigen, beseitigt werden. Weitere Ergebnisse und Informationen zur Studie finden Sie hier …

15.11.2016

Bauchfett als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Übergewicht kann zu zahlreichen Erkrankungen und Einschränkungen führen ─ dies ist nicht erst seit heute bekannt. Allerdings ist zu beachten, um welche Art von Fettverteilungsmuster es sich handelt, da diese ausschlaggebend für die Beurteilung des gesundheitlichen Risikos ist. Deutsche Forscher haben bis heute 17 verschiedene Körperformen identifiziert. Allgemein kann man jedoch zur Beurteilung des Fettverteilungsmusters den gynoiden Birnen-Typ und den androiden Apfel-Typ heranziehen. Während sich bei Frauen das Fett meistens an Oberschenkel, Po und Hüften verteilt (Birnen-Typ), weisen übergewichtige Männer häufig das Fettverteilungsmuster eines Apfel-Typs auf. In diesem Fall befindet sich das Körperfett vor allem in der Bauchgegend. Dabei handelt es sich um viszerales Fett, das die im Bauchraum liegenden Organe umgibt und stoffwechselphysiologisch aktiver ist als in anderen Regionen des Körpers. Bauchfett gilt daher als besonders gefährlich und begünstigt v. a. die Entstehung bestimmter Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Das Ergebnis einer der relevantesten Studie rund um das Forscherteam von Prof. Schuchert aus Neumünster bestätigt: Männer, die einen Bauchumfang von mindestens 110 cm aufweisen, haben mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % Bluthochdruck. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist zudem das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Komplikationen ab einem Taillenumfang von 102 cm (Männer) bzw. 88 cm (Frauen) deutlich erhöht. Daher ist es sinnvoll, dass rechtzeitig präventive als auch therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden, um vor allem das viszerale Fettgewebe zu reduzieren. Weitere Ergebnisse und Informationen zur Studie finden Sie hier.

10.11.2016

Kohlenhydrate haben zu Unrecht einen schlechten Ruf

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mindestens 50 % der täglich zugeführten Kalorien über Kohlenhydrate zu decken, denn Kohlenhydrate dienen den menschlichen Körperzellen in erster Linie als Energielieferanten, v. a. unserem Gehirn. In der Gesellschaft sind Kohlenhydrate allerdings häufig verpönt, denn sie gelten schon lange als Dickmacher schlechthin. Low Carb, also die bewusste Reduktion von Kohlenhydraten, zählt vor allem bei Figurbewussten zum obersten Schlankheitsgebot. Eine Spezialform der Low-Carb Diät stellt die ketogene Ernährungsweise dar. Hier wird die tägliche Kohlenhydrataufnahme zu Gunsten von fettreichen Lebensmitteln und Gemüse stark reduziert. Durch den geringen Kohlenhydratanteil nutzt der Körper Fett als neue Energiequelle und greift dafür auf die körpereigenen Fettdepots zurück, wodurch ein schneller Abnehmeffekt erzielt werden soll. Laut Georg Wechsler, Professor und Facharzt für Innere Medizin, ist die ketogene Ernährungsweise jedoch nur bei kindlicher Epilepsie zu empfehlen. Ansonsten ist von extremen Diätformen mit wenigen oder gar keinen Kohlenhydraten definitiv abzuraten, da fett- und eiweißreiche Lebensmittel automatisch zu einer sehr einseitigen und unausgewogenen Ernährung führen und damit steigt die Gefahr für gesundheitliche Probleme wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Gicht an. Wer schnell, gesund und nachhaltig abnehmen möchte, sollte daher unserer Meinung nach nicht auf Kohlenhydrate verzichten, sondern viel mehr auf die richtige Verteilung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in seiner Ernährung achten. Der Ernährungsplan aus der Auswertung der Gen-Diät MetaCheck beinhaltet eine individuelle Aufteilung der Hauptenergieträger (KH, P und F) für den Körper.* Hier erfahren Sie mehr ...

30.09.2016

Fettleibige werden von der Gesellschaft häufig ausgegrenzt

In Deutschland ist laut dem aktuellen „XXL-Report“ der DAK jeder vierte Erwachsene zwischen 18 und 79 fettleibig. Zudem hat sich der Anteil der Betroffenen mit einem Body-Mass-Index über 40 zwischen den Jahren 1999 und 2013 mehr als verdoppelt. Zahlreiche Studien belegen immer wieder, dass Adipositas mehr als 60 Begleiterkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Krebs oder Depressionen hervorruft. Fettleibige müssen jedoch nicht nur gegen ihre überflüssigen Pfunde, sondern häufig auch gegen Vorurteile und gesellschaftliche Ausgrenzung kämpfen. Eine Forsa-Studie hat im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit nun herausgefunden, dass Fettleibigkeit nicht nur krank sondern auch einsam machen kann. Dies ist v. a. damit zu begründen, dass adipöse Menschen häufig diskriminiert, gehänselt und ausgegrenzt werden. Im Rahmen dieser Forsa-Studie hat eine Umfrage zudem ergeben, dass 71 % der Befragten, stark Übergewichtige unästhetisch finden, 15 % sogar den Kontakt mit ihnen meiden und die Mehrheit der Befragten zudem der Meinung sind, dass Fettleibige selber Schuld und nur zu faul zum Abnehmen seien. Laut den Forschern befinden sich Fettleibige oft in einer Art Teufelskreis, denn mit jeder willkürlich ausgesuchten Diät sei ein weiterer Jojo-Effekt vorprogrammiert und eine stetige Gewichtszunahme wiederum die Folge. Daher ist es zwingend notwendig zu handeln und Betroffenen mit individuell angepassten Ernährungsplänen zu helfen. Die DAK und die Johnson & Johnson Medical GmbH hat sich im Rahmen dieser Studie auch zum Ziel gesetzt, den Zugang zu Adipositas-Therapien mit Hilfe einer Foto-Ausstellung sowie der vom Gesundheitsministerium unterstützten Kampagne „schwere(s)los“ zu verbessern. Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier …

08.09.2016

Übergewicht mit mindestens 13 Krebsarten verknüpft

Mit Übergewicht und Adipositas steigt das Risiko für viele Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose und koronare Herzkrankheiten, erheblich an. Dass Übergewicht gleichermaßen mit Krebs verbunden ist, konnte nun ebenfalls belegt werden. Eine Gruppe von 21 unabhängigen, internationalen Experten haben dazu im Rahmen eines IARC (International Agency for Research on Cancer) Projektes eine Studie im Fachjournal The New England Journal of Medicine veröffentlicht, in welcher über 1.000 Studien zusammengefasst und ausgewertet wurden. Dank dieser riesigen Datenmenge kamen die Forscher zu dem Entschluss, dass Übergewicht mit mindestens 13 Krebsarten einhergeht. Dabei gilt ganz klar, dass je höher das Übergewicht ist, desto höher ist auch das Krebsrisiko. Bereits im Jahre 2002 hatte die IARC fünf Krebsarten mit Übergewicht in Verbindung bringen können. In der aktuellen Studie konnten die Forscher diese fünf bestätigen und diesmal weitere acht identifizieren. Elizabeth A. Platz, eine renommierte Epidemiologin und Krebsforscherin, betonte zudem, dass vor allem Frauen diese Studie nicht ignorieren sollten. Die Forscher fanden nämlich heraus, dass Gebärmutterkrebs und postmenopausaler Brustkrebs in sehr starker Verbindung mit Übergewicht stehen. Letztlich schlussfolgern die Autoren, dass diese neuen Erkenntnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, geeignete Maßnahmen gegen Übergewicht durchzuführen, bzw. ein gesundes Körpergewicht zu halten. Dabei ist aber auch klar, dass allgemeine Diätempfehlungen sinnlos sind. Bei der Gen-Diät CoGAP MetaCheck® handelt es sich um ein Konzept zur Erstellung individueller Ernährungs- und Sportpläne.* Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier …

01.09.2016

20 % aller Genetik-Forschungen fehlerhaft!?

Diese unglaubliche Nachricht wird seit letzter Woche von den Medien verbreitet. Auf den ersten Blick wäre dies natürlich ein riesiger Skandal. Betrachtet man die eigentliche Studie, die hinter dieser Medienschlagzeile steckt, wird schnell klar, dass es jedoch nicht so gravierend ist. In der Genetik Forschung ist es üblich, die untersuchten Gene in Excel-Tabellen aufzulisten und als Anhang mitzuveröffentlichen. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass aufgrund der Autokorrektur von Excel, es oftmals zur fehlerhaften Schreibweise von Gen-Namen kommt. So lautet z. B. die Abkürzung für das Gen Septin 2 „SEPT2“. Excel erkennt dies fälschlicherweise als Datum (zweiter September) und schreibt es anschließend um in „2-Sept“, oder sogar in „2006/09/02“. Ein weiterer Fehler tritt auf, wenn Gen-Nummern gelistet werden. Dank der Autokorrektur wird so aus der Gen-Nummer „2310009E13“ dann schon mal „2.31E+13“, da Excel diese Zahl als Fließkommazahl erkennt und entsprechend ändert. Diese „Fehler“ ändern natürlich nichts an dem eigentlichen Forschungsergebnis der jeweiligen Studie. Dennoch erschwert es das Weiterarbeiten mit den Daten für andere Forschergruppen, da die Forscher erst herausfinden müssen, um welches Gen es sich handelt. Letztlich lautet die Empfehlung der Autoren, dass die Forscher entweder auf die Excel Autokorrektur achten, oder direkt zu anderen Programmen greifen sollen. Am Ende ist es beruhigend, dass nicht die Forschungsergebnisse fehlerhaft sind, wie es die Medien darstellen, sondern „nur“ die Schreibweise einzelner Gene. Erfahren Sie hier mehr über die Originalstudie der Autoren …

22.08.2016

2016 wurde zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ erklärt

Hülsenfrüchte sind heutzutage aus der internationalen Küche nicht mehr wegzudenken. Erbsensuppe, Hummus, Falafel und Chili-Con-Carne ─ alles Gerichte, in denen die gesunden Samen zum Einsatz kommen. Nicht umsonst hat die UN das Jahr 2016 zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ ernannt. Das Ziel ist, der breiten Öffentlichkeit die ernährungsphysiologischen Vorteile und den Nutzen von Hülsenfrüchten näher zu bringen. Hülsenfrüchte zählen zu den ältesten und bedeutendsten Kulturpflanzen, sind sehr nährstoffreich, machen satt und kosten nicht viel. 100 g Erbsen und Linsen liefern 16-17 g Ballaststoffe, dies entspricht bereits mehr als die Hälfte der täglich empfohlenen Ballaststoffzufuhr. Hülsenfrüchte haben aufgrund dessen auch einen niedrigen glykämischen Index, d. h. sie haben nur einen geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und lassen Blutzuckerspitzen erst gar nicht entstehen. Getrocknete Hülsenfrüchte bestehen zudem bis zu einem Drittel aus Eiweiß, welches gleichzeitig eine hohe biologische Wertigkeit aufweist. Durch die Kombination mit Getreideeiweiß kann die biologische Wertigkeit der Hülsenfrüchte weiter erhöht werden. Zudem liefern Hülsenfrüchte reichlich Vitamin B1, Magnesium, Zink und Eisen. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften stellen sie besonders für Veganer und Vegetarier oder Menschen in Entwicklungsländern eine wichtige Alternative für Fleischprodukte dar. Hülsenfrüchte können besonders im Herbst und Winter – in der sogenannten Eintopfzeit – in den Speiseplan integriert werden. Dennoch sollten Hülsenfrüchte nicht täglich auf dem Speiseplan stehen und Fleisch nicht als wichtigen Eiweiß- und Eisenlieferanten in den Schatten stellen, denn beide Lebensmittelgruppen weisen komplett unterschiedliche Nährstoffgehalte auf und sollten beide im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung auf dem Speiseplan stehen. Hier erfahren Sie mehr ...

05.08.2016

Das Krebsrisiko von Kaffee wurde neu bewertet

Kein Kaffee am Morgen – für die meisten Deutschen unvorstellbar. Kaffee zählt zu den Lieblingsgetränken der Deutschen. Laut dem Tchibo Kaffeereport 2016 trinkt jede/r Deutsche rund 5 Kg Kaffee im Jahr und 3,8 Tassen Kaffee täglich. Noch vor 25 Jahren ging die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO von einer möglicherweise krebserregenden Wirkung des Kaffees aus. In einigen Studien konnte ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Kaffee und Blasenkrebs festgestellt werden. Jedoch wurde damals nur eine sehr geringe Anzahl von Studien herangezogen. Die damaligen Ergebnisse wurden ebenfalls falsch bewertet. Wichtige Einflussgrößen, wie der Zigarettenkonsum sind nicht in die Beurteilung mit eingeflossen. Dies ist allerdings enorm entscheidend, da viele Raucher gleichzeitig einen hohen Kaffeeverbrauch sowie ein erhöhtes Risiko für Blasenkrebs aufweisen. Vor Kurzem hat die IARC die Datenlage neu ausgewertet, um das karzinogene Potential von Kaffee aktuell zu bewerten und konnte auf eine weitaus höhere Anzahl von Experimenten und Studienergebnissen zurückgreifen. Dabei wurde kein erhöhtes Krebsrisiko durch den Konsum von Kaffee festgestellt. Als neue Erkenntnis gilt jedoch, dass die Temperatur des Kaffees für seine gesundheitliche Beurteilung entscheidend ist. So soll Kaffee über 65 °C „wahrscheinlich krebserregend“ sein, da der Kaffee in dieser Form das Risiko von Speiseröhrenkrebs erhöht. Dies gilt gleichermaßen für Tee oder andere Getränke, die eine Temperatur über 65 °C aufweisen. Kaffee unter 65 ° C wird dagegen als ungefährlich eingestuft und gilt als die sichere Wahl. Der Forschungsbereich zum Thema „Kaffee“ weist dennoch einige Lücken auf, die genauer untersucht werden müssen. Die Erkenntnisse beziehen sich daher nur auf die aktuellen Studienergebnisse und sollen nicht den Eindruck erwecken, dass der Konsum von Kaffee generell und in jeglicher Form gesundheitlich unbedenklich ist. Zudem verträgt jeder von uns Kaffee unterschiedlich gut. Daher sollte letztendlich auch die individuelle Verträglichkeit berücksichtigt werden. Hier erfahren Sie mehr ...

27.07.2016

Darmvirusinfektionen als Risikofaktoren für Zöliakie

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms und zählt zu den sog. Autoimmunkrankheiten. Menschen die an Zöliakie erkrankt sind, reagieren überempfindlich auf das in bestimmten Getreidearten enthaltene Klebereiweiß Gluten bzw. auf die Unterfraktion Gliadin und sollten eine lebenslange strikte Diät ohne Gluten einhalten. Gluten führt bei den Betroffenen dazu, dass das eigene Immunsystem den Darm angreift und somit eine Entzündung der Darmschleimhaut hervorruft. Im Rahmen einer glutenfreien Ernährung sollten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer und die Urkornsorten Emmer, Einkorn und Kamut sowie alle daraus hergestellten Lebensmittel konsequent vom Speiseplan gestrichen werden. Zu den typischen Symptomen zählen Durchfälle, Blähungen, Bauchkrämpfe, schwere Entzündungsprozesse des Dünndarms, Nährstoffmängel und infolgedessen Blutarmut und Osteoporose. Die Zahl der Erkrankten ist in den letzten Jahren massiv angestiegen. Bisher wurden v. a. genetische Faktoren für den Ausbruch der Erkrankung verantwortlich gemacht. Mittlerweile werden jedoch auch bestimmte Viruserkrankungen mit dem Auftreten von Zöliakie assoziiert. Das Forschungsteam rund um den Zellbiologen Reinhard Hinterleitner an der University of Chicago wollte den Zusammenhang zwischen Zöliakie und bestimmten Viruserkrankungen näher erforschen und fand im Rahmen eines Projekts des Wiener Wissenschaftsfonds FWF heraus, dass tatsächlich ein starker Zusammenhang zwischen Darmvirusinfektionen und Zöliakie existiert. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass an Zöliakie Erkrankte signifikant mehr Antikörper gegen bestimmte Darmviren wie z. B. das Reovirus aufweisen. Viren können hier zu einer Art langfristigem Fehlalarm führen, denn bei Vorliegen einer Reovirus-Infektion des Dünndarms und bei gleichzeitigem Verzehr von Gluten kann dies bei ca. 20 % der Bevölkerung mit den genetischen Voraussetzungen für Zöliakie und insbesondere bei denjenigen, die auf Virusinfektionen empfindlicher reagieren, zu einem langfristigen Verlust der oralen Glutentoleranz führen. Personen mit einem erhöhten Risiko für Zöliakie könnte künftig eine Impfung gegen Darmviren helfen und so das Auftreten von Zöliakie in Risikogruppen verringern. Hier erfahren Sie mehr …

 

 

20.07.2016

Mit Übergewicht sinkt die Lebenserwartung enorm

Durch Übergewicht und Adipositas wird das Risiko für Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose und koronare Herzkrankheiten erheblich erhöht. In der bis dato größten und umfangreichsten medizinischen Studie eines internationalen Forschungsprojektes, wurde nun eindeutig belegt, dass Übergewicht ebenfalls zu einer starken Verkürzung der Lebenserwartung führt. Für diese Studie werteten die Forschen Daten von über 4 Millionen Patienten in 189 Ländern aus Europa, Asien, Australien, Neuseeland und den USA aus. Dabei kam heraus, dass selbst schon bei leichtem Übergewicht, die Lebenserwartung um ein Jahr verkürzt wird. Diese „wenigen Pfunde zu viel“, wurden bis lang nie als Risiko angesehen, was mit dieser Studie sehr schön wiederlegt werden konnte. Noch deutlicher ist das Ergebnis jedoch bei einer starken Adipositas, bei der sich die Lebenserwartung um ganze 10 Jahre verkürzt. Interessanterweise kam in der Studie heraus, dass Männer stärker von der verkürzten Lebenserwartung betroffen sind als Frauen. Um die Relevanz und Aussagekraft der Studie zu steigern, werteten die Forscher nicht nur den bis lang größten Datensatz von Patienten aus, sondern sortierten auch gezielt Raucher und Menschen mit Vorerkrankungen aus. Abschließend belegten die Forscher, dass das mit Übergewicht verbundene Sterberisiko auf allen untersuchten Kontinenten gleich ist und dringender Handlungsbedarf besteht. Lesen Sie hier mehr über die im Fachjournal „The Lancet“ erschienene Studie. Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier …

20.05.2016

Ist Dick sein gesund? Definition von moderatem Übergewicht überdenken?

Übergewicht ist schon lange kein ästhetisches Problem mehr, da es das Risiko für viele Krankheiten wie beispielsweise Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose und koronare Herzkrankheiten aber auch das Sterblichkeitsrisiko erheblich erhöht. Dies wird immer wieder durch zahlreiche Studien eindrucksvoll belegt. Umso erstaunlicher ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, in der Dänische forscher zeigen, das Übergewichtige länger leben sollen als Schlanke. Dafür verglichen die Forscher drei Kohorten miteinander. Demnach lebten in den 1970er Jahren die Menschen mit einem BMI von 23,7 am längsten. In den 1990er lag der optimale BMI bei 24,6 und in der Zeitspanne von 2003 bis 2013 bei 27. Das aus diesen Ergebnissen geschlussfolgert wird, das Übergewichtige länger leben ist jedoch völlig falsch und zeigt, das Studien oftmals auch falsch interpretiert werden. Wirft man einen tieferen Blick in die Studie so wird klar, dass die drei Kohorten mit sehr unterschiedlichen Beobachtungszeiträumen verglichen wurden. Die erste Kohorte hatte im Schnitt 24 Nachbeobachtungsjahre in denen die Verstorbenen dokumentiert wurden. Für die zweite Kohorte aus den 1990er betrug die Nachbeobachtungszeit knapp 16 Jahre. In der dritten und letzten Kohorte betrug die Nachbeobachtungszeit hingegen nur noch 6 Jahre. Noch deutlicher wird der Unterschied der beobachteten Kohorten, wenn man berücksichtigt, wie viele Probanden im Beobachtungszeitraum gestorben sind, nämlich 77 % in der ersten Kohorte und nur 5 % in der letzten. Für ein aussagekräftigeres Ergebnis bedarf es also wesentlich längere Beobachtungszeiträume als nur wenige Jahre, wie es für die dritte Kohorte der Fall war. Würde man diese dritte Kohorte weiter beobachten, so würden nach mehr als 20 Jahren auch hier der optimale BMI von ca. 24 rauskommen. Hier erfahren Sie mehr …

 

18.05.2016

Sehr starker Jo-Jo-Effekt nach „The Biggest Loser“ TV Show

Die Teilnehmer der TV Show „The Biggest Loser“ sind alle sehr stark übergewichtig und versuchen während der Show ihr Gewicht zu reduzieren. Ein Forscherteam um Kevin Hall aus den USA hat die Teilnehmer der amerikanischen Staffel während des 30 Wochen dauernden Programms begleitet und Parameter wie Gewicht, Fettanteil, Blutwerte und den Grundumsatz dokumentiert. Im Durchschnitt konnten die Teilnehmer 58 kg während der Show abnehmen, wobei sich der Grundumsatz der Teilnehmer im Schnitt um 610 kcal/Tag verringerte. Im Rahmen einer Folgestudie konnten sechs Jahre später 14 der 16 ursprünglichen Teilnehmer erneut untersucht werden. Bis auf eine Teilnehmerin nahmen die restlichen in den folgenden sechs Jahren im Schnitt wieder 41 kg zu, der Grundumsatz hatte sich hingegen kaum verändert. Die Tatsache des verringerten Grundumsatzes liefert somit auch die Erklärung, warum es zu diesem sehr starken Jo-Jo-Effekt der Teilnehmer kam. Der Körper hatte sich den Extrembedingungen der TV Show angepasst und benötigte nachher deutlich weniger Kalorien als zuvor. Sobald dann alte Essgewohnheiten wieder aufgenommen wurden, kamen auch die Pfunde zurück. Dieses Ergebnis untermauert die Tatsache, dass eine schnelle und extreme Gewichtsreduktion kurzfristig zwar erfolgreich ist aber aufgrund des Jo-Jo-Effektes keinen nachhaltigen Nutzen hat. Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier …

 

12.05.2016

Wein, Kaffee und Tee haben positive Auswirkungen auf unsere Darmflora

Der Darm ist eines unserer wichtigsten Organe und rückt somit immer mehr in den Fokus der Wissenschaftler. Das Mikrobiom, also die Gemeinschaft der Mikroorganismen in unserem Darm, kann man auch mit einer Art Fingerabdruck vergleichen, welcher uns Auskunft über alle möglichen Arten von Gesundheitsbeschwerden erteilt. Aktuelle Studien belegen immer wieder, dass eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora in Zusammenhang mit beispielsweise Depressionen, Fettleibigkeit und dem Reizdarmsyndrom steht. Neuste Erkenntnisse über die Zusammenhänge der Ernährung und den Zustand unserer Darmflora liefert nun ein Forscherteam um Jingyuan Fu, welche ihre Studienergebnisse in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlichten. In der Studie wurde herausgefunden, dass sogar Getränke wie Wein, Kaffee und Tee unsere Darmflora positiv beeinflussen können, indem sie unser Mikrobiom aktiver und vielfältiger machen. Je aktiver, gesünder und vielfältiger das Mikrobiom, desto positiver wirkt sich dies auf unser Immunsystem und unsere Gesundheit aus. Zudem stellten die Forscher fest, dass auch der Konsum von Obst, Gemüse, Joghurt und Buttermilch einen positiven Effekt auf unseren Darm haben kann. Dagegen hat ein übermäßiger Verzehr von Kohlenhydraten, zuckerhaltigen Getränken, Süßigkeiten und Vollmilch einen negativen Effekt auf unsere Darmflora und schwächt damit unser Mikrobiom und die Vielfältigkeit der Darmflora geht verloren. Somit schlussfolgern die Forscher, dass die Abgabe und Analyse einer Stuhlprobe zur Untersuchung auf bestimmte Erkrankungen wie z. B. Übergewicht oder verschiedene Darmprobleme in Zukunft immer wichtiger sein wird. Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier…

 

06.04.2016

Buchweizen als glutenfreie Alternative zu Getreidearten

Gute Nachrichten für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit und für diejenigen, die Weizen aus gesundheitlichen Gründen meiden wollen. Der Buchweizen ist eine nährstoffreiche und glutenfreie Alternative zu Getreidearten. Buchweizen klingt erst einmal stark verdächtig nach Weizen, ist es aber nicht. Das Korn ist ein Pseudogetreide und grenzt sich somit von den klassischen Getreidearten wie Weizen, Roggen, Gerste etc. ab, indem es unter anderem glutenfrei ist. Buchweizen ist deshalb eine gute glutenfreie Alternative, da es in der Küche ähnlich wie Getreidearten vielseitig eingesetzt werden kann. Es findet Verwendung zum Backen von Brot und Kuchen, als Frühstücksbrei oder als Zusatz für Suppen und Salate. Darüber hinaus zeichnet sich der Buchweizen durch seine gesundheitsfördernde Wirkung aus. Er ist reich an wertvollen Mineralien, Vitaminen und Eiweißen. Zusätzlich wird das Korn auch als Heilpflanze eingesetzt durch sein Gehalt an ganz bestimmten sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Hierbei handelt es sich um Verbindungen, die sich positiv auf die Blutzirkulation ausüben und somit bei Arteriosklerose zur Durchblutungssteigerung eingesetzt werden können. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier …

 

24.03.2016

Ostereier richtig lagern

Ostern steht vor der Tür und die Anzahl der Eier im Kühlschrank steigt. Um die Eier so lange wie möglich haltbar zu machen sollte das Ei im Kühlschrank mit dem flachen Ende nach oben aufbewahrt werden. Außerdem empfiehlt sich, die Eier in einem gewissen Abstand von den übrigen Lebensmitteln zu lagern um Gerüche im Ei zu vermeiden. Ob Ihr Ei noch frisch ist, lässt sich mit einem simplen Trick testen. Darüber hinaus noch ein kleiner Ostertipp. Das Eiweiß und Eigelb, das nach dem Ausblasen von den Eiern noch übrig ist muss nicht zwangsläufig im Mülleimer landen. Es kann wunderbar zu einem leckeren Rührei als Osterbrunch verwendet werden. Wenn Sie jedoch genug Frühstückseier haben, kann der Inhalt des Hühnereis durch das Ausblasen auch bis zu einem Jahr aufbewahrt werden. Ein schlechtes Gewissen bei dem erhöhten Eierverzehr über Ostern brauchen Sie bezüglich Ihres Gewichtes nicht zu haben laut einer Studie der Saint Louis Universität. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier …

 

21.03.2016

Wie teuer ist ungesunde Ernährung?

Das Forscherteam um Toni Meier von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das Biotechnologieunternehmen Brain AG wollten der Frage nachgehen was ungesunde Ernährung kostet. Dabei handelte es sich jedoch nicht um ein spezielles Gericht, sondern vielmehr darum, welche Kosten eine ungesunde Ernährung für das Gesundheitssystem in Deutschland verursacht. Die Forscher legten dabei den Fokus auf zu hoher zucker-, salz- und fetthaltiger Ernährung und deren damit verbundenen Folgeerkrankungen. Dazu zählen beispielsweise Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, Karies und Diabetes. Durch die Behandlung von diesen Erkrankungen sowie weitere Behandlungskosten entstehen jährlich in Deutschland Kosten in Höhe von 16,8 Milliarden Euro. Anders ausgedrückt: Diese Kosten könnten eingespart werden, wenn der Konsum von Zucker, Salz und gesättigten Fettsäuren zurückgeschraubt wird. Tatsächlich ist es jedoch so, dass die Aufnahme von Zucker, Salz und Fett in Deutschland deutlich erhöht ist. Zudem betonen die Autoren, dass sie nur direkte Kosten in Form von Behandlungen in Ihrer Studie berücksichtigt haben. Indirekte Kosten, verursacht durch beispielsweise Arbeitsausfälle, Kurbehandlungen oder Invalidität wurden nicht berücksichtigt. Die Summe der direkten und indirekten Kosten läge dementsprechend auch über den oben genannten 16,8 Milliarden Euro, so die Autoren. Lesen Sie hier mehr zur aktuellen Studie …

 

17.02.2016

Regelmäßige körperliche Aktivitäten senken das Sterberisiko um 40 %

Zahlreiche Studien legen nahe, dass regelmäßige Bewegung nicht nur die Gesundheit fördert sondern auch das Risiko für die Gesamtsterblichkeit senkt. So schützen bereits laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) 150 Minuten moderate Aktivität und Bewegungen pro Woche Erwachsene vor chronischen Krankheiten und dem vorzeitigen Tod. Der genaue Dosis-Wirkungs-Zusammenhang ist jedoch bisher nur in Ansätzen geklärt. Um dieser Frage nach zugehen führten 2011 Günther Samitz, Bewegungswissenschafter am Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport der Universität Wien, und Kollegen eine Meta-Studie durch mit mehr als 1,3 Millionen Teilnehmern. Sie kamen damals zu dem Ergebnis, dass selbst banale regelmäßige Aktivitäten einen Überlebensvorteil bewirken. Klar war jedoch auch, dass eine intensivere Bewegung auch einen höheren Gesundheitsnutzen bringt. Eine weitere Forschergruppe um Ingar Holme aus Norwegen befasste sich ebenfalls mit diesem Thema und publizierte vor kurzem ihre aktuellen Ergebnisse im British Journal of Sports Medicine. Ihre Ergebnisse basieren auf den Daten der Männer, die an der Oslo Studie teilnahmen und 1972 einen Gesundheitscheck durchführten. Von anfangs 26.000 Männern konnten 6000 im Jahr 2000 erneut vermessen werden und im Anschluss für 12 weitere Jahre beobachtet werden. Zusammengefasst kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass eine halbe Stunde körperliche Aktivität und zwar 6 Tage die Woche, dass Sterberisiko für ältere Männer um 40 % senkt. Lesen Sie hier mehr zur aktuellen Studie …

 

25.01.2016

WHO Bericht: 41 Millionen übergewichtige Kinder weltweit

Übergewicht bei kleinen Kindern wurde lange Zeit als ein nicht größeres Gesundheitsproblem angehsehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nun jedoch zum globalen Handeln gegen Übergewicht und Fettleibigkeit von Kindern aufgerufen. Demnach seien weltweit 41 Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren zu dick. Das sind 10 Millionen mehr als 1990. Die WHO bezeichnete dabei die rasant wachsende Zahl der übergewichtigen Kleinkinder in ärmeren Ländern als sehr besorgniserregend. Es lebten knapp die Hälfte der übergewichtigen oder fettleibigen Kleinkinder in Asien und ein Viertel in Afrika. Wenn jetzt nicht gehandelt werden würde, könnte dieses Problem die vielen Fortschritte bei der Lebenserwartung der Menschen wieder zunichtemachen. Laut WHO sei neben zu viel Zucker, mangelnde Bewegung das Hauptproblem. Peter Gluckman, Co-Vorsitzender der WHO-Kommission betonte jedoch ganz klar, dass es „nicht die Schuld der Kinder“ ist. Daher sei auch eine globale Antwort von Regierungen und der Gesundheitspolitik notwendig. Beispielsweise könnten Standards für Schulessen eingeführt werden, eine Zucker-Steuer erhoben und Werbung für ungesundes Essen beschränkt werden. Im Gegenzug könnten vermehrt gesundes Essen und Sport beworben werden. Mehr zu diesem Thema lesen sie hier …

 

04.01.2016

Übergewicht durch Weichmacher in Kunststoffen?

Eine Vielzahl von Ursachen führt zu Übergewicht. Neben der genetischen Veranlagung sind Bewegungsmangel und falsche Ernährungsgewohnheiten die Ursachen für Übergewicht. Forscher möchten herausfinden, ob auch Weichmacher in Kunststoffen eine Rolle dabei spielen könnten? Das Phthalat DEHP ist ein solcher Weichmacher und kommt beispielsweise in Lebensmittelverpackungen vor. Es sorgt dafür, dass Verpackungen weich, biegsam und dehnbar sind. Diese Weichmacher können allerdings auch aus dem Material austreten und auf die Lebensmittel übergehen. Besonders bei fetthaltigen Produkten wie Käse oder Wurst ist dies der Fall. Diese Weichmacher stehen schon seit längerem im Verdacht, Einfluss auf das Körpergewicht zu nehmen. Um die Wirkung der Weichmacher zu untersuchen, haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Zusammenarbeit mit dem Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas-Erkrankungen der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig Mäuse mit Trinkwasser versorgt, welches DEHP enthielt. Es kam heraus, dass insbesondere weibliche Mäuse an Gewicht zulegten. Zudem stellten sie fest, dass der Anteil an ungesättigten Fettsäuren zunahm und der Glukosestoffwechsel gestört war. Trotz dieser aufschlussreichen Ergebnisse anhand von Mäuseexperimenten, erklärt Prof. Martin von Bergen, Leiter des Departments Molekulare Systembiologie am UFZ „Noch ist aber nicht abschließend geklärt, wie sich die unterschiedlichen Effekte von Phthalaten auf den Stoffwechsel untereinander beeinflussen und letztlich zu einer Gewichtszunahme führen.“ Daher wollen die Forscher an diese Ergebnisse anknüpfen und die Einflüsse von Phthalaten weiter erforschen. Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier …

 

29.12.2015

Forscher aus Japan entdecken molekularen Mechanismus der Fettverbrennung

Die stetig wachsende Zahl von übergewichtigen bzw. fettleibigen Menschen, stellt eines der ganz großen Gesundheitsprobleme auf der Welt dar. Denn neben Diabetes kann Übergewicht auch zu Bluthochdruck, Krebs und Herzkrankheiten führen. Forscher appellieren immer häufiger, dass Betroffene individuelle Maßnahmen ergreifen müssen, da pauschale Aussagen und Ratschläge keinen Erfolg bringen. Das japanische Forscherteam von Dr. Takahashi Akinori und Kollegen hat nun einen weiteren molekularen Mechanismus der Fettverbrennung entdeckt. Die Fettverbrennung selbst findet im sogenannten braunen Fettgewebe statt wohingegen im weißen Fettgewebe das Fett gespeichert wird. Der mit dem Gen Ucp1 verbundene Signalweg und dessen Regulation über andere Gene ist dabei maßgeblich für die Verbrennung von Fett zuständig. Die Forscher fanden zum Beispiel heraus, dass Mäuse, denen zwei Gene (Cnot7 und Tob) fehlten, trotz fettreicher Ernährung nicht zunahmen. Daraus konnten sie schlussfolgern, dass diese zwei Gene die Expressionslevel von Ucp1 regulieren. Durch das nichtvorhandensein der Ucp1-Regulierung, konnte die Fettverbrennung trotz fettreicher Nahrung effektiv weiterlaufen. Übergewichtige Mäuse und Menschen haben demnach eine niedrige Konzentration von Ucp1 in ihren Fettzellen, was letztlich dazu führt, dass mehr Fett gespeichert und weniger verbrannt wird. Die Folge: Übergewicht. Somit wird die Rolle einer individuellen Behandlung eines Übergewichtigen immer sinnvoller. Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier …

 

19.11.2015

Neuste Erkenntnisse aus der Forschung belegen „Allgemeine Diät-Empfehlungen sind sinnlos“

Wieso können einige ständig Nudeln essen ohne wirklich davon dick oder sogar krank zu werden, während andere schon zunehmen, wenn sie umgangssprachlich ausgedrückt Nudeln nur sehen? Diese oder ähnliche Fragen stellen sich viele Menschen immer wieder. Ob die Art und Menge der Nahrung für eine einzelne Person gesund ist, hängt dabei von verschiedenen Faktoren und insbesondere der Genetik ab. Jeder Mensch besitzt eine individuelle genetische Veranlagung und einen dementsprechenden Gesundheitszustand. Diese und weitere Faktoren haben einen Einfluss darauf, wie der Körper auf die Ernährung reagiert bzw. die aufgenommene Nahrung verstoffwechselt. Das haben die Wissenschaftlergruppen um Eran Segal und Eran Elinav vom renommierten Weizmann Institut in Israel in ihrer neuen Studie erneut eindrucksvoll belegt. Dafür haben sie an 800 Personen mit unterschiedlichen Profilen untersucht, wie sich verschiedene Nahrungsmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Insgesamt wurden 46.898 Mahlzeiten in der Studie erfasst und ausgewertet. Es kam dabei heraus, dass selbst wenn alle Personen dieselbe Mahlzeit zu sich genommen hatten, die Verstoffwechslung unterschiedlich verlief. Bei gleichem Diät Plan konnten einige abnehmen, andere wiederum nahmen sogar zu oder hatten überhaupt keine Veränderung in ihrem Gewicht. Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen, dass verschiedene Menschen unterschiedlich auf die gleiche Diät reagieren. Gruppenleiter Segal erklärte daraufhin in einer Stellungnahme, dass allgemeine Diät-Pläne sinnlos sind und den Menschen nicht weiter helfen. Ferner wiesen die Forscher darauf hin, dass individuelle Diät-Pläne für jede einzelne Person erstellt werden müssen, damit diese ihr Ziel, effektiv und effizient Gewicht abzubauen, auch erreichen können. Weitere Details zur Studie erfahren Sie hier …

 

12.11.2015

Update: Verarbeitetes Fleisch erhöht das Krebsrisiko

Vor einigen Wochen stufte die WHO rotes und verarbeitetes Fleisch in die Kategorie der krebserregenden Stoffe ein. Der Nachfrage hat dies aber nicht geschadet, da die Deutschen weiterhin ihrem Fleischkonsum wie gewohnt nachgehen. Während keine Dämpfung der Nachfrage entstanden ist, hat sich die Einsteifung des Fleisches als krebserregend dennoch negativ auf die Preisentwicklung von Schweinefleisch ausgewirkt. Der Preis für Schweinefleisch ist demnach auf dem niedrigsten Stand seit neun Monaten gefallen. Die WHO wurde weiterhin stark dafür kritisiert, dass sie für den Laien keine verständliche Risikoaussage getroffen hat. Demnach steige die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Darmkrebs um 18 Prozent je 50 Gramm Fleisch täglich. Mit ähnlichen Stoffen aus derselben Kategorie kann man das aber nicht vergleichen. Zigarettenkonsum beispielsweise erhöhe das Lungenkrebsrisiko um 900 bis 1000 Prozent. Die WHO hat auf die Kritik reagiert und eine fünfseitige Klarstellung herausgebracht und macht damit nun deutlich, dass die gemeinsame Einordnung von Fleisch und beispielsweise Tabakkonsum in Kategorie 1 nicht bedeutet, dass diese Stoffe alle gleich gefährlich sind. Das wird auch noch einmal deutlich, wenn die Zahlen der Todesfälle betrachtet werden: Weltweit gibt es 34.000 Krebstodesfälle, verursacht durch den Konsum von verarbeitetem Fleisch. Demgegenüber stehen eine Million Todesfälle durch Krebs bei Rauchern, 600.000 durch Alkoholkonsum und 200.000 durch Luftverschmutzung. Mehr zu diesem Thema lesen sie hier…

 

11.11.2015

Käse bei Laktoseintoleranz nicht zwingend tabu

Personen mit Laktoseintoleranz können Laktose (Milchzucker) nicht ausreichend verdauen. Der Verzehr von Milchprodukten führt dann häufig zu Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Übelkeit. Auf Milchprodukte müssen Betroffene daher weitestgehend verzichten. Einige Hartkäsesorten wie beispielsweise Parmesan enthalten jedoch kaum Laktose, da der Milchzucker während der langen Reifung von den Bakterien im Käse nahezu vollständig abgebaut wird. Für Personen mit Laktoseintoleranz bedeutet dies, dass sie diesen Käse trotz ihrer Intoleranz vorsichtig verzehren können. Personen mit einer Milcheiweißallergie können jedoch auch Hartkäsesorten nicht konsumieren, da das Milcheiweiß, das in diesem Fall die Allergie auslöst, immer noch im Käse vorhanden ist. Für diese Personen und Veganer gibt es im Handel auch vegane Käsesorten, die ohne Milch hergestellt wurden. Diese Sorten sind eine gute Alternative. Mehr zum Thema lesen Sie hier...

 

26.10.2015

Verarbeitetes Fleisch erhöht das Krebsrisiko

Die WHO veröffentlichte Ende Oktober 2015 einen Bericht in dem sie Fleisch- und Wurstwaren als krebserregend einstufte. Die Auswertung von mehr als 880 Studien über den Zusammenhang von Fleischkonsum und das Risiko für verschiedene Krebsarten zeigte, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch – beispielsweise gepökeltes oder geräuchertes Fleisch – das Risiko für Darmkrebs deutlich erhöhen kann. Neben verarbeitetem Fleisch ist auch rotes Fleisch, wie Rind- und Schweinefleisch in der Diskussion. Belege für eine erhöhtes Krebsrisiko sind diesbezüglich jedoch noch unzureichend. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt nicht mehr als 300-600 Gramm Fleisch und Fleischwaren pro Woche zu konsumieren. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier...

 

22.10.2015

Bucherscheinung: "Die Gen-Diät MetaCheck - Wie Gene das Abnehmen bestimmen!"

Leseauszug: "Dieses Buch erklärt nicht nur auf leicht verständliche Weise die Verbindung zwischen Genetik und Abnehmerfolg, sondern zeigt auch, wie Sie mit Ihren Genen effektiv abnehmen und Ihr Zielgewicht erreichen können. Die genetische Stoffwechselanalyse MetaCheck ermittelt dabei Ihren persönlichen Meta- und Sport-Typ, die sich ein Leben lang nicht verändern. Dabei unterscheidet man zwischen vier verschiedenen genetischen Stoffwechsel-Typen, den sogenannten Meta-Typen: Alpha, Beta, Gamma und Delta. Außerdem existiert zu jedem Meta-Typen einer von zwei Sport-Typen – Ausdauer oder Schnellkraft –, der einen besonders effektiven Kalorienverbrauch hervorruft. Dank MetaCheck, der an Ihre Bedürfnisse angepassten Gen-Diät, finden Sie Ihre optimale Ernährung und Sportart zum schnellen und nachhaltigen Abnehmen – ohne Jo-Jo-Effekt!" Hier erfahren Sie mehr über das neue Gen-Diät Buch …

 

13.10.2015

Laufen bei nasskaltem Wetter

Der Herbst ist gekommen und mit ihm auch die nassen und kalten Tage. Dieses zum Teil ungemütliche Wetter stellt für manche Menschen ein Hindernis dar, sodass sie eher selten nach draußen gehen. Aber gerade viele Jogger verzichten auch im Herbst nicht auf ihre Trainingseinheiten, denn mit der richtigen Kleidung und einem Aufwärmtraining kann man auch an kühleren Herbsttagen ohne Probleme seine Runden drehen. Generalsekretär des deutschen Sportärztebundes (DGSP) Rüdiger Reer empfiehlt: „Fünf bis zehn Minuten sollte man zum Aufwärmen einplanen, um den Körper auf die ungünstigen klimatischen Bedingungen vorzubereiten.“ Da sich im Laufe des Trainings der Körper aufheizt, rät der Experte in Bezug auf Kleidung zu dem sogenannten Zwiebelprinzip, damit man immer etwas Ausziehen kann. Hier erfahren Sie mehr über das Laufen bei kaltem Wetter…

 

05.10.2015

Medikamente zur Gewichtsreduktion?!

Täglich erscheinen zahlreiche neue Diäten und Ernährungsratschläge auf dem Markt. Es stellt sich jedoch auch die Frage, ob eine Gewichtsreduktion mit Medikamenten (z. B. mit Tabletten) begleitet werden kann. In einer aktuellen Studie von Worsley und Kollegen wurden adipöse Frauen im Alter von 35 bis 65 Jahren über einen Zeitraum von 26 Wochen mit Placebo oder Metformin, einem Antidiabetikum behandelt. Dafür nahmen die Probandinnen täglich zweimal 850 mg zu sich. Das Ergebnis der Autoren war, dass eine tägliche Einnahme von Metformin bei adipösen Frauen die Insulinresistenz und das Körpergewicht senkt. Mittlerweile liegen aber auch Vergleiche zwischen Metformin und einer „Lebensstilintervention“ vor. Diese Interventionsmaßnahmen bestehen aus einer Ernährungsumstellung und gleichzeitiger Zunahme der Bewegung. In diesem Vergleich zeigte sich deutlich, dass die Lebensstilintervention wesentlich erfolgreicher war als die Gabe von Metformin, wenn es um Gewichtsreduktion und Senkung der Insulinresistenz ging. Hinzukommt, dass in der aktuellen Studie von Worsley nicht klar wird, ob solche Lebensstiländerungen oder andere Einflussfaktoren berücksichtigt wurden. Mehr über die Studie und die kritischen Anmerkungen erfahren Sie hier …

 

25.09.2015

Apfel, Birne oder Chili? Welche Körperform passt zu Ihnen?

Bei Menschen verteilt sich das überschüssige Fett, je nach Person, ganz unterschiedlich. Wenn man einen dicken Bauch hat, wurde man bislang als Apfel-Typ bezeichnet. Als Birnen-Typ bezeichnete man diejenigen, die eher an den Hüften auseinander gingen. Diese Einteilung in Apfel- und Birnen-Typ könnte jedoch bald schon abgelöst werden, denn deutsche Forscher haben in einem Langzeitprojekt 17 verschiedene Körperformen entdeckt. Dafür untersuchten die Wissenschaftler fünf Jahre lang insgesamt 10.000 Menschen aus der Region Leipzig. Neben den Körperformen haben die Forscher auch Genanalysen durchgeführt, bei denen sechs neue genetische Varianten entdeckt wurden, welche offenbar den Energiestoffwechsel beeinflussen und somit zur Entstehung der Körperform beitragen. Die Forschungsarbeit ist Teil eines großen Projektes des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE) und hat neben den Körperformen noch eine Reihe weiterer Dinge untersucht. Unter anderem haben die Forscher z. B. herausgefunden, dass Frauen viel tiefer sprechen als gedacht. Hier erfahren Sie mehr über die 17 Körperformen und das LIFE-Projekt …

 

24.09.2015

WHO-Gesundheitsbericht 2015: Europäer werden immer dicker!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihren Europäischen Gesundheitsbericht 2015 vorgelegt mit zum größten Teil alarmierenden Ergebnissen. Dabei haben Europäer einen traurigen Rekord aufgestellt: Sie trinken und rauchen mehr als andere Menschen und sind zudem im Vergleich sehr dick. Schon vor einigen Monaten warnte die WHO, dass Europäer immer dicker werden. Fast 60 Prozent aller Europäer sind übergewichtig oder sogar fettleibig. Sollten Übergewicht, Alkohol- und Tabakkonsum nicht zurückgehen, würden die erzielten Zuwächse bei der Lebenserwartung aufs Spiel gesetzt werden, so die WHO-Vertreterin Claudia Stein in einer Pressemeldung. Immerhin konnte dem Bericht auch etwas Positives entnommen werden. Demnach ist die Sterblichkeitsrate bedingt durch äußere Ursachen und Verletzungen seit 2002 rückläufig. Mehr Informationen zum WHO-Gesundheitsbericht finden Sie hier…

 

10.09.2015

Darmbakterien und die Genetik im Fokus

Die Ursache für Adipositas ist sehr vielfältig und wird durch mehrere Einflussfaktoren beeinflusst. Zu den wichtigsten Faktoren zählt neben der Ernährung, Umwelt und Genetik auch die Zusammensetzung der Darmkeime, wie Forscher des Helmholtz Zentrums München und US-Kollegen nun aufgedeckt haben. Dass sich die Darmbakterien von schlanken und adipösen Menschen unterscheiden, ist schon länger bekannt. Die Forscher haben jedoch zusätzlich herausgefunden, dass das Darm-Mikrobiom sehr leicht durch die Nahrung und Umgebung beeinflusst werden kann, sofern bestimmte genetische Voraussetzungen Einzelner gegeben sind. Anhand von Tiermodellversuchen konnten die Forscher zeigen, dass eine veränderte Nahrung und Umgebung bei einer bestimmten genetischen Ausgangslage zu einem Rückgang des Gewichtes führt. Daher appellieren die Forscher, dass bei der Behandlung von Adipositas noch mehr auf individualisierte Therapieansätze unter Berücksichtigung der genetischen Veranlagung gesetzt werden sollte. Mehr Informationen zu Darmbakterien und Genetik finden Sie hier …

 

20.08.2015

Der Genschalter für Übergewicht

Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland und mehr als 500 Millionen weltweit gelten als schwer übergewichtig bzw. fettleibig. Dass Übergewicht nicht nur auf die Nahrung und mangelnde Bewegung zurückzuführen ist, sondern auch sehr stark von den eigenen Genen bestimmt wird, ist schon seit Längerem bekannt. So stießen Forscher 2007 auf Veränderungen innerhalb des sogenannten FTO-Gens, welcher als wichtigster Kandidat für Übergewicht gilt. Es blieb jedoch unklar, wo genau diese Veränderung in der FTO-Region ist und welcher Mechanismus hinter der Veränderung steckt, der letztlich zu Übergewicht bei Menschen führt. Genau diese Fragen konnte nun ein Forscherteam der TU München, des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Harvard Medical School beantworten. Die Forscher fanden heraus, dass ein Austausch einer einzigen DNA-Base im Erbgut der Fettzellen ausreicht, um den Schalter zwischen Fettverbrennung und Fettspeicherung umzulegen. Durch den Austausch werden Fettvorläuferzellen dazu angeregt, sich in Fettspeicherzellen zu entwickeln und gleichzeitig die Fähigkeit zur Fettverbrennung zu verlieren, was letztlich die Entstehung von Übergewicht stark beeinflusst. Wie die Forscher vorgegangen sind und was sie sich in der Zukunft von ihren Ergebnissen erhoffen, finden Sie hier…

 

30.07.2015

Neuer Trend: Gezieltes Training des Bindegewebes

In vielen Fitnessstudios wird neuerdings ein gezieltes Training für das Bindegewebe angeboten. Das sogenannte „Faszientraining“ hat dabei bei Fitnessbegeisterten einen riesigen Hype ausgelöst. Das Training soll dabei helfen, das Bindegewebe hochelastisch, geschmeidig und belastbar zu halten und kann angeblich sogar die Leistungsfähigkeit steigern. Mit speziellen Rollen soll das Training auch zuhause durchgeführt werden können. Ein Training der Faszien sollte allerdings immer nur ein Teil des Fitnessprogramms darstellen. Ein Ganzkörpertraining, das alle Teile des Körpers trainiert, gilt noch immer als „Goldstandard“. Mehr Informationen zum beliebten Faszientraining finden Sie hier…

 

24.07.2015

Wassermelonen: Ein gesunder Snack für jeden Meta-Typen

Wassermelonen schmecken süß, enthalten aber vergleichsweise wenig Zucker. So liefern 100 Gramm Wassermelonen aufgrund des hohen Wassergehalts nur rund 40 kcal, 100 g Fruchtgummi dagegen enthalten ganze 340 kcal. Gerade bei heißem Wetter eignen sich Wassermelonen also als gesunder Snack und Erfrischung. Mehr Informationen zu Wassermelonen und Ihren gesunden Eigenschaften finden Sie hier…

 

13.07.2015

Eis und Milchschokolade sind besonders laktosereich

Bei Vorliegen einer Laktose-Intoleranz fehlt dem Körper das Enzym Laktase. Dadurch ist die Spaltung von Laktose, also Milchzucker nicht möglich. Beim Verzehr von Milch und Milchprodukten kommt es daher zu Beschwerden wie Bauchschmerzen und Darmkrämpfen. Allerdings enthalten nicht alle Milchprodukte gleich viel Laktose, weshalb nicht alle Personen mit Laktose-Intoleranz auf Milchprodukte gleich reagieren. Der TÜV Süd gibt nun bekannt, dass Hartkäse, Joghurt und Quark sehr gut verträglich sind. Aufgrund des langen Reifungsprozesses ist im Hartkäse kaum noch Laktose enthalten und in gesäuerten Milchprodukten wie Joghurt und Quark werden Teile des Milchzuckers bereits abgebaut. Vorsicht ist hingegen bei Milchschokolade, Eiscreme, Sahne und Kondensmilch geboten, die besonders laktosereich sind. Als „laktosefrei“ dürfen Lebensmittel gekennzeichnet werden, die weniger als 0,1 Gramm Laktose pro 100 Gramm enthalten. Lesen Sie hier mehr zur laktosereichen Produkten…

 

03.07.2015

Der „Bierbauch“ enthält gesundheitsgefährdendes Fett

Häufig wird der Bierbauch belächelt oder auch mit Stolz getragen. Eines wird dabei nicht bedacht: Er enthält gefährliches Fett, das sich vor allem bei Männern im Bauchraum zwischen den Organen ablagert. Hierbei handelt es sich um sogenanntes viszerales Fett, das Hormone ausschüttet, die den Appetit anregen und so zu noch mehr Übergewicht führen. „Das viszerale Bauchfett sendet Entzündungsstoffe aus, die die Blutgefäße schädigen, Fettstoffwechselstörungen begünstigen und zu Diabetes beitragen können“, sagt Prof. Matthias Blüher, Adipositas- und Fettgewebeforscher an der Universität Leipzig. Außerdem steigt die Gefahr von weiteren Krankheiten wie beispielsweise Herzinfarkt. Neben dem BMI lässt sich die Art der Bauchfettverteilung anhand des „Waist-to-hip-ratio“, dem Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang genauer bestimmen. Zur groben Orientierung: Frauen sollten eine schmalere Taille als Hüfte haben, Männer an beiden Stellen etwa den gleichen Umfang. Lesen Sie hier mehr zum gesundheitsgefährdenden Bauchfett…

 

22.06.2015

Transfette – Verbot in den USA

Transfette stehen bei Ernährungsexperten schon lange in der Kritik. Die schädlichen Fettsäuren, die bei der industriellen Härtung von Pflanzenölen entstehen stellen eine erhöhte Gesundheitsgefahr dar, da ein hoher Konsum erwiesenermaßen zu einem erhöhten „schlechten“ LDL-Cholesterinwert führt. Dieser verursacht Arterienverkalkung und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankeheiten wie Arteriosklerose oder Herzinfarkt. Transfettsäuren kommen besonders in Fertigprodukten, Backwaren, Pommes und Süßigkeiten vor. In verschiedenen Ländern (u.a. Schweiz, Österreich, Dänemark) gibt es, anders als in Deutschland, bereits Höchstwerte für den Transfett-Gehalt sowie eine Kennzeichnungspflicht. In den USA setzt sich nun die Lebensmittelüberwachungsbehörde (FDA) für ein Verbot von teilgehärteten Fetten ein, um die Bildung von Transfetten in Lebensmitteln zu verhindern. Lesen Sie hier mehr zu den gesundheitsgefährdenden Transfettsäuren…

 

19.06.2015

Ernährung in der Schwangerschaft – nur wenige Einschränkungen

Viele unterschiedliche Ratschläge verunsichern einige Frauen bezüglich der Ernährung in der Schwangerschaft. Grundsätzlich kann fast alles gegessen werden, was auch im Rahmen einer gesunden Vollwertkost empfohlen wird; einige Hinweise sollte man jedoch berücksichtigen. Besonders wichtig ist die Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen für Mutter und Kind, die an erster Stelle durch viel Obst und Gemüse erreicht wird. Hier sollte lediglich darauf geachtet werden, dass man die Produkte selbst zubereitet, gründlich wäscht und nicht zu abgepacktem Obst oder Salat greift. Dieses kann mit schädlichen Keimen verunreinigt sein. Fleisch liefert Eisen, Jod und Proteine muss aber, genauso wie Fisch, gut durchgegart sein. Aufgrund von Geschmacksverstärkern und Zuckerzusatz sollten Fertiggerichte nur wenig verzehrt werden, um auch Übergewicht vorzubeugen. Dieses kann zu Bluthochdruck führen. Dieses kann mit schädlichen Keimen verunreinigt sein. Fleisch liefert Eisen, Jod und Proteine muss aber, genauso wie Fisch, gut durchgegart sein. Aufgrund von Geschmacksverstärkern und Zuckerzusatz sollten Fertiggerichte nur wenig verzehrt werden, um auch Übergewicht vorzubeugen. Dieses kann zu Bluthochdruck führen. Lesen Sie hier mehr zur empfohlenen Ernährung in der Schwangerschaft…

 

19.05.2015

Wachsendes Übergewicht: Prävention an Schulen gefordert

In Europa breiten sich Übergewicht und Adipositas immer weiter aus. Thomas Hulisz, Leiter des Adipositas-Zentrums in Bochum, fordert anlässlich des Europäischen Adipositas-Tages eine bessere Prävention insbesondere für Kinder. So empfiehlt er mindestens 5-mal in der Woche Schulsport. Außerdem solle die Ernährung im Unterricht eine größere Rolle spielen, da es bisher deutlich an Aufklärung mangele. Auf die Gefahren von Fettleibigkeit und starkem Übergewicht soll der Europäische Adipositas-Tag aufmerksam machen. So besteht bei Übergewichtigen ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte. Außerdem ist die Gefahr größer, an Herz-Kreislaufkrankheiten wie Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken. Lesen Sie hier mehr zur Prävention von Übergewicht bei Kindern…

 

01.05.2015

EU-Parlament diskutiert: Kalorienangaben auf alkoholischen Getränken

Für Experten ist bereits klar, dass Alkohol ein Dickmacher ist. Immerhin liefert ein Gramm etwa 7 Kalorien. Zum Vergleich: Fett enthält 9 Kalorien pro Gramm. So enthält ein Glas Wein etwa 130 Kalorien, ein Hefeweizen 215 Kalorien und Cocktails liefern bekanntermaßen weit mehr Kalorien. Bereits 2011 zeigte eine Studie, dass lediglich zwei Gläser täglich bei Männern ein höheres Gewicht fördert. Das EU-Parlament entscheidet daher nun darüber, ob auf alkoholischen Getränken zukünftig die Kalorienangaben stehen sollen, um den Verbraucher besser zu informieren. Darüber hinaus ist aber auch zu beachten, dass Alkohol appetitanregend ist und auch dadurch zu Übergewicht führen kann. Lesen Sie hier mehr zu Alkohol als Dickmacher…

 

16.04.2015

Die Zukunft unserer Ernährung: Personalisiert und auf die Gesundheit abgestimmt

Ernährungsgewohnheiten befinden sich immer im Wandel. So zeigt sich bereits seit einiger Zeit der Trend zu vegetarischer und veganer Ernährung – teilweise mit dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und ethischem Bewusstsein. Forscher des Nestlé Zukunftsforums haben nun in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut „TNS Infratest“ die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen unter die Lupe genommen. Die repräsentative Umfrage „Wie is(s)t Deutschland 2030?“ mit 1.029 Verbrauchern kam zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2030 vermehrt Insekten und Algen als Proteinquelle dienen werden. Außerdem werde mehr Wert auf regionale Produkte gelegt. Vorgestellt wurden fünf verschiedene Zukunftsszenarien, die nach ihrer Wahrscheinlichkeit beurteilt wurden. Nach Einschätzung der Befragten ist „ressourcenschonende Ernährung in einer werteorientierten Gesellschaft“ das wahrscheinlichste der vorgestellten Szenarien. Laut Experten des Nestlé Zukunftsforums rückt außerdem personalisierte Ernährung in den Vordergrund. Sequenzierungsmöglichkeiten bereiten zudem den Weg einer engen Zusammenarbeit von Ärzten, Ernährungsberatern und Fitnesstrainern, die eine personalisierte, individuelle Gesundheit des Einzelnen ermöglichen. Lesen Sie hier mehr zu unserer Ernährung der Zukunft…

 

05.04.2015

Vegane Ernährung: Backen ohne Eier gelingt

Viele Menschen verzichten z. B. aus gesundheitlichen Gründen auf Eier und auch in der veganen Ernährung kommen sie nicht vor. Vor allem beim Backen kann man Eier aber gut ersetzen und erhält dennoch leckeres Gebäck. Alternativen bieten beispielsweise eine zerdrückte reife Banane, Apfelmus oder gemahlene Leinsamen. Mit diesen Zutaten lassen sich Eier in Kuchen- und Gebäckrezepten einfach ersetzen und das Backen gelingt trotzdem. Lesen Sie hier mehr zum Thema Backen ohne Eier…

 

25.03.2015

Orangensaft ist gesünder als die ganze Frucht

Eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim widerlegt Vorbehalte gegenüber Orangensaft, der in jüngster Vergangenheit aufgrund seines hohen, wenn auch natürlichen Zuckergehaltes seinen guten Ruf eingebüßt hat. Ernährungsberater empfehlen nach Aussage der Forscher mehr den Verzehr ganzer Orangen. Für die Studie wurden in einem in vitro-Modell Verdauungsprozesse des menschlichen Körpers simuliert. Bei dem Vergleich von drei verschiedenen Fruchtsäften mit dem aus der Frucht selbst zeigte sich, dass die wertvollen Carotinoide aus den Säften potentiell bis zu viermal besser für den Körper verwertbar sind, als aus der Frucht. Pasteurisierter Saft, der häufig als „Premiumsaft“ im Kühlregal erhältlich ist, schnitt dabei am besten ab. Aus diesem Grund ist Orangensaft in Maßen gesund, da die Inhaltsstoffe vom Körper besser aufgenommen und verstoffwechselt werden können. Lesen Sie hier mehr zur neuen Einschätzung des gesunden Orangensaftes…

 

18.02.2015

Fasten ist bei über 50 % der Deutschen beliebt

Im Rahmen einer repräsentativen Forsa-Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit gaben 56 Prozent der Befragten an, dass sie schon einmal aus gesundheitlichen Gründen gefastet hätten. Sie verzichteten dabei über mehrere Wochen auf verschiedene Lebensmittel wie Süßigkeiten, Fleisch aber auch auf Zigaretten, Fernsehen und Autofahren. Nach Angaben der Umfrage fasten vor allem Personen mit höherem Schulabschluss sowie mehr Männer als Frauen (62 Prozent). Um aus der großen Anzahl von Fastenmöglichkeiten zu wählen, ist zunächst eine Zielsetzung von Vorteil. Wer mit dem Fasten eine Gewichtsabnahme erreichen möchte, kann aber nicht unbedingt auf nachhaltigen Erfolg hoffen. „Für einen dauerhaften Gewichtsverlust ist eine gleichzeitige Ernährungsumstellung in Kombination mit Bewegung nötig“, so Ursula Marschall, leitende Medizinerin der Barmer GEK. Lesen Sie hier mehr zum beliebten Fastenritual…

 

13.02.2015

"Heideniere" ist Kartoffel des Jahres 2015

Am 13.02.2015 hat Renate Künast, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses Recht und Verbraucherschutz, bekannt gegeben, dass die „Heideniere“ zur „Kartoffel des Jahres“ 2015 gewählt worden ist. Da sie besonders gut schmeckend sei, hat die niedersächsische Sorte, die ihren Namen ihrer Ähnlichkeit zum menschlichen Organ verdankt, die Wahl in diesem Jahr gewonnen. Um auf die Vielfalt von Kartoffelsorten aufmerksam zu machen, wird seit 2006 der Titel jährlich vergeben. Auch aus gesundheitlicher Sicht sind Kartoffeln wertvoll: Wissenschaftlich belegt ist die blutdrucksenkende Wirkung von blauen Kartoffeln. Außerdem zählen Kartoffeln aufgrund ihres moderaten Kaloriengehalts nicht zu „Dickmachern“ und enthalten neben Mineralstoffen und Spurenelementen besonders hochwertiges Eiweiß sowie viele B- und C-Vitamine. Lesen Sie hier mehr zu der gesunden Knolle des Jahres…

 

12.02.2015

Fit werden in der Mittagspause

Ihre Mittagspause gestalten die meisten Arbeitnehmer im immer gleichen Trott: mit dem Gang zur Kantine und einem Essen, das womöglich schwer im Magen liegt. Doch man kann die Pause auch abwechslungsreicher gestalten und auch einiges für seine Gesundheit tun. Neben Nickerchen, Weiterbildung und einem besinnlichen Gebet liegt sportliche Betätigung im Trend. Fühlt man sich nach dem Essen häufiger müde und schlapp, kann man sinnvolle Sportangebote nutzen. In vielen Städten gibt es Kurse und 30-Minuten-Workouts, die speziell zur Mittagszeit angeboten werden. Auch einige Firmen haben mittlerweile Fitnesskurse in ihr Angebot aufgenommen. Mit einem Snack kann man danach mit mehr Leistung in den Nachmittag starten. Lesen Sie hier mehr zu Möglichkeiten der Mittagspausengestaltung…

 

09.02.2015

Fett in Maßen genießen

Zu viel Fett führt zu Übergewicht, doch trotzdem sollte man es nicht meiden. Die Deutsche Leberstiftung erklärt, dass zu viel Fett die Leber schädigt, da sich Fett in der Zelle einlagert. Das führt dann zu einer Fettleber und die Leber kann sich wiederum entzünden. Daher sollte man regelmäßig seine Leberwerte beim Hausarzt kontrollieren lassen, denn im schlimmsten Fall kann es bei einer Lebererkrankung zu Leberzellkrebs kommen. Außerdem sind zu viele gesättigte Fettsäuren schlecht für den Fettstoffwechsel, führen zu Übergewicht und eine Folge können Herz-Kreislauf-Krankheiten sein. Es bieten sich daher vor allem ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Fetten und Fischen an. Denn Fettsäuren sind nicht nur lebensnotwendig, sondern, im Falle der ungesättigten Fettsäuren, auch gut für niedrige Cholesterinwerte, um Schlaganfälle zu vermeiden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt täglich 60g bis 80g Fett in der Nahrung. Lesen Sie hier mehr zur richtigen Menge Fett…

 

04.02.2015

150 Jahre Genetik

1856 führte Gregor Mendel Kreuzungen mit verschiedenen Erbsensorten durch, um eine mögliche Gesetzmäßigkeit bei der Vererbung von Eigenschaften festzustellen. Seine gesammelten Daten von über 10.000 Pflanzen wertete er dann mit verschiedenen Methoden aus. Aus den Experimenten ergaben sich die Mendelschen Regeln, die Mendelsche „Uniformitätsregel“ der ersten Generation und die „Spaltungsregel“ der zweiten Generation sowie die „Unhabhängigkeitsregel“. Es werden also über Generationen unveränderte Einheiten, welche man heute als Gene kennt, weitergegeben. Erst 1900 wurde Mendels Vererbungslehre von anderen Forschern, die angeblich unabhängig von Mendel zu den gleichen Ergebnissen gelangten, bestätigt. Gregor Mendel schuf somit die Grundlage für die Vererbungsgesetze und ist einer der bedeutendsten Forscher. Lesen Sie hiermehr zum Jubiläum der Genetik…

 

03.02.2015

Moderates Joggen für ein längeres Leben

Wenn man gesund bleiben will, sollte man regelmäßig Sport treiben, doch kommt es beispielsweise beim Joggen auch auf das Tempo an. Eine Langzeitstudie aus Dänemark stellte anhand von 1098 Joggern und 413 Nicht-Joggern fest, dass moderates Joggen gesünder ist als exzessives Joggen. Moderates Joggen erhöht nicht nur die Lebenserwartung, sondern senkt auch zusätzlich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erläutert der Forscher Peter Schnohr vom Frederiksberg-Hospital in Kopenhagen in der Studie. Joggen ist demnach dann langzeitig gesundheitsfördernd, wenn leicht gejoggt wird. Wie die Ergebnisse einer weiteren US-amerikanischen Studie zeigen, genügen schon täglich kurze Laufeinheiten von ein paar Minuten, um das körperliche Wohlbefinden zu bessern. Wenn man nicht joggen möchte, bietet sich auch ein Spaziergang von einer viertel Stunde an. Lesen Sie hier mehr zum moderaten Joggen…

 

27.01.2015

Proteine und deren Gestalt wiederherstellen

Langes und bei hohen Temperaturen Kochen von Eiern zerstört nicht nur Proteine, sondern auch Biomoleküle. Doch lassen sich zum Beispiel im Labor denaturierte Proteine in kurzer Zeit wiederherstellen. Dieses Wiederherstellen der ursprünglichen Gestalt dient vor allem der pharmazeutischen Industrie, welche für Impfstoffe spezielle Mengen von Proteinen herstellen. Das an gekochten Hühnereiern neu entwickelte Verfahren von Gregory Weiss und seinen Kollegen an der University of California in Irvine soll in Zukunft dabei eine Hilfe sein. Dabei wird das Eiweiß verflüssigt und zentrifugiert, sodass sich aus der Flüssigkeit ein Film an der Glaswand setzt. Mit Hilfe der Schwerkraft lösen sich dann die Aminosäuren und setzen sich dann selbstständig zu einem neuen Protein zusammen. Laut den Forschern „könnte [das Verfahren] die industrielle Produktion von Proteinen revolutionieren“. Lesen Siehier mehr zum entkochten Ei…

 

15.01.2015

Lebenserwartung durch körperliche Aktivität erhöhen

Jährlich sind 676.000 Todesfällen in Europa auf Bewegungsmangel zurückzuführen, während 337.000 Fälle dem Übergewicht zuzuschreiben sind. Forscher der britischen Universität Cambridge führten eine Studie durch, in der sie anhand von 334.161 Europäerinnen und Europäern die Auswirkungen von Übergewicht und Bewegungsmangel auf den Körper und die Lebensdauer beobachteten. Dies zeigte, dass aus moderater täglicher Aktivität eine niedrigere Sterblichkeitsrate resultiert. Um seine Lebenserwartungen zu steigern, ist bereits geringe körperliche Aktivität am Tag ausreichend. Schon 20 Minuten täglich können positive Veränderungen erzielen, wobei empfohlen wird, mehr für seine Gesundheit zu leisten. Lesen Sie hier mehr zum gefährlichen Herumsitzen…

 

29.12.2014

Die Genetik von Übergewicht

Die Nachhaltigkeit einer Diät oder Ernährungsumstellung ist zu großen Teilen in der Genetik verankert. Matthias Bühler, Endokrinologe an der Universität Leipzig erklärt: „Das Gen, das bislang am stärksten mit Übergewicht in Verbindung steht, heißt FTO und wird vor allem im Gehirn aktiviert.“ Nach seinen Angaben wird Übergewicht zu 30 bis 70 % vererbt. Dies zeigt sich auch in Zwillingsstudien, wie sie im amerikanischen Zentrum für Ernährungsmedizin in Baton Rouge (USA) durchgeführt wurden. 48 Tage lang nahmen 12 Zwillingspaare täglich 1000 Kilokalorien mehr als üblich. Der Unterschied zwischen den zwölf Paaren fiel hierbei bedeutend aus: Die Zwillinge nahmen zwischen vier und 13 Kilo zu. Die Forschung zur Genetik bei einer Gewichtsreduktion befindet sich noch in ihren Anfängen, es gibt allerdings bereits Gentests, die eine auf die Genetik abtgestimmte Diät empfehlen können. Lesen Sie hier mehr zur Genetik von Übergewicht…

 

19.12.2014

Hoher Zuckerkonsum führt zu Übergewicht und Diabetes

Weihnachtszeit ist die Zeit der Süßigkeiten und dies nimmt der US-amerikanische Pädiatrie-Professor Robert Lustig zum Anlass, vor hohem Zuckerkonsum zu warnen. Dieser sei nämlich Gift und führe nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu weiteren Erkrankungen wie Fettsucht, Herzkrankheiten und Leber- und Stoffwechselproblemen. In den USA entfallen heute allerdings etwa 15 bis 18 % der täglichen Kalorienzufuhr allein auf Zucker; früher waren es nur etwa 3 bis 4 %. Besonders problematisch sei neben gezuckerten Getränken wie Limonade und Cola versteckter Zucker in Müsli, Salatdressings und Fertigprodukten. In den USA sind mittlerweile mehr als ein Drittel aller Erwachsenen und etwa 17 % der Kinder und Jugendlichen fettleibig. Ebenso steigen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Professor Lustig fordert daher einen deutlich eingeschränkten Zuckerkonsum, der zum großen Teil Schuld an dieser Gesundheitskrise sei. Lesen Sie hier mehr zu dem „Giftstoff“ Zucker…

 

09.12.2014

Übergewicht: Bauchfett ist besonders ungesund

Haben Übergewichtige übermäßig Bauchfett, kann dies Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes fördern. Anders als subkutanes, von außen sichtbares Fett an Hüfte und Oberschenkeln, ist das sog. viszerale Fett um Organe wie Darm und Leber stoffwechselaktiv, das sich unter anderem auf den Blutdruck und die Insulinfreisetzung auswirkt. Daher ist bei Übergewicht neben dem Body-Mass-Index (BMI) auch die Messung des Bauch- bzw. Taillenumfangs wichtig. Liegt dieser bei Männern unter 94 cm und bei Frauen unter 80 cm, besteht nur ein niedriges Risiko. Liegt der Umfang aber über 102 cm bzw. 88 cm, hat das Bauchfett einen kritischen Wert erreicht und sollte nach Möglichkeit reduziert werden. Da das Bauchfett so stoffwechselaktiv ist, reagiert es schnell auf gesunde Ernährung und Sport und kann gut abgebaut werden. Lesen Sie hier mehr zu den Risiken von Bauchfett…

 

08.12.2014

Mit Rapsöl den Cholesterinspiegel senken

Wie weitläufig bekannt ist, wirkt sich die olivenölhaltige mediterrane Ernährung positiv auf die Gesundheit aus und soll beispielsweise Bluthockdruck und Diabetes Typ-2 vorbeugen. Möglicherweise ist Rapsöl, das von Nordeuropäern in höherem Maße konsumiert wird, hierfür noch besser geeignet. Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), an der 18 übergewichtige Männer zwischen 39 und 63 Jahren teilnahmen, zeigte, dass der LDL-Cholesterinspiegel der „Rapsöl-Gruppe“ innerhalb von vier Wochen gesenkt und die Leberwerte verbessert werden konnten. Die Forscher äußerten aber, dass weitere Studien mit deutlich mehr Probanden notwendig seien, um die Ergebnisse eingehender zu analysieren. Lesen Sie hier mehr zu den gesundheitsförderlichen Effekten von Rapsöl…

 

05.12.2014

Kochen und Essen ist Hobby vieler Übergewichtiger

Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ ergab, dass knapp die Hälfte der Frauen und Männer, die sich selbst als übergewichtig einschätzen, Kochen und Essen als Hobby bezeichnen. Für die Umfrage wurden 1104 Frauen und 1061 Männer ab 14 Jahren nach ihren Essgewohnheiten befragt. Deutliche Unterschiede zeigten sich hierbei zwischen Frauen und Männern: Während für Frauen besonders zu viele Süßigkeiten die Ursache von Übergewicht sind (57,4 %, Männer: 49 %), ist bei Männern häufig Fettes und Frittiertes (50,7 %, Frauen: 32,9 %) sowie Fastfood (37,1 %, Frauen: 21,8 %) der Grund für ihr Übergewicht. Einen ganz anderen Grund als falsche Ernährung sehen dagegen 18,1 % der Frauen und Männer als Ursache: Sie geben an, dass Medikamente, die eine Gewichtszunahme fördern, für ihr Übergewicht verantwortlich sind. Lesen Sie hiermehr zu der Umfrage bzgl. Ernährungsgewohnheiten und Übergewicht in Deutschland…

 

03.12.2014

Studien weisen positive Wirkung veganer Ernährung nach

Die vegane, rein pflanzliche Lebensweise wird immer bekannter und kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Studien zeigen, dass Veganer ein deutlich gesenktes Risiko haben, an Übergewicht, Typ-2-Diabetes und anderen auch durch Ernährung verursachten Krankheiten zu erkranken. Allerdings nahmen meist nur wenige Veganer an Studien, wie sie am Institut für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen durchgeführt werden, teil. Voraussetzung ist jedenfalls eine ausgewogene Ernährung und die gründliche Auseinandersetzung mit möglichen Nährstoffmängeln, da beispielsweise Vitamin B12 und Kalzium von Natur aus in pflanzlichen Lebensmitteln kaum vorkommen. Lesen Sie hier mehr zu den positiven Effekten veganer Ernährung…

 

17.11.2014

Übergewichtige Mutter – übergewichtiges Kind: Schwangerschaft prägt Gewicht des Kindes

Die Ergebnisse einer Studie des Universitätsklinikums Ulm, die auf der Medizinmesse Medica vorgestellt wurde, zeigen, dass Mütter bereits in der Schwangerschaft den Stoffwechsel ihrer Kinder negativ beeinflussen können. Die Forscher beobachteten für die Studie 1000 Kinder und ihre Mütter über einen Zeitraum von 8 Jahren von Beginn der Schwangerschaft. Es zeigte sich, dass die Kinder von übergewichtigen Müttern im Grundschulalter oft einen erhöhten Blutzuckerspiegel hatten, der das Risiko für Diabetes und Übergewicht erhöht; bei Kindern normalgewichtiger Mütter war dies nicht der Fall. Bei den meisten dieser Kinder wurde bereits in der Schwangerschaft im Nabelschnurblut eine erhöhte Insulinkonzentration festgestellt. Da es sich bei dieser angeborenen Stoffwechsel-Störung um einen andauernden Zustand handelt, raten die Forscher, werdende Mütter insbesondere auf eine gesunde Lebensweise hinzuweisen. Lesen Sie hier mehr zu den Studienergebnissen über Schwangere, die das Gewicht ihrer Kinder prägen…

 

14.11.2014

Rapider Anstieg von Diabetes-Erkrankungen

Zum Welt-Diabetes-Tag gibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Ernüchterndes bekannt. Bei der Bekämpfung von Folgeerkrankungen an beispielsweise Augen und Nieren konnten Erfolge erzielt werden, jedoch hat die Diabetes-Prävention bis jetzt versagt. Zwischen 1998 und 2012 hat die Anzahl der Diabetespatienten um 38 % auf über 6 Millionen zugenommen. Verantwortlich für den rapiden Anstieg von Typ-2-Diabetes ist die wachsende Zahl übergewichtiger und adipöser Menschen. Die DDG fordert in diesem Zusammenhang eine national wirksame Lösung und spricht sich beispielsweise für täglichen Sport in der Schule und Steuern auf bestimmte Lebensmittel aus. Außerdem weist DDG-Präsident Erhard Siegel auf den gesundheitsökonomischen Aspekt der Problematik hin: Ein zunehmender Anstieg von Diabetes-Erkrankungen habe auch eine Zunahme von Kosten für die Patienten zur Folge. Aus diesem Grund sei entsprechendes Handeln in der Prävention notwendig. Lesen Sie hier mehr zum Anstieg von Diabetes-Erkrankungen…

 

05.11.2014

Übergewicht: Über 50 % der Erwachsenen in Deutschland sind zu schwer

Eine aktuelle Studie des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt, dass in Deutschland inzwischen jeder zweite Erwachsene übergewichtig ist. Die aktuellen Werte sind im Vergleich zum Jahr 1999 deutlich angestiegen: Insgesamt hat sich der Anteil Übergewichtiger um 4 Prozentpunkte auf 52 % erhöht; Männer führen die Statistik derzeit mit 62 % an, Frauen folgen mit 43 %. Die Daten zum BMI der Befragten wurden der Mikrozensus-Zusatzbefragung von 2013 entnommen. Stark übergewichtig bzw. adipös (BMI über 30) waren insgesamt 17 % der Männer und 14 % der Frauen. Die Studie deckt sich mit der weltweiten Entwicklung zunehmenden Übergewichts, das hauptsächlich durch falsche Ernährung zustande kommt. In der Studie ist zudem aufgefallen, dass weitaus mehr stark Übergewichtige angaben, sie seien gesundheitlich beeinträchtigt – von den insgesamt 15 % sich krank fühlenden Personen waren 23 % der Männer und 21 % der Frauen adipös. Lesen Sie hier mehr zu der Studie über sich ausbreitendes Übergewicht…

 

29.10.2014

Neue Studie: Zu viel Milch kann schädlich sein

Eine aktuelle schwedische Studie stellt die positive Wirkung von Kuhmilch auf den Körper in Frage. Wissenschaftler der Universität Uppsala (SWE) sagen in der im Fachblatt „British Medical Journal“ veröffentlichten Studie aus, dass Menschen, die viel Milch trinken, früher sterben. Für die Studie wurden die Daten von etwa 60.000 Frauen und ca. 45.000 Männern analysiert und ausgewertet. Das Sterberisiko sei bei Frauen, die täglich 3 oder mehr Gläser Milch tranken um 93 % erhöht, die Gefahr für Knochenbrüche war ebenfalls erhöht. Die Forscher betonen allerdings, dass man aus diesen Ergebnissen noch keine Schlüsse ziehen und etwa neue Empfehlen aussprechen kann, da auch andere Faktoren zu den veränderten Risiken beigetragen haben können. Lesen Sie hier mehr zu den Studienergebnissen, die von den Risiken eines hohen Milchkonsums berichten…

 

20.10.2014

Eiweißzufuhr: Die Bayerische Milchwirtschaft rät zu täglich kleinen Dosen

Eiweiß ist wichtig für den Aufbau und den Erhalt unserer Muskulatur. Täglich sollten daher etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden, was im Durchschnitt 50-55 Gramm entspricht. Die Landesvereinigung der Bayrischen Milchwirtschaft (LVBM) rät, diese Menge in kleinen Mengen über den Tag verteilt aufzunehmen, da das Eiweiß dann besser verdaut werden könne. 200 Gramm Magerquark enthalten beispielsweise bereits etwa 25 Gramm Eiweiß. Lesen Sie hier mehr zur Dosierung von Eiweiß…

 

30.09.2014

Künstliche Süßstoffe begünstigen Diabetes

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zweigen, dass künstliche Süßstoffe das Risiko einer Glukose-Intoleranz, die Vorstufe von Diabetes, erhöhen. Die israelischen Forscher haben festgestellt, dass künstliche Zuckerersatzstoffe die Darmflora verändern, so dass der Körper Kohlenhydrate wie Zucker nicht mehr richtig verarbeiten kann. Wer also Zucker durch andere Süßstoffe ersetzt, erhöht damit vermutlich sein Risiko für Diabetes, aber auch für Herz- und Gefäßkrankheiten. Neben Übergewicht und Bewegungsmangel können Süßstoffe, die weltweit am häufigsten als Lebensmittelzusätze verwendet werden, tatsächlich ein weiterer Risikofaktor sein, die derzeit als kalorienarme Alternative gelten. Als Faktor für die stets zunehmende Anzahl an Übergewichtigen und Diabetikern sollte der Gebrauch von Süßstoff geprüft werden. Lesen Sie hier mehr zu der Studie, die einen direkten Zusammenhang zwischen Süßstoffen und Diabetes herstellt…

 

14.08.2014

Milch ist nicht so schlecht wir ihr Ruf

Milch als Nahrungsmittel wird derzeit in einigen Kampagnen schlechter dargestellt , als sie tatsächlich ist. Ihr wird nachgesagt, mitverantwortlich für Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Herzinfarkte zu sein. Wissenschaftliche Studien können diesen Zusammenhang allerdings nicht bestätigen. So auch Gerhard Rechkemmer, Präsident des Max Rubner-Instituts, der bestätigt: „Milch ist weiterhin ein gutes Lebensmittel, um Kalzium aufzunehmen und die Knochen zu stärken.“ Allein um Gewicht zu verlieren, ist es daher nicht notwendig auf Milch zu verzichten. Rechkemmer weist sogar darauf hin, dass sich bei Personen, die viele Milchprodukte konsumieren, das Risiko für Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck verringert. Lesen Sie hier mehr zum Nahrungsmittel Milch…

 

14.08.2014

Lebensmitteltest: Mariniertes Fleisch häufig belastet

In einem aktuellen Test wurde festgestellt, dass mariniertes Fleisch, das in der Grillsaison sehr beliebt ist, häufig mit MRSA-Keimen (auch „Krankenhauskeime“ genannt) verunreinigt sind. Um sich vor Magen-Darm-Infektionen zu schützen, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), in der Küche besonders auf die Hygiene zu achten. So sollte man für rohe und gegarte Lebensmittel nicht die gleichen Arbeitsgeräte verwenden. In dem Test waren 14 % der Proben belastet, getestet wurden Produkte aus Supermärkten und Discountern. Eventuelle Keime werden bei der Zubereitung abgetötet. Werden die Lebensmittel gut erhitzt (auf etwa 100 Grad, 70 Grad im Innern), besteht kaum noch Gefahr. Auch Schneidebretter und -messer sollten möglichst heiß abgewaschen werden. Lesen Sie hier mehr zu verunreinigtem mariniertem Fleisch…

 

12.08.2014

Konsum von Salz und Zucker nur langsam einschränken

Das von der Europäischen Union unterstützte Projekt SALUX hat in einer Vergleichsstudie gezeigt, dass in 12 Staaten der EU grundsätzlich zu viele ungesunde Geschmacksverstärker konsumiert werden: In verarbeiteten Lebensmitteln fanden sich während der dreijährigen Beobachtung meist mehr Salz, Zucker und Fette, als es die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt. Um negative Folgen für die Gesundheit und damit auch Volkskrankheiten wie Adipositas und Diabetes zu vermeiden, empfehlen Wissenschaftler der an der Studie beteiligten Universität Hohenstein, den Körper langsam von Salz und Zucker zu entwöhnen, damit keine negative Reaktion des Körpers zu vermeiden. Das Projekt SALUX setzt sich nun dafür ein, dass verarbeitete Lebensmittel in der EU weniger ungesunde Inhaltsstoffe wie Salz und Zucker enthalten. Lesen Sie hier mehr zur allmählichen Einschränkung von zuckerreichen Nahrungsmitteln…

 

19.07.2014

Bis zu 80 Prozent der Senioren werden im Jahr 2030 übergewichtig sein

In den kommenden Jahren wird es immer mehr ältere dicke und fettleibige Menschen in Deutschland geben. 2009 waren bereits 18,7 Prozent der über 50-Jährigen fettleibig. Bis 2030 sollen es 30-80 Prozent sein. Noch leben die meisten übergewichtigen Senioren in Spanien. Doch könnte Deutschland schon bald das Land mit den meisten fettleibigen älteren Menschen in Europa sein. Ursachen könnten eine verminderte körperliche Aktivität im Alter in Kombination mit einer falschen Ernährung sein. Mehr über die Entwicklung sowie Gründe für die steigende Fettleibigkeit bei Älteren erfahren Sie hier...

 

20.06.2014

Wertvolle Pflanzenöle für eine gute Gesundheit

Eine gesunde Ernährung sollte sich neben Kohlenhydraten und Proteinen zu etwa 30 % aus Fett zusammensetzen. Von besonderem Wert sind hierbei einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die die Konzentration des negativen LDL-Cholesterins senken. Dies unterstützen zudem Omega-6-Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren hingegen stehen im Verdacht, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu erhöhen. Nicht nur auf die Sorte, auch auf die Verwendung der unterschiedlichen Öle sollte man achten: Kalt kann man alle Pflanzenöle verwenden, beim Erhitzen können allerdings wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine verloren gehen. Native Öle sind sogar so hitzeempfindlich, dass die Fettsäuren zerfallen und die auf Dauer gesundheitsschädlichen Transfettsäuren entstehen können. Lesen Sie hier mehr zu gesunden Ölen und deren Verwendung beim Kochen…

 

05.06.2014

Mangelernährung kann die Darmflora nachhaltig schädigen

US-amerikanische Wissenschaftler berichten im Fachmagazin „Nature“, dass Mangelernährung sich dauerhaft negativ auf die Darmflora auswirken kann. Der gesundheitliche Schaden, der infolge des Fehlens von Vitaminen und Mineralstoffen verursacht wird, bleibt lebenslang bestehen, da die Darmflora so stark geschädigt ist, dass es auch nach einer Umstellung auf eine ausgewogene Kost zu keiner Verbesserung im Darm kommt. Vorerst mangelernährte Kinder sind auch nach einer Ernährungsumstellung meist leichter und kleiner als ihre Altersgenossen. Mehr Details zu der Studie erfahren Sie hier…

 

29.05.2014

Jeder zweite Erwachsene und jedes 5. Kind in Deutschland ist zu dick

Eines verbindet die Menschen auf der ganzen Welt: Sie werden immer dicker. Dieser Trend ist nicht nur hier in Deutschland zu erkennen, wo mittlerweile jeder Zweite übergewichtig ist, sondern auch in anderen Entwicklungs- und Industrieländern auf der ganzen Welt. Noch 1980 wogen 857 Millionen Menschen weltweit zu viel, heute sind es schon 2,1 Milliarden. Besonders besorgniserregend ist, dass hierzulande auch jedes 5. Kind und Jugendlicher zu viel auf die Waage bringt. Eine aktuelle Übersichtsstudie hat Daten aus über 180 Ländern ausgewertet und den BMI von Menschen aus aller Welt verglichen. Lesen Sie hier mehr über die Entwicklung von Übergewicht weltweit und dessen Folgen...

 

08.04.2014

Verzehr von Ballaststoffen langsam steigern

Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) rät im Rahmen einer Ernährungsumstellung dazu, die Aufnahme von Ballaststoffen nur schrittweise zu erhöhen. Hat jemand vor der Umstellung nur wenige Ballaststoffe über Vollkornprodukte, Obst und Gemüse zu sich genommen, kann ein plötzlicher Anstieg zu Bauchschmerzen und Druckgefühlen führen. Außerdem sei es ratsam, bei einer Steigerung von Ballaststoffen, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, da sie für die Darmtätigkeit nur dann förderlich sind, wenn sie im Darm aufquellen können. Lesen Sie hier mehr zu gesunden Ballaststoffen und in welchen Nahrungsmitteln sie enthalten sind…

 

03.04.2014

Lebensmitteltest: Vegane Lebensmittel oft zu fettig und zu salzig

Die Verbraucherzentrale Hamburg testete in einem Marktcheck vegane Lebensmittel und kam zu enttäuschenden Ergebnissen: In vielen Produkten war zu viel Fett enthalten, fünf wiesen einen zu hohen Salzgehalt auf. Auch waren nicht alle Zutaten nachhaltig produziert. So enthielt ein Walnussbrotaufstrich nur 2,5 % Walnussöl, daneben aber gesättigte Fettsäuren aus Palm- und Kokosöl. Von den getesteten Produkten vielen im Test fünf wegen gesättigter Fettsäuren durch. Außerdem merken die Verbraucherschützer an, dass einige Nährwertangaben noch Lücken aufweisen und die Angaben erst 2016 gesetzlich verpflichtend sind. Die Verbraucherzentrale rät daher dazu, bestimmte vegane Fertigprodukte nicht zu häufig auf dem Speiseplan zu haben, da diese verarbeiteten Produkte weit weniger natürlich sind als angenommen. Lesen Sie hier mehr zu dem Test, der Inhaltsstoffe veganer Lebensmittel aufdeckt…

 

31.03.2014

Forscher raten zu mehr Obst und Gemüse am Tag

Eine neue Studie aus Großbritannien rüttelt am 5-am-Tag-Prinzip: Forscher vom University College London (GB) bestätigen den Nutzen von Obst und Gemüse für die Herzgesundheit, gehen aber davon aus, dass 7 Portionen am Tag einen höheren Nutzen erbringen. Für die Studie wurden 65.200 Probanden über 8 Jahre hinweg nach ihrem Obst- und Gemüsekonsum befragt. Von den Teilnehmern, die in der Anfangsphase etwa 57 Jahre alt waren, starben innerhalb von 8 Jahren 6,7 %. In der Gruppe, die weniger als eine Portion Gemüse aß, war die Sterblichkeit deutlich erhöht und lag bei 8,2 %. In der Gruppe, die sieben Portionen und mehr aß, lag die Rate bei 4,1 %. Letztere Gruppe hatte nach den Angaben der Forscher ein um 42 % niedrigeres Sterberisiko. Von diesen hohen Vorgaben sollte man sich nun nicht abschrecken lassen, denn der Körper ist für jede Portion Obst und Gemüse dankbar. Lesen Sie hier mehr zu den Gründen, warum mehr Obst und Gemüse am Tag empfohlen wird…

 

31.03.2014

Neue Meta-Analyse: Tierische Fette doch nicht schädlich

Die Wirkung von tierischen und pflanzlichen Fetten auf den menschlichen Körper wird immer wieder untersucht. Eine neue Meta-Analyse hat nun die Daten von fast 80 Studien ausgewertet, an denen etwa 600.000 Probanden teilnahmen, deren Ernährung und Gesundheit über Jahre dokumentiert wurde. Bestätigen konnten die Forscher, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko für einen Herzinfarkt senken. Auch wurde deutlich, dass Transfettsäuren (vorkommend in Fertiggerichten und Pommes) tatsächlich dem Herz-Kreislauf-System schaden. Hingegen bestätige die Datenlage nicht, dass der Verzehr von gesättigten Fettsäuren, wie sie in Käse, Sahne Butter und Fleisch vorkommen, zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten führt. Die Forscher empfehlen nun die Überarbeitung von bestehenden Ernährungsempfehlungen. Lesen Sie hier mehr zu den Ergebnissen, die die Einschränkung von tierischen Fetten lockern möchte…

 

25.03.2014

Gesunder Schlaf kann Übergewicht vorbeugen

Ein gesunder Schlaf kann möglicherweise Übergewicht vorbeugen, so berichten Forscher des eSwiss Medical & Surgical Center in St. Gallen in einem kürzlich erschienen Artikel. Die Forscher werteten für ihre Studie umfassende Beobachtungsstudien aus den USA aus und stellten fest, dass bei Kurz- (unter 5 Stunden) und Langschläfern (über 8 Stunden) ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes besteht. Allerdings kann noch nicht erklärt werden, warum Übergewicht häufig mit Schlafmangel einhergeht. Ein Grund kann sein, dass unter Schlafmangel Blutzucker erheblich langsamer abgebaut wird, wie eine andere Studie feststellen konnte. Auch konnte beobachtet werden, dass Personen, die im Forschungsrahmen nur sehr wenig geschlafen haben, deutlich mehr Kalorien zu sich genommen haben. Die Forscher empfehlen jedenfalls, auf die „Schlafhygiene“ zu achten und möglichst regelmäßig zu schlafen. Lesen Sie hier mehr zu dem Zusammenhang von Übergewicht und Schlafmangel…

 

18.03.2014

Obst und Gemüse gründlich waschen

Nach den Angaben von Lebensmittelexperten des TÜV Süd ist das gründliche Reinigen von Obst und Gemüse nicht nur zur Schmutzbeseitigung, sondern auch zur Entfernung von Pestiziden anzuraten. Durch eine gründliche Reinigung mit Wasser und Bürste werden auf der Schale befindliche Rückstände von Pestiziden so am sichersten entfernt. Die äußeren Blätter von Blattsalaten aus konventionellem Anbau sollte man trotz Reinigung nicht verzehren. Auch kann der Verzehr von Bio-Produkten empfohlen werden, da diese meist weniger belastet sind. Lesen Sie hier mehr zur Reinigung von Obst und Gemüse…

 

11.03.2014

Spinatextrakt vermindert Hungergefühl

Eine neue Studie von Wissenschaftlern der Universität von Lund (SWE) zeigt auf, dass täglich zugenommener Spinatextrakt Heißhungerattacken vermindern und auf diese Weise bei einer Gewichtsabnahme unterstützen kann. Probanden nahmen den Extrakt täglich verdünnt mit Wasser zu sich und gaben an, dass sie sich besser an drei tägliche Mahlzeiten halten konnten. Die Vergleichsgruppe nahm nur Wasser zu sich. Die Forscher gehen davon aus, dass die in Spinat enthaltenen Thylakoide Heißhungerattacken lindern. Der Verzehr von Spinat alleine sei dabei nicht ausreichend, denn nur nach der Zerkleinerung und Filterung werden Thylakoide extrahiert und können vom Körper aufgenommen werden. Lesen Sie hier mehr zu der Entdeckung des Spinatextrakts, der bei einer Gewichtsabnahme unterstützend wirken kann…

 

10.03.2014

Nahrungsergänzungsmittel: Für Gesunde nicht nützlich

Nach Angaben der Nationalen Verzehrsstudie (NVS II) nehmen dreiviertel der Deutschen Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Dabei ist die wissenschaftliche Wirkung der meisten Mittel nicht nachgewiesen. Auch nach Meinung von Helmut Heseker, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist die Einnahme von Vitamin D nicht notwendig, trotz wiederholt getätigter Aussagen, dass es den Deutschen besonders im Winter an Vitamin D fehle. Besser als die Einnahme eines künstlichen Produktes ist, wenn der Körper das Vitamin beim Aufenthalt in der Sonne auf natürliche Weise selbst herstellt. Ausnahmen bilden hier Senioren und Säuglinge. Ebenso ist eine ausgewogene Ernährung besser, als die Einnahme von Vitaminen, denn diese gleichen eine ungesunde Lebensweise nicht aus. Lesen Sie hier mehr zu umsatzstarken Nahrungsergänzungsmitteln und deren tatsächlichen Nutzen…

 

25.02.2014

Neue Kennzeichnungspflicht für cholesterinsenkende Lebensmittel

Die Stiftung Warentest informiert aktuell über die neue Kennzeichnungspflicht cholesterinsenkender Lebensmittel. Im Zuge von Untersuchungen, die festgestellt haben, dass cholesterinsenkende Lebensmittel bei Gesunden zu Gefäßschäden führen können, wurde diese Pflicht nun erlassen. Lebensmittel mit zugesetzten Pflanzens¬terinen haben eine erwiesene Wirksamkeit bei erhöhten Cholesterinspiegeln, werden aber auch von Personen verzehrt, die einen normalen Blutfettwert haben, da sie im Supermarkt neben alltäglichen Produkten zu finden sind. Nach der neuen Verordnung müssen daher derlei Produkte explizit darauf hinweisen, dass sie nicht für Personen vorgesehen sind, die ihre Blutfettwerte nicht überwachen müssen. Lesen Sie hier mehr zu cholesterinsenkenden Lebensmitteln und ihrer kritisch beurteilten Wirkung…

 

12.02.2014

Mit gesunder Ernährung das Herz schützen

Lange dachte man, dass man mit Low-Fat-Diäten Blutfettwerte senken kann und auf diese Weise sein Herz vor Arterienverkalkung und weiteren Krankheiten schützen kann. Forscher der Universität Arizona und der Northwestern University Chicago haben nun herausgefunden, dass allein eine fettreduzierte Ernährung sich nicht auf die Herzgesundheit auswirkt. Low-Fat-Diäten konnten zwar erhöhte Cholesterinwerte senken, wirkten sich aber nicht positiv auf das Vorkommen von Herzinfarkten. Vielmehr empfiehlt sich eine Ernährung, die sich aus viel Gemüse und Obst, weniger tierischen Fetten und dafür mehr pflanzlichen Fetten aus Nüssen und gesunden Ölen zusammensetzt. Auch wenn sich auf diese Weise Cholesterinwerte nicht verbessern ließen, sprechen die positiven Auswirkungen auf die allgemeine Herzgesundheit für sich. Lesen Sie hier mehr dazu, mit welcher Ernährung sich das Herz schützen lässt…

 

07.02.2014

Diabetes Typ 2: Erhöhtes Risiko für Ehepartner

Paare gleichen sich im Laufe der Zeit immer mehr aneinander an und übernehmen u.a. auch ungesunde Ernährungsgewohnheiten. In der Analyse von Forschern der McGill University in Montreal (CA) wurde nun festgestellt, dass in Ehen, in der ein Partner an Diabetes Typ 2 leidet, die Gefahr für den Lebensgefährten um 26 % erhöht ist, selbst daran zu erkranken. Für die Metaanalyse wurden die Daten von 6 Studien ausgewertet, in denen Daten von insgesamt rund 76.000 Paaren erfasst worden waren. Das erhöhte Risiko bestand hierbei erstaunlicherweise unabhängig vom Faktor Übergewicht. Die Forscher vermuten, dass Ehepaare nach und nach ähnliche Essgewohnheiten annehmen und sich ähnlich wenig bewegen. Die Wissenschaftler empfehlen daher, die Diagnose beim Partner als Signal für ein erhöhtes Risiko des anderen zu bewerten. Lesen Sie hier mehr zu den Ergebnissen, die zeigen, dass für Ehepartner ein erhöhtes Typ-2-Diabetes-Risiko besteht…

 

31.01.2014

Energy Drinks können eine Gesundheitsgefahr darstellen

Eine neue Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt, dass bereits der Verzehr eines halben Liters Energy Drink am Tag eine gesundheitsgefährdende Wirkung haben kann. Für die Studie wurden Konsumenten auf LAN-Partys, Sportveranstaltungen und in Diskotheken nach ihrem Trinkverhalten befragt. Diese Bedingungen stellen laut der Studie eine besondere Gefahr dar, weil hier teilweise über einen längeren Zeitraum hinweg bis zu 5 Liter oder vermischt mit Alkohol konsumiert werden. In den Getränken enthaltene anregende Substanzen wie Koffein und Taurin sind demnach besonders unter den untersuchten Bedingungen (in hohen Mengen, mit Alkohol gemischt, bei Schlafentzug und unter körperlicher Belastung) gefährdend und können zu Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und Krämpfen führen. Grundsätzlich sollten Kinder, Schwangere und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen keine Energy Drinks zu sich nehmen. Lesen Sie hier mehr zu den möglichen Folgen des Verzehrs von Energy Drinks…

 

30.01.2014

Stiftung Warentest untersucht Schlankheitsmittel

Schlankheitspillen und -pulver sind beliebt, um eine Gewichtsabnahme zu unterstützen. Daher untersuchte Stiftung Warentest 20 Mittel auf ihre Wirkung. Bewertet wurden sie im Hinblick auf eine dauerhafte Gewichtsreduktion. Letztlich konnte festgestellt werden, dass die rezeptfrei erwerblichen Fettblocker, Sättigungskapseln und Kohlenhydratblocker nicht geeignet sind und bei einer Gewichtsabnahme kaum helfen. Lediglich ein Fettblocker konnte eine kurzfristige Wirkung zeigen. Außerdem fehlen ein Nachweis der Wirksamkeit sowie unabhängige Studien über langfristige Ergebnisse. Um nachhaltig Gewicht zu verlieren empfehlen die Tester daher, auf Schlankheitsmittel zu verzichten und stattdessen auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung kombiniert mit Bewegung zu setzen. Lesen Sie hier mehr zu den wirkungslosen Schlankheitsmitteln…

 

25.01.2014

Mit Schadstoffen belasteter Tiefkühlblattspinat

Ein neuer Lebensmitteltest der Zeitschrift Ökotest untersuchte Tiefkühlblattspinat auf ihre Belastung mit Nitraten und Cadmium. Der Vorteil des tiefgefrorenen Gemüses liegt klar in seinen wertvollen Nährstoffen wie Provitamin A, Vitamin E, Eisen, Calcium, Kalium und Magnesium. Allerdings können sich schon zur Zeit des Anbaus Schadstoffe wie Nitrat und Cadmium im Spinat sammeln. Obwohl Landwirte die Pflanzen vor der Ernte prüfen, wurde nun in vielen Fällen eine hohe Belastung von Nitraten und Cadmium im Tiefkühlprodukt gefunden. Gut abgeschnitten haben fast ohne Ausnahme Bio-Blattspinate – ob es sich um günstige Lidl-Produkte oder ein teureres Produkt von Alnatura handelte machte hier keinen Unterschied. Daher raten die Lebensmittelexperten zum Kauf von Bioprodukten. Lesen Sie hier mehr zu belastetem Tiefkühlblattspinat…

 

23.01.2014

Einheitliches Siegel für regionale Lebensmittel

Als Reaktion auf den zunehmendem Ruf nach einer zuverlässigen Ursprungsangabe für regionale Lebensmittel wurde nun ein neues, bundesweit gültiges Sigel eingeführt. Das rechteckige, hellblaue „Regionalfenster“ zeigt, aus welcher Region die Hauptzutat stammt. Bereits seit einigen Monaten ist das Sigel testweise im Verkauf, Lidl hat es in 500 Filialen in Bayern eingeführt, Edeka plant die Einführung für Obst, Gemüse und Eier im Südwesten. Außerdem lassen sich in Berlin und Brandenburg Erzeugnisse aus artgerechter Tierhaltung dank des „Tierwohl“-Labels des Deutschen Tierschutzbundes erkennen. Hersteller, die die Haltung von Nutztieren gegenüber den gesetzlichen Mindestvorgaben optimiert haben, dürfen ihre Fleischerzeugnisse mit diesem Sigel versehen. Allerdings ist z. B. das Regional-Sigel eine freiwillige Angabe und eine Täuschung durch falsche Regionalangaben weiterhin möglich. Für den Verbraucher gilt demnach weiterhin, beim Einkauf aufmerksam zu sein. Lesen Sie hier mehr zu den neuen Lebensmittelsigeln…

 

16.01.2014

Übergewicht-Paradox trifft nicht auf Typ-2-Diabetiker zu

Die Ergebnisse einer großen Studie, die in der Fachzeitschrift „New England Journal of Medicine" veröffentlich wurde, räumt nun mit dem Übergewicht-Paradox auf. Einige Studien wiesen zwar darauf hin, dass Übergewichtige von ihren überzähligen Kilos profitieren, da sie schützen und so das Leben verlängern. Forscher der Harvard School of Public Health in Boston (USA) fanden nun heraus, dass dies insbesondere nicht auf Diabetiker zutrifft. Beobachtet wurden 8970 Frauen und 2457 Männern in einem Zeitraum von 16 Jahren und bis zu 36 Jahren, die an Diabetes erkrankten. Insgesamt lag die Sterblichkeitsrate in der Gruppe der Normalgewichtigen niedriger als bei den Übergewichtigen. Die Studie konnte nun die Empfehlung unterstützen, dass Typ-2-Diabetiker möglichst ihr Gewicht reduzieren sollten. Lesen Sie hier mehr zu der neuen Studie, die das Übergewicht-Paradox bei Diabetikern widerlegen konnte…

 

09.01.2014

Multivitaminsäfte halten meist nicht, was sie versprechen

Ein aktueller Test der Zeitschrift Ökotest zeigt nun, dass Hersteller von Multivitaminsäften Versprechungen machen, die die Säfte meist nicht einhalten können. 8 von 18 geprüften Säften vielen im Test sogar ganz durch. Die Tester bemängeln unter anderem, dass die Getränke zu viele zugesetzte Vitamine enthalten, die man besser aus frischen Lebensmitteln beziehen sollte. Insgesamt wurden bis zu 12 Vitamine zugesetzt, was auch nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eher schädlich sein kann. Es handelt sich bei diesem Ausmaß bereits um Nahrungsergänzung, die nur in Ausnahmefällen sinnvoll sei. Außerdem wird für die Herstellung der meisten Säfte nur Fruchtsaftkonzentrat verwendet, das mit dem natürlichen Ursprungsprodukt nicht mehr viel gemein hat. Lesen Sie hier mehr zu Fruchtsäften, die im Test gut abgeschnitten haben…

 

08.01.2014

Männer essen mehr Süßes

Männer essen insgesamt mehr – ob es sich um Fleisch- und Wurstwaren handelt, oder um Nudeln und Reis. Dies ist das Fazit des 12. Ernährungsberichtes der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), in dem sie Daten der „Nationalen Verzehrsstudie II“ verarbeitete. Laut des Berichts nehmen Männer wöchentlich doppelt so viel Fleisch wie Frauen zu sich und überschreiten damit die von der DGE empfohlenen um 300 bis 600 Gramm um das Zweifache. Außerdem trinken sie doppelt so viel Limonade und sechsmal mehr Bier. Neben diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden wurde festgestellt, dass alle Befragten zu wenig Fisch und Obst essen. Der empfohlene Wert wird von beiden Geschlechtern deutlich unterschritten. Ob diese Angaben derzeit noch aktuell sind ist fraglich, da die analysierten Daten bereits in den Jahren 2005 - 2007 erhoben wurden. Dennoch empfiehlt die DGE insgesamt einen höheren Verzehr rein pflanzlicher Lebensmittel. Lesen Sie hier mehr zu unserem Essverhalten…

 

08.01.2014

Paleodiät belegt letzten Platz

Bei der neuesten Umfrage von „U. S. News & World Report“ schaffte es die kontroverse Paleodiät nur auf den letzten Platz unter 32 betrachteten Diäten. Gründe hierfür sind, dass diese Ernährungsform zu sehr einschränkt und sich somit nicht als dauerhafte Ernährungsform eignet. Wichtiger noch ist aber, dass das Verbot vieler Lebensmittel wie z. B. Getreide dazu führt, dass essenzielle Nährstoffe nicht zugeführt werden. Mit der ebenfalls letztplatzierten Dukan-Diät zählt die Steinzeitdiät zu Ernährungsformen, die eine proteinreiche und dabei kohlenhydratreduzierte Kost empfehlen. Lesen Sie hier mehr zu der Bewertung von 32 bekannten Diäten…

 

06.01.2014

Körperfettwaagen messen nur ungenau

Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest zeigen, dass Körperfettwaagen meist nur ungenau messen. Die gemessenen Fettwerte wichen zwischen 14 und 23 % von den tatsächlichen Werten ab. Kontrolliert wurde hierbei mit Werten einer Messung, die mit einem Profimessgerät durchgeführt wurde, das „den Körperfettanteil mit einer Messung durch den ganzen Körper von Hand zu Fuß“ bestimmt. Im Gegensatz dazu ist die Reichweite einer Körperfettwaage geringer – diese misst ausgehend von den Füßen bis maximal zum unteren Teil des Bauches und liefert so keine genauen Ergebnisse. Die Waagen, die mittels nicht spürbaren Stroms den Stromwiderstand im Körper messen, haben selbst bei derselben Person unterschiedliche Ergebnisse geliefert und sind demnach nur wenig zuverlässig. Dennoch bewertet die Stiftung Warentest immerhin zehn Produkte mit einem „gut“. Lesen Sie hier mehr zu der Zuverlässigkeit von Körperfettwaagen…

 

26.12.2013

Spaziergang anstelle eines „Verdauungsschnapses“

In vielen Restaurants ist es üblich, nach einem reichhaltigen Essen einen Verdauungsschnaps zu reichen. Doch ist fraglich, ob dieser der Verdauung tatsächlich förderlich ist. Christian Prinz, Direktor der Helios Klinik für Gastroenterologie in Wuppertal, rät schließlich von Schnaps nach einer Mahlzeit ab, da er bei Hochprozentigem „keinen positiven Ansatz für die Gesundheit“ erkennt. Allerdings kann ein Aperitif, vor dem Essen eingenommen, die Verdauung durchaus unterstützen. Nimmt man etwa einen Sherry oder ein Pils eine halbe Stunde vor dem Essen zu sich, sorgen Bitterstoffe für eine Unterstützung der Verdauung. Gleiches kann aber auch ein Espresso ausrichten. Bestes Mittel bei einer schwer im Magen liegenden Mahlzeit bleibt letztlich Bewegung, also ein kleiner Verdauungsspaziergang. Lesen Sie hier mehr zu der Wirkung von Alkohol nach dem Essen und womit man die Verdauung tatsächlich unterstützen kann…

 

18.12.2013

Ungesundes Essen schädigt das Gehirn

Die Ergebnisse einer neuen Studie von Forschern der Universität New South Wales in Sydney (AU) zeigen, dass sich eine unausgewogene, fett- und zuckerreiche Ernährung negativ auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns auswirkt. Zunächst testeten die Forscher dies an Ratten, deren kognitive Fähigkeiten sich bereits nach einer Woche ungesunder Ernährung verschlechterten. Die Tiere erkannten Objekte, die an einen anderen Ort bewegt wurden, immer schlechter, was auf eine Entzündung im Hippokampus zurückzuführen sei. Beunruhigend an diesen Ergebnissen ist die Tatsache, dass sich dieses „Verdummen“ durch gesunde Ernährung nicht wieder ausgleichen lässt. Inwiefern sich diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, ist noch unklar. Vermutlich können sie aber für ältere Personen wertvoll sein, bei denen der Abbau kognitiver Fähigkeiten vermieden werden soll. Lesen Sie mehr zu dem Zusammenhang von ungesunder Ernährung und einer nachlassenden Gehirnleistung…

 

18.12.2013

„Leichte“ Lebensmittel – diese Angaben helfen beim Einkauf wirklich weiter

Wer sich bewusst ernähren möchte, greift gerne zu Light-Produkten, die weniger Fett oder Zucker enthalten sollen. Hier sollten Verbraucher allerdings aufmerksam sein, denn bei Angaben wie „x Prozent weniger Fett“ oder „zuckerreduziert“ weiß man nicht, welche Maßstäbe als Vergleich dienen. In diesem Fall ist das Hinzuziehen der Nährwerttabellen zu empfehlen, wie die Verbraucherzentrale Sachsen im Marktcheck 2013 rät. Angaben wie „fettarm“ oder „zuckerarm“ sind hingegen gesetzlich festgeschrieben und dienen dem Verbraucher somit als konkreter Hinweis auf den Energiegehalt eines Lebensmittels. Erfahren Sie mehr dazu, auf welche Nährwertangaben Sie besonders achten sollten…

 

17.12.2013

Neuer Grenzwert für Blei im Trinkwasser seit 1.12.2013

Seit dem 1.12.2013 ist ein neuer Grenzwert für Blei im Trinkwasser vorgeschrieben. Bereits 2003 trat die neue EU-Trinkwasserverordnung in Kraft, die eine schrittweise Herabsetzung des Bleigehaltes vorsah. Nun ist die Übergangsfrist beendet und Vermieter und Wasserversorger müssen bleihaltige Rohre ersetzen. Denn schon kleine Mengen Blei stellen, regelmäßig zugenommen, ein Gesundheitsrisiko für Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder dar, da sie Schädigungen des Nervensystems zur Folge haben können. Vermieter sind nun verpflichtet, die Mieter über die Problematik zu informieren. Ob in der eigenen Wohnung Bleirohre vorhanden sind, kann man leicht feststellen. Im Gegensatz zu Kupfer oder verzinktem Stahl sind Bleirohre aufgrund ihrer weichen Beschaffenheit meist geschwungen verlegt. Grundsätzlich sollten Verbraucher Wasser aus der Leitung zunächst kurz laufen lassen, bevor es zum Trinken verwendet wird. Lesen Sie hier mehr zur neuen Trinkwasserverordnung…

 

16.12.2013

Ungewöhnlicher Anstieg von Herzinfarktrisiko an Weihnachten

Eigentlich ist es die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit, doch für viele bedeutet Weihnachten Stress: Im Job müssen Projekte fertiggestellt werden, zu Hause muss das Familientreffen vorbereitet, Geschenke besorgt und das Essen vorbereitet werden. Die DAK-Gesundheit hat diesbezüglich Krankenhausdaten der Jahre 2009 bis 2012 ausgewertet. Hierbei zeigte sich in allen 4 Jahren eine unerwartete Häufung von Herzinfarkten besonders in der Weihnachtszeit. Noch 2007 konnte nämlich die Gesellschaft für Kardiologie feststellen, dass an den Feiertagen 10 % weniger Herzinfarkte auftraten als im Rest des Jahres. Über die Gründe der neueren Ergebnisse kann man bisher nur mutmaßen. In jedem Fall empfiehlt sich aber regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene, gesunde Ernährung und Alkoholkonsum in geringen Maßen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Lesen Sie hier mehr zu dem Anstieg von Herzinfarktrisiko an Weihnachten…

 

12.12.2013

Falsche Ernährung kann Gichtrisiko erhöhen

Gicht ist eine Erkrankung, die häufig durch eine genetische Veranlagung ausgelöst wird. Dennoch kann auch ein falscher Lebensstil dazu beitragen, dass zu viel Harnsäure produziert wird, was zu Entzündungen der Gelenke führen kann. Vermeidbare Risikofaktoren sind durch Bewegungsmangel und Überernährung entstandenes Übergewicht, eine fleischlastige Ernährung und regelmäßiger Alkoholkonsum. Außerdem können Fasten und Vorerkrankungen wie Diabetes das Gichtrisiko erhöhen. Um erhöhte Harnwerte zu senken, sind eine strikte Ernährungsumstellung und Alkoholverzicht unabdingbar. Ansonsten ist vielleicht eine Behandlung mit entsprechenden Medikamenten notwendig. Lesen Sie mehr zu optimalen Harnsäurewerten im Blut und der richtigen Ernährung, um Gicht vorzubeugen…

 

12.12.2013

Die Lebensmittelüberwachung versagt

Ein aufrüttelnder Report der Organisation Foodwatch „Von Maden und Mäusen“ zeigt die unhygienischen Zustände in Lebensmittelbetrieben auf. Neben verschimmelten Eiern, Maden, Teigkrapfen, die in schwarzem Frittierfett schwammen, fand sich auch zu warm gelagerter roher Lachs, welcher roh verzehrt zu einem ernsthaften Gesundheitsrisiko führen kann. Die Organisation Foodwatch kritisiert die Lebensmittelüberwachung in Deutschland. Jeder vierte Lebensmittelbetrieb und ca. eine von fünf Fleischproben fallen bei Kontrollen durch. Namen von den betroffenen Lebensmittelbetrieben und Produkten werden nicht an den Verbraucher weitergegeben, so dass diese sich nicht durch Vermeidung bestimmter Produkte schützen können. Foodwatch fordert, dass die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen von allen Lebensmittel- und Futtermittelbetrieben veröffentlicht werden. Erst wenn Verbraucher erfahren, welche Betriebe für die Lebensmittelskandale verantwortlich sind, werden die Verantwortlichen umdenken und sich eher an die Gesetze halten, meint Foodwatch. Lesen Sie mehr über den aktuellen Lebensmittelreport…

 

11.12.2013

Wenn Lebensmittel Medikamente unerwünscht beeinflussen

Zwischen Lebensmitteln und Medikamenten kann es zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen. Es empfiehlt sich daher, sich stets ausreichend zu informieren und gegebenenfalls den Arzt oder Apotheker zu befragen. So kann die Grapefruit zahlreiche Arzneimittel wie z. B. Blutdrucksenker, Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen, Psychopharmaka, Cholesterinsenker, Potenzmittel, Allergietabletten, Antibiotika und Schlafmittel beeinflussen. Die Wirkung der Medikamente kann entweder stark erhöht werden, oder die Aufnahme der Wirkstoffe aus dem Darm kann gehemmt werden. Weitere Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und Medikamenten können durch ballaststoffreiche Nahrungsmittel, verschiedene Getränke, Milchprodukte, Fisch und Fleisch sowie durch andere Lebensmittel verursacht werden. Lesen Sie mehr über die Wechselwirkung von Lebensmitteln mit Arzneien…

 

09.12.2013

Wenn der Winter müde und schlapp macht

In den Wintermonaten sind die Menschen oft müde, schlapp und depressiv. Mit Schuld daran ist oft ein Vitamin-D-Mangel. Genügend Fisch und Käse auf dem Speiseplan sowie eine Tageslichtlampe kann hier jedoch Abhilfe schaffen. Etwa vier Millionen Menschen leiden in den düsteren Wintermonaten an dem sogenannten „Seasonal Affective Disorder-Syndrom“ (SAD). Amerikanische Forscher der University of Alabama haben herausgefunden, dass Menschen, die sich mehr im Dunkeln aufhalten im Vergleich zu denen, die viel Tageslicht abgekommen, ein 1,4fach erhöhtes Risiko für Beeinträchtigungen haben, wie Depressionen und Gedächtnisschwäche. Dies gilt jedoch nur für winterdepressive Menschen. Aufgrund des Lichtmangels wird die Herstellung des Hirnbotenstoffes Serotonin heruntergefahren, welches für gute Stimmung und Wachheit verantwortlich ist. An der University of Texas fanden Forscher zudem heraus, dass der Vitamin-D-Spiegel bei depressiven Patienten zu gering ist. Mit einem niedrigen Vitamin-D-Wert geht eine schlechte Gedächtnis- und Konzentrationsleistung einher. Lesen Sie mehr über die Auswirkung des Lichtmangels in den Wintermonaten und wie Sie dem entgegenwirken können…

 

04.12.2013

Cumarin in Zimt

Gerade in der (Vor-)Weihnachtszeit findet sich in vielen Leckereien häufig Zimt wieder. Dieser enthält jedoch oft den gesundheitsschädlichen Inhaltsstoff Cumarin. Bei erhöhtem Verzehr von Zimt sollte daher darauf geachtet werden, dass es sich um die Sorte Ceylon-Zimt bzw. Kaneel handelt. Diese Sorte enthält weniger Cumarin als der Cassia-Zimt. Eine Pflicht für die Anbieter, die Zimtsorte anzugeben, gibt es jedoch nicht. Allerdings kann häufig die Herkunft des Produktes Aufschluss über die Sorte geben. Während der Ceylon-Zimt meist aus Madagaskar oder Sri Lanka kommt, stammt der Cassia-Zimt überwiegend aus Indonesien. Zimtstangen können anhand der Optik unterschieden werden. Der Ceylon-Zimt hat eine sehr dünne ineinander eingerollte Rindenschicht, der Cassia-Zimt hingegen eine dicke, an den Seiten eingerollte Rinde. Der Inhaltsstoff Cumarin kann bei erhöhter Tagesdosis die Leber schädigen. Lesen Sie mehr über den gefährlichen Aromastoff Cumarin in Zimt…

 

04.12.2013

Operation bei Übergewicht oft die letzte Chance

Obwohl operative Eingriffe bei Übergewichtigen höchst umstritten sind, sind diese oft die letzte Chance für eine Gewichtsreduktion. Die Ausgaben für Magenoperationen bei Adipösen haben sich laut der DAK seit 2008 verdoppelt. Während die Krankenkassen über die hohen Kosten klagen, sehen Ärzte in solchen Operationen die Möglichkeit einer Senkung von Folgekrankheiten. Zu den wichtigsten Verfahren in Deutschland zählen die Magenband-, die Schlauchmagen- und die Magenbypass-Operation. Ob und welches Verfahren zum Einsatz kommt, hängt von individuellen Faktoren ab, wie etwa von Lebensstil, Ausmaß des Übergewichts oder Begleiterkrankungen. Die Kosten für eine Operation werden ab einem BMI über 40 oder ab einem BMI von 35, sofern zusätzliche Begleiterkrankungen vorliegen, übernommen. Dennoch werden nicht alle gestellten Anträge bewilligt. Lesen Sie mehr über Operationen bei Übergewicht…

 

21.11.2013

Nüsse können möglicherweise Krebsrisiko senken

Nüsse könnten möglicherweise das Risiko, an Krebs zu erkranken, senken. Langzeitstudien aus den USA weisen darauf hin, dass die Gefahr, an Herzerkrankungen oder Krebs zu sterben, durch den Konsum von Nüssen um bis zu 20 Prozent gesenkt werden könnte. Zudem können Nüsse dazu beitragen Blutfettwerte zu senken, Entzündungen zu lindern und vor Diabetes Typ-2 zu schützen. Anhand zweier großer Sammelstudien, derenErgebnisse im Fachjournal „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurden, prüften US-Forscher den Nutzen dieser wertvollen Lebensmittel. Die Ergebnisse deuten nun darauf hin, dass der Nusskonsum zu einer deutlichen Senkung der Gefahr, an Krebs zu erkranken, beitragen kann. Je mehr Nüsse die Probanden verzehrten, desto geringer war die Mortalität. Welche Sorte von Nüssen dabei konsumiert wird, spielt keine Rolle. Lesen Sie mehr über die Senkung des Krebsrisikos durch Nüsse…

 

21.11.2013

Gesundheit ist den Deutschen immer wichtiger

Die Hälfte der Internetnutzer diskutiert über Gesundheit, Krankheit, Diagnosen und Behandlungsmethoden – das ergab eine Untersuchung von Experten für den Werte-Index 2014. Seit 2009 wird der Werte-Index alle zwei Jahre erhoben und analysiert das Werteempfinden der Internetnutzer. Vor zwei Jahren lag der Wert „Gesundheit“ noch auf dem dritten Platz, aktuell liegt er auf dem ersten Platz. Bei den Menschen rückt die eigene Gesundheit und der eigene Körper also immer mehr in den Mittelpunkt. Bei der Untersuchung ergab sich ebenso, dass „Lebensqualität“ und „Erfolg“ an Bedeutung gewinnen, während „materieller Gewinn“ weiter in den Hintergrund rückt. Als Grundlage für die Analyse wurden über 150.000 Einträge von Nutzern in Blogs, Foren und verschiedenen Communities analysiert. Lesen Sie mehr über den Werte-Index 2014 und das wachsende Bewusstsein der Deutschen für ihre Gesundheit…

 

17.11.2013

Plastikteilchen in Lebensmitteln

Mikroskopisch kleine Plastikkügelchen werden in Reinigungsprodukte und Kosmetika gegeben, um deren Wirkung zu optimieren. Jetzt schlagen Wissenschaftler jedoch Alarm. Die kleinen Mikrokügelchen gelangen über das Abwasser in die Umwelt und stehen im Verdacht, darüber in die Nahrungskette zu gelangen. So wurden die Plastikkügelchen in Trinkwasser und Honig nachgewiesen. Versuche an Miesmuscheln haben außerdem gezeigt, dass sich die Mikrokugeln in das Gewebe einlagern und dort zu Entzündungen führen. Die Kügelchen stellen eine besonders große und heimtückische Gefahr dar, da das Mikroplastik mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Ozeane und Seen sind bereits voll von dem Plastik. Der Forscher Gerd Liebezeit von der Carl-von -Ossietzky- Universität in Oldenburg vermutet, dass die Mikropartikel auch in der Luft sind und auf diesem Weg in Lebensmittel gelangen können. Er fordert daher ein Verbot von Plastikteilchen in der Produktion von Kosmetik- und Reinigungsprodukten. Lesen Sie mehr über die unterschätzte Gefahr von Mikroplastikkugeln…

 

14.11.2013

Diabetes Typ 1 - immer häufiger Kinder betroffen

In Deutschland sind rund 30 000 Kinder und Jugendliche Typ-1-Diabetiker. Diabetes zählt somit zu der am häufigsten auftretenden Stoffwechselerkrankung bei Kindern. Pro Jahr steigt die Anzahl der Neuerkrankungen um etwa zwei bis vier Prozent. Weshalb der Typ-1-Diabetes ansteigt ist noch ungewiss, erklärt Thomas Danne (Vorstandsvorsitzender von der Deutschen Diabetes Hilfe - diabetesDE). Übergewicht spielt bei Typ-1-Diabetes keine Rolle, denn schon ganz kleine Kinder sind betroffen. Beim Typ-2-Diabetes wirkt das Insulin häufig aufgrund von Übergewicht nicht ausreichend, bei Typ-1-Diabetikern ist die Insulinproduktion jedoch Folge von einem entgleisten Immunsystem. Besonders bei Kleinkindern stellt die Erkrankung eine hohe Belastung für den Alltag dar, da Wachstum, Bewegungsdrang und Infektionen den Stoffwechsel oft unvorhergesehen beeinflussen. Lesen Sie mehr über das Rätsel des Typ-1-Diabetes…

 

12.11.2013

Weichmacher und Allergieauslöser in Spielzeug

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) fordert einen besseren Schutz für Kinder vor Schadstoffen in Spielzeug und Lebensmitteln. Einige Metallspielzeuge weisen z. B. erhöhte Nickelwerte auf, welche bei Hautkontakt Allergien auslösen können. Darüber hinaus fanden sich in vielen Holzspielzeugen Weichmacher, welche für das spätere Fortpflanzungsvermögen schädlich sein können. Helmut Tschiersky vom BVL appelliert daher an Hersteller und Händler, mehr Sicherheit und Kontrolle bei den Spielzeugen für Kinder walten zu lassen. Untersucht wurden auch Lebensmittel mit Azofarbstoffen. Diese sind v. a. in Süßigkeiten, Backwaren und Eis enthalten und können die Aufmerksamkeit von Kindern vermindern. Lesen Sie mehr über gefährliche Weichmacher und Allergieauslöser in Spielzeug…

 

04.11.2013

Fürsorgliche Gesundheitsapps

Es gibt immer mehr technische Gegenstände auf dem Markt wie Schrittzähler, Fitness-Apps und Kau-Sensoren, die das Leben der Nutzer regeln und ihre sportlichen Aktivitäten überwachen. Virtuelle Ernährungstagebücher überwachen das Essverhalten und bieten Mahlzeitenvorschläge an, Fitness-Apps treiben zum Sport an. Die Kontrolle und Überwachung durch moderne technische Mittel wird von vielen als Fürsorge empfunden und ersetzt die Regelung des Alltags durch die Eltern in der Kindheit. Als neue Erfindungen gibt es z. B. auch eine Zahnbürste, die überwacht, dass die Zähne ausreichend lang und regelmäßig geputzt werden. Demnächst soll auch eine elektronische Gabel auf den Markt kommen, welche mithilfe von Bewegungssensoren kontrolliert, wie schnell gegessen wird und bei zu hastigem Hinunterschlingen zu blinken und zu vibrieren beginnt. Lesen Sie mehr über Gesundheitsapps und wie sie unser Leben regeln…

 

04.11.2013

Ernährung im Alter

Mit zunehmendem Alter verändert sich der Stoffwechsel. Der Körper braucht weniger Energie jedoch ebenso viele Ballaststoffe, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe wie in jungen Jahren. Die Ernährung muss demnach genau angepasst werden, denn sie soll kalorienarm, nährstoffreich und vielseitig sein. Ebenso spielt eine ausreichende Vitamin D-Zufuhr eine wichtige Rolle. Ansonsten sollte der Speiseplan sehr vielseitig sein, sodass einem Mangel an bestimmten Nährstoffen entgegengewirkt wird. Neben Kohlenhydraten (Vollkornvariante) eignet sich der Verzehr von viel Obst und Gemüse, Süßes jedoch nur in geringen Mengen. Um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, muss dem Körper auch ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden. Lesen Sie mehr über die Ernährung im Alter…

 

04.11.2013

Lebensmittel als Entzündungshemmer

Im Winter muss der Körper gegen einige Erkältungsviren und –bakterien ankämpfen. Einige Lebensmittel haben dabei durch entzündungshemmende oder antibakterielle Inhaltsstoffe eine unterstützende Wirkung. Ingwer und Chili sind zum Beispiel sehr vitaminreich und können Erkältungskeime erfolgreich abwehren. Des Weiteren erläutert die Verbraucherzentrale Bayern, dass scharfe Chilis das heilsame Schwitzen fördern und die Durchblutung der Schleimhäute anregen und Keime somit besser abgewehrt werden können. Auch weitere Lebensmittel sind gegen Bakterien und Viren wirksam. So zum Beispiel Meerrettich und Holundersaft. Lesen Sie mehr über Nahrungsmittel, die Schutz vor Erkältungskeimen bieten…

 

29.10.2013

Wissenswertes über Milch

Die Milch enthält hochwertige Eiweißstoffe, viel Calcium sowie wertvolle Mineralien und Vitamine. Ursprünglich war Milch nur für den Säugling gedacht, doch durch eine genetische Mutation wurde die Bildung des Enzyms Lactase auch über das Säuglingsalter hinaus ermöglicht. Demnach verwerten etwa 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland problemlos den Milchzucker. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten jedoch 250 Milliliter Milch und Joghurt pro Tag nicht überschritten werden. In den vergangenen Jahren beschäftigten sich zahlreiche Studien mit dem Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milch und Milchprodukten und bestimmten Krankheiten. Demnach könnte der Milchkonsum mit Krebserkrankungen, Übergewicht und Akne in Verbindung stehen. Ausreichend Beweise hierfür fehlen jedoch noch. Lesen Sie mehr über Milch und Milchprodukte…

 

25.10.2013

Veganismus in der Kritik

Veganern wird oft nachgesagt, dass sie kränklich seien, keine Freude am Leben hätten und ihrem Körper schaden. Die Anatomie des Menschen deutet darauf hin, dass der Mensch kein reiner Pflanzenfresser ist, sondern im Laufe der Evolution begonnen hat Fleisch zu essen. Der Verzicht auf Fleisch geht laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) oftmals mit einem Mangel an Eiweiß, Eisen, Kalzium, Jod und Vitamin B12 einher. Ein- bis zweimal in der Woche sollten Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte auf dem Speiseplan stehen. Laut dem Ernährungswissenschaftler Claus Leitzmann muss die Ernährung von Veganern sorgfältig geplant werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass alle notwendigen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine über nicht-tierische Lebensmittel aufgenommen werden können. Lesen Sie mehr über vegane Ernährung…

 

25.10.2013

Fruchtsäfte als Krankmacher

Einer Studie der Harvard School of Public Health zufolge, die in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ erschienen ist, kann ein erhöhter Saftkonsum das Diabetes-Risiko erhöhen. Es kann daher einen großen Unterschied bedeuten, ob Obst am Stück oder gepresst verzehrt wird. Die Daten der Harvard-Wissenschaftler beruhen auf der 24-jährigen Forschungsarbeit eines internationalen Teams. Dabei wurden die Ernährungsgewohnheiten von knapp 188.000 Probanden ausgewertet. Der Studie zufolge reduzieren zwei Portionen Obst (insbesondere Heidelbeeren, Trauben und Äpfel) pro Woche nachweislich das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken um 23 Prozent. Bei den Teilnehmern, die eine oder mehrere Portionen Fruchtsaft pro Tag tranken, erhöhte sich das Risiko im Gegensatz um 21 Prozent. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) muss auf Fruchtsäfte nicht verzichtet werden, jedoch sollte man sie nur in Maßen konsumieren. Da aufgrund von Verarbeitungsprozessen oft Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe verloren gehen, empfiehlt es sich, das Obst und Gemüse im Ganzen und unverarbeitet zu konsumieren. Lesen Sie mehr über Fruchtsäfte als Krankmacher…

 

24.10.2013

Kürbis - mehr als nur Dekoration

Bald steht wieder Halloween vor der Tür und viele geschnitzte Kürbisse werden somit wieder die Wohnungen und Häuser dekorieren. Kürbisse eignen sich jedoch nicht nur zur Dekoration, sondern auch zur Zubereitung vieler leckerer Gerichte. Kürbis enthält zudem die Vitamine A, B1, B2, C und E sowie wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium oder Eisen. Hinzu kommt, dass ein Kürbis kaum Kalorien hat und somit bedenkenlos genossen werden kann. Aus Kürbis lässt sich übrigens nicht nur Suppe herstellen sondern z.B. auch Lasagne oder Aufläufe im Ofen. Sogar Rezepte für eine Kürbisbowle gibt es. Lesen Sie mehr über Kürbisse…

 

21.10.2013

Ärzte empfehlen Grippe-Impfung

Mit dem Herbst kommt auch die Grippesaison. Impfen lassen sollten sich vor allem ältere Menschen über 60 sowie chronisch Erkrankte mit Asthma oder Diabetes. Ebenso empfiehlt das Robert Koch-Institut und die Ständige Impfkommission die Impfung für Personal in Pflegeheimen, Arztpraxen sowie den Mitarbeitern von Rettungsdiensten und Krankenhäusern. Für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren gibt es speziell ein Nasenspray zum Schutz vor Infektionen. Die Grippe ist die am häufigsten auftretende Infektionskrankheit. Übertragen werden die Viren über Tröpfcheninfektion. Eine weitere präventive Maßnahme vor Ansteckung ist eine gründliche Handhygiene sowie regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen. Lesen Sie mehr über die Grippe-Impfung…

 

09.10.2013

Giftige Stoffe in Tee

Vor einigen Wochen wurde eine Warnung des Bundesinstituts für Risikobewertung herausgegeben, da giftige Stoffe in Tees gefunden wurden. Bei diesen Stoffen handelt es sich um Pyrrolizidin-Alkaloide (PA). Diese Langzeitgifte können zu Krebs und Leberversagen führen. Besonders zu erwähnen ist hier Fencheltee. Dieser wird viel von Schwangeren, Stillenden und Kindern eingenommen. Die Gefahr der PA ist nicht neu, wird jedoch von Politikern, Importeuren und Teeverbänden weitestgehend ignoriert, obwohl dringender Handlungsbedarf besteht. Die Verbraucherzentrale fordert nun Grenzwerte. Von Schwarztee, Kräutertee, Grüntee und Roibusch-Tee sollte jeweils nicht mehr als eine Tasse täglich getrunken werden. Als Alternative eignen sich Früchtetees und selbst geernteter Tee. Lesen Sie mehr über PA-Gifte in Tee…

 

09.10.2013

Getreide für eine gesunde Ernährung

Getreide ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und eine sehr wichtige Energiequelle. Produkte aus vollem Korn enthalten im Gegensatz zu den Weißmehlprodukten alle Bestandteile des Samens. Bei dem Mahlvorgang zu Weißmehl gehen stärke- und eiweißhaltige Mehlkörper, der Keim und die Randschichten verloren und somit auch wertvolle Substanzen für die Gesundheit. Der hohe Ballaststoffanteil in Getreide wirkt sättigend, gewichtsregulierend und kann das Risiko für bestimmte Krankheiten minimieren. Die EPIC-Studie belegt zudem, dass ein vermehrter Verzehr von Vollkornprodukten das Risiko für Typ-2-Diabetes senken kann, da durch den hohen Ballaststoff- und Stärkeanteil der Magen langsamer entleert wird, folglich der Blutzuckerspiegel nur allmählich ansteigt und weniger Insulin ausgeschüttet wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich 30 Gramm Ballaststoffe über Getreideprodukte sowie Obst und Gemüse aufzunehmen. Lesen Sie mehr über die Kraft des vollen Korns…

 

05.10.2013

Regional - das neue Bio

Während Verbraucher lange Zeit primär auf eine Kennzeichnung als Bio-Produkt achteten, steht nun vor allem die Regionalität von Lebensmitteln im Vordergrund. Nach dem Geschmack und der Qualität des Produktes ist die Herkunft der Lebensmittel das wichtigste Kriterium beim Einkauf der Konsumenten. Bei den Produkten Eier, Gemüse, Obst, Fleisch und Milchprodukte wird am meisten darauf geachtet, dass die Lebensmittel aus dem näheren Umkreis der Käufer stammen. Mehr als 2/3 der Verbraucher kaufen bewusst mehrmals im Monat regionale Produkte. Diese erhöhte Nachfrage begründet die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) mit dem zunehmenden Verlangen der Verbraucher nach Transparenz, Ehrlichkeit und nach klaren Verhältnissen. Lesen Sie mehr über den Wandel der Deutschen von Bioprodukten zu regionalen Produkten…

 

04.10.2013

Lebensmittel – gesund und fair statt billig

Immer mehr Deutsche ziehen gesunde und fair gehandelte Lebensmittel Billigprodukten vor. Dies belegt eine neue Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Nachdem die Deutschen bislang, im Vergleich zu anderen Ländern, einen sehr geringen Anteil ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgaben, investieren sie heute mehr in die Qualität der Lebensmittel. Jeder vierte Konsument achtet demnach mehr auf moralisch-ethische Aspekte als auf den Preis. Zudem werden besonders regionale Produkte bevorzugt. Außerdem zeigt die Studie, dass die Verbraucher weniger einkaufen, um nicht so viel wegschmeißen zu müssen. Immerhin rund 82 Millionen Kilogramm Lebensmittel landen jährlich in Deutschlands Mülltonnen. Das sind ganze 21 Milliarden Euro, die so jährlich vernichtet werden. Lesen Sie mehr über den Wandel der Deutschen hin zu gesunder und verantwortungsvoller Ernährung…

 

04.10.2013

Schutz vor Herzinfarkt

Die beste Möglichkeit, einem Herzinfarkt vorzubeugen, ist ein gesunder Lebensstil. Das heißt gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Verzicht auf Rauchen. Viele sind sich dem Risiko eines Herzinfarktes nicht bewusst, doch immerhin sind jährlich 300.000 Menschen von einem Herzinfarkt betroffen. Nach einem Herzinfarkt ist das Risiko für einen weiteren Herzinfarkt noch höher. Besonders Bluthochdruck, Rauchen, hohe Zuckerwerte, Übergewicht und schlechte Blutfettwerte erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt. Um das Risiko zu minimieren, sollte mehrmals die Woche regelmäßig Sport betrieben werden. Zudem spielt die Ernährung eine sehr wichtige Rolle. Die Ernährung sollte dauerhaft umgestellt werden und Obst und Gemüse sollten auf dem täglichen Speiseplan zu finden sein. Auf übermäßig viel Salz und Alkohol sollte zu Gunsten der eigenen Gesundheit verzichtet werden. Lesen Sie mehr über Herzinfarkt und wie Sie diesem vorbeugen können…

 

30.09.2013

Stoffwechsel und individuelle Ernährung

Die Menschen werden immer wieder von verschiedenen Quellen wie Zeitschriften, Fernsehen und Lebensmitteltests aufgeklärt, was gut für ihren Körper ist und was nicht. Dass der Mensch jedoch ein Individuum ist und einen individuellen Stoffwechsel hat, wird meist nicht beachtet. Katrin Burger, Autorin bei der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ (bdw), stellt die These auf, dass es die eine gesunde Ernährung gar nicht gibt, da die Menschen unterschiedlich sind und Nährstoffe anders verarbeiten. In einem Test wurde Personen eine Zuckerlösung auf nüchternen Magen gegeben. Anschließend wurde bei allen Probanden der Blutzuckerspiegel gemessen. Dieser war sehr unterschiedlich und dient als Hinweis darauf, dass die Gene eine Rolle spielen, welche Nährstoffe wie gut aufgenommen und verarbeitet werden. Lesen Sie mehr über den Mythos Stoffwechsel…

 

30.09.2013

Gesund durch glutenfreie Lebensmittel?

Glutenfreie Lebensmittel erfreuen sich gerade großer Beliebtheit und Aufmerksamkeit, da sie für besonders gesundheitsfördernd gehalten werden. Es soll sogar möglich sein, durch deren Verzehr abzunehmen. Wenn es nach der Verbraucherzentrale Bayern geht, ist dem nicht so. Glutenfreie Produkte enthalten oft mehr Fett und mehr Salz und sind daher für gesunde Personen nicht besser geeignet als die glutenhaltige Variante. Zudem sind die Produkte merklich teurer. Entwickelt wurden die glutenfreien Produkte für Menschen, die tatsächlich darauf angewiesen sind. Ca. 300.000 Menschen sind von der Autoimmunerkrankung Zöliakie betroffen und vertragen demnach kein Gluten. Zöliakie ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die im schlimmsten Fall auch zu Krebs führen kann. Lesen Sie mehr über glutenfreie Lebensmittel und ihr Potenzial als Trend-Nahrungsmittel…

 

30.09.2013

Nährstoffmangel bei Vegetarismus

Der Vegetarismus wird immer mehr zum Trend in unserer heutigen Gesellschaft. Durch den Verzicht auf Fleisch und teilweise auch auf Fisch, Eier oder Milchprodukte gehen einige wichtige Nährstoffquellen des Körpers verloren. Vegetarier sollten daher unbedingt Wert darauf legen, genügend Eiweiß, Eisen, Vitamin B12 und Zink zu sich zu nehmen. Eiweiß ist beispielsweise der wichtigste Baustein des Körpers. Eiweiße bestehen aus 21 Aminosäuren und davon sind acht essentiell. Das heißt, dass der Körper diese über die Nahrung aufnehmen muss, da sie nicht selbst gebildet werden können. Eine Alternative zu tierischem Eiweiß bieten z. B. Sojaprodukte und Hülsenfrüchte. Auch für Eisen, Vitamin B12 und Zink eignen sich allerlei Quellen pflanzlichen Ursprungs. Lesen Sie mehr über Vegetarismus, was bei dieser Ernährung beachtet werden muss und was alternative Nährstoffquellen sind…

 

26.09.2013

Riskante Keime in Hühnerfleisch

Nach einem neuen Test der Stiftung Warentest enthalten 12 von den 20 getesteten Hähnchenschenkeln resistente Bakterien. Die Keime sind mit dem menschlichen Auge nicht zu erkennen. Geflügel enthält so gut wie immer Bakterien, jedoch sollten kritische Mengen nicht überschritten werden und es sollte keine Krankheitsgefahr von dem Verzehr des Fleisches ausgehen. Nur fünf der getesteten Produkte erhielten letztendlich die Note „gut“. In den anderen Produkten wurden Keime entdeckt, die Richt- oder Warnwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie überschritten. Die Bioprodukte kamen weitgehend ohne Antibiotika aus, waren jedoch sehr stark keimbelastet. Keines der Bioprodukte schnitt somit besser als befriedigend ab. Um den Bakterienwachstum von Hähnchen in Schach zu halten, sollte das Fleisch nach dem Kauf direkt in den Kühlschrank gelegt werden. Zudem sollte das Fleisch vor dem Verzehr stets gut durchgebraten oder gegart werden. Lesen Sie mehr über Hühnerfleisch im Test…

 

24.09.2013

Zucchini – ein kleiner Kürbis mit großer Wirkung

Zucchini sind nicht nur lecker sondern überaus gesund. Sie sind eine gute Quelle für Glutathion, welches von den weißen Blutkörperchen benötigt wird, um das Abwehrsystem vor Krankheitserregern zu schützen. Die Zucchini gehört zu der Familie der Kürbisgewächse. Kerne, Früchte und Blätter dieser Familie entlasten die Ausscheidungsfunktionen von Leber, Nieren, Darm und Lunge. Mahlzeiten mit Zucchini helfen somit beispielsweise dabei, Zersetzungsprodukte wie Schwefelwasserstoff, Methan oder Aldehyde schneller aus dem Körper auszuscheiden. Glutathion kann die Nieren entlasten, indem es Abbauprodukte von Medikamenten neutralisiert. Zudem sind die grünen und gelben Kürbisse reich an Provitamin A, Vitamin B6 und C, sowie an Mineral- und Spurenelementen. Lesen Sie mehr über die Zucchini und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften…

 

23.09.2013

So werden Lebensmittel richtig gelagert

Wenn es um die richtige Lagerung von Lebensmitteln geht herrscht oft Unklarheit und Unsicherheit. Die Tendenz geht oft zum Kühlen, jedoch vertragen nicht alle Lebensmittel Kälte. Frische Kräuter, Karotten, Pilze, angeschnittenes Obst und Desserts mögen am liebsten Kälte. Dort halten Sie sich am längsten frisch. Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen und Zucchini hingegen sollten besser nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie die Kälte nicht gut vertragen. Eine falsche Lagerung lässt die Ware schneller verderben. Grundsätzlich sollte vor allem an frischer Ware möglichst nur so viel eingekauft werden, wie auch verzehrt werden kann. Lesen Sie mehr über die Lagerung von Lebensmitteln…

 

17.09.2013

Ballaststoffe als wichtiger Teil gesunder Ernährung

Ballaststoffe sind sehr wichtig für die tägliche Ernährung. Laut einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) sollten mindestens 30 Gramm pro Tag an Ballaststoffen verzehrt werden, durchschnittlich nimmt der Deutsche nur 25 Gramm zu sich. Dabei ist eine ballaststoffreiche Ernährung sehr förderlich für die Gesundheit und kann unter anderem Blutzucker- und Cholesterinwerte verbessern, zudem wird durch Ballaststoffe eine gute Verdauung begünstigt. Gute Quellen für Ballaststoffe sind Gemüse, Obst, Getreide, Brot, Nudeln und Reis. Neben diesen bekannten Quellen gibt es aber auch noch neue zu entdecken, wie z. B. Graupen oder Hülsenfrüchte. Generell sollte man auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten. Lesen Sie mehr über Ballaststoffe und welche Lebensmittel diese liefern…

 

16.09.2013

Nachweis von giftigem Benzol in Lebensmitteln

In einigen Säften und Karotten-Babygläschen sowie in Sanostol, einem Saft zur Nahrungsergänzung, wurde Benzol nachgewiesen. Dieser Stoff ist sehr giftig und kann nachweislich Krebs auslösen. Auch in Erfrischungsgetränken liegt der Benzolwert teilweise über der zugelassenen Richtlinie. Benzol kann beispielsweise durch den Konservierungsstoff Natriumbenzoat gebildet werden oder durch Erhitzung entstehen. Aus diesem Grund wurde Benzol in den genannten Karottenprodukten gefunden, die bei der Herstellung in geschlossenen Behältern erhitzt werden. Erschreckend ist vor allem, dass der giftige Stoff auch in Babygläschen zu finden ist. Gerade Babys und Kleinkinder sind besonders empfindlich und sollten solchen Gefahrstoffen nicht ausgesetzt werden. Lesen Sie mehr über giftiges Benzol in Lebensmitteln…

 

15.09.2013

Vegan – das neue Bio

In Deutschland entwickelt sich immer mehr der Trend hin zu veganer Nahrung. Das bedeutet Verzicht auf alle tierischen Produkte. Doch längst gibt es genügend Kochbücher, eigene Supermärkte und sogar Restaurants speziell für Veganer. Man könnte die vegane Ernährung sogar als neue Trend-Diät bezeichnen. Selbst einige Prominente ernähren sich vegan. Ebenso gehören vor allem junge Leute, ökologische Bewusste, Kranke oder allergiegeplagte Menschen zu dem Kreis der Veganer. Eines ist jedoch sicher, billig ist dieser Weg der Ernährung nicht. Die Preise sind ziemlich deftig und nicht jeder kann sie sich leisten. Lesen Sie mehr über Veganer in Deutschland…

 

11.09.2013

Neuer Lebensmittelratgeber warnt vor Verbrauchertäuschungen

Die Verbraucherzentrale Hessen (VZH) stellt einen neuen Lebensmittelratgeber vor, der Verbraucher beim Einkauf von Lebensmitteln unterstützen soll. Denn nach wie vor ist die Lebensmittelindustrie ein umkämpfter Markt, der meist die gesetzlichen Richtlinien einhält, allerdings auch einige Schlupflöcher kennt, um Produkte möglichst gewinnbringend zu vermarkten. So sind Erdbeerjoghurts ohne Erdbeeren, regionale Produkte, die quer durch die Republik transportiert werden und Alkohol im Salatdressing zu erklären. Auf mehr als 200 Seiten zählt der neue Lebensmittelführer eine Liste mit den gängigen Täuschungen auf, außerdem erhält der Verbraucher Informationen zum Lebensmittelrecht und Tipps zum Einkaufen. Erfahren Sie hier mehr über Marketingmethoden der Lebensmittelindustrie und ihre Verbrauchertäuschungen…

 

11.09.2013

Anzahl der Magen-OPs krankhaft Übergewichtiger stark angestiegen

In Deutschland gelten 23,3 % der Männer und 23,9 % der Frauen als stark übergewichtig. Meist gehen mit der Adipositas negative Begleiterscheinungen wie Diabetes und Bluthochdruck einher, häufig für eine geringere Lebenserwartung der Personen verantwortlich sind. Viele dieser schwer Übergewichtigen sehen in Operationen den letzten Ausweg in ein leichteres Leben. Nach Angaben der DAK-Gesundheit nahm in Deutschland die Anzahl der Magenband- und Magenballoneinsätze sowie der Magenverkleinerungen in den Jahren 2008 bis 2012 um 60 % zu, die Kosten stiegen über 50 % an. Auch nach Aussage von Oliver Mann, chirurgischer Leiter des Adipositaszentrums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), haben ca. 2,5 Millionen Deutsche ein „operationswürdiges Gewicht“. Dass der größere Teil der Patienten hierbei weiblich ist, liegt vor allem daran, dass Frauen häufiger zum Arzt gehen, um sich beraten zu lassen. Lesen Sie hier mehr zu krankhaftem Übergewicht…

 

10.09.2013

Übergewicht – jedes achte Kind ist betroffen

Laut aktuellen Studien des Robert-Koch-Instituts ist jedes achte Kind in Deutschland zu dick. Die Zahl der übergewichtigen Kinder steigt derzeit beruhigender Weise nicht weiter an, sondern stagniert. Der häufigste Grund für das Übergewicht der Kinder liegt an der fehlenden Vorbildfunktion und einer falschen Lebensweise der ganzen Familie. Bewusstsein für gesunde Ernährung verschwindet zunehmend und die sportliche Betätigung der Familie hält sich ebenso in Grenzen. Selbst kurze Wege werden aus Bequemlichkeit mit dem Auto zurückgelegt. Somit fehlt den Kindern die so wichtige Bewegung im Alltag, denn auch Spielekonsolen und Computerspiele ersetzen zumeist die Bewegung an der frischen Luft. Das Übergewicht allein ist jedoch nicht das einzige Problem. Hinzu kommt, dass adipöse Kinder oftmals auch unter gesellschaftlichen Problemen leiden. Lesen Sie mehr über das Problem von Übergewicht bei Kindern…

 

 

05.09.2013

Bestimmte Obstsorten beugen Typ-2-Diabetes vor

Ein internationales Forscherteam wertete drei große Langzeitstudien im Hinblick auf das Vorbeugen von Typ-2-Diabetes aus, um in Erfahrung zu bringen, ob spezielle Obstsorten identifiziert werden können, durch deren Verzehr Typ-2-Diabetes vermieden werden kann. Den Forschern lagen Angaben von insgesamt 187.382 US-Amerikanern vor, die in den Studien Angaben zu ihren Lebensumständen, dem Sportverhalten und der Nahrungsaufnahme machten. Anhand der Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht wurden, wird deutlich, dass das Diabetesrisiko mit jeder Obstsorte, von der pro Woche drei Portionen verzehrt wurden, gesenkt werden konnte. Insbesondere war dies bei Äpfeln, Birnen, Weintrauben und Heidelbeeren zu beobachten. Ein einfaches Ursache-Wirkung-Prinzip sollte hier nicht aufgestellt werden, denn auch andere Faktoren, z. B. ein allgemein gesünderes Leben, kann dem Typ-2-Diabetes vorgebeugt haben. Lesen Sie hier mehr zu Typ-2-Diabetes und dem Verzehr von bestimmten Obstsorten…

 

26.08.2013

Richtige Lagerung für knackige und vitaminreiche Äpfel

Am liebsten isst man sie, wenn sie glänzen und schön knackig sind – Äpfel. Da die Apfelzeit kurz bevorsteht, hier einige Anmerkungen zur richtigen Lagerung der Früchte. Am liebsten haben Äpfel es dunkel und kühl. Besonders gut kann man sie im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einem zugedeckten Obstkorb lagern. Hier werden sie vor Sonneneinstrahlung geschützt, die für die im Apfel enthaltenen lichtempfindlichen Vitamine schädlich ist. Vor dem Verzehr ist es nicht notwendig, den Apfel zu schälen. Im Gegenteil nimmt man viele andere gesunde Bestandteile zu sich, wenn man auch die Schale des Apfels verzehrt, denn in und unmittelbar unter ihr befinden sich besonders viele dieser Inhaltsstoffe. Lesen Sie hier mehr zu Obst und der richtigen Lagerung…

 

25.08.2013

Ballaststoffe – nützlich für den ganzen Organismus

Von Ballaststoffen weiß man bereits, dass sie zu einer guten Verdauung beitragen und vor Diabetes und erhöhten Cholesterinwerten schützen. Doch Studien zeigen, dass sie noch weitere positive Auswirkungen auf den ganzen Organismus haben. So konnte in einer Studie des Hunter Medical Research Institute in Newcastle (AU) eine Verbindung zwischen einer besseren Lungenleistung bei gesteigertem Verzehr von ballaststoffhaltigen Lebensmitteln beobachtet werden. Daneben konnte in weiteren Studien beobachtet werden, dass zusätzlicher Verzehr von Ballaststoffen vor Brust- und Prostatakrebs schützt und sich positiv auf die Blutgefäße auswirkt. Positive Effekte erzielt man mit einem Verzehr von ca. 40 Gramm täglich – zum Vergleich: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 30 g, die von der deutschen Bevölkerung noch um 10 g unterschritten wird. Dabei kommen sie in Obst, Gemüse und sogar Kaffee vor. Erfahren Sie mehr zu den nützlichen Ballaststoffen…

 

20.08.2013

Mit Sport, Ernährung und Schlaf Typ-2-Diabetes vorbeugen

Typ-2-Diabetes verbreitet sich immer weiter und kann schwere Folgen haben. Doch häufig lässt sich die Erkrankung bereits durch kleine Veränderungen im Alltag verhindern. Hierzu zählen an erster Stelle die Faktoren Ernährung und Bewegung, denn wer sich gesund ernährt und regelmäßig bewegt, lebt insgesamt gesünder. In der Ernährung sollte man darauf achten, dass man viel Obst und Gemüse, sowie Vollkornbrot und -reis zu sich nimmt, denn die darin enthaltenen Ballaststoffe verbessern die Insulinwirkung, wie einige Studien zeigen. Auch regelmäßige Bewegung hat zur Folge, dass Insulin besser wirkt. Neben Sport und Ernährung gibt es aber noch weitere Faktoren, die vor Diabetes schützen, z. B. ausreichend Schlaf und möglichst auf Nikotin zu verzichten. Die meisten der genannten Faktoren sind sehr leicht in den Alltag zu integrieren. Lesen Sie hier mehr zu den Schutzfaktoren gegen Typ-2-Diabetes…

 

20.08.2013

Welches Nahrungscholesterin sich tatsächlich auf den Cholesterinspiegel auswirkt

Lange wurde vermutet, dass sich Cholesterin aus der Nahrung auf den körperlichen Cholesterinspiegel auswirkt – aus diesem Grund wird vorwiegend vom Genuss von Eiern abgeraten. Nun deuten Studien allerdings darauf hin, dass gerade Eier, wenn sie auch einen hohen Cholesteringehalt aufweisen (etwa 220 mg in einem mittelgroßen Ei), keine Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel gesunder Menschen haben. Schließlich handelt es sich um ein Lebensmittel mit hochwertigen Inhaltsstoffen, wie Vitaminen, Mineralstoffen und Mikronährstoffen, die bei einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen sollten. Auf Cholesterin, das in Wurstwaren, Chips und Gebäck enthalten ist, sollte man allerdings achten, denn dieses erhöht den Wert des LDL-Cholesterins („schlechtes“ Cholesterin). Erfahren Sie hier mehr über Lebensmittel und deren Auswirkung auf den Cholesterinspiegel des Körpers…

 

19.08.2013

Gesunde Nahrung für gute Gedächtnisleistung

Es ist nicht notwendig, seine Gedächtnisleistung mit „Brainfood“, das in der Form verschiedenster Pillen und Pulver angeboten wird, zu steigern. Viel besser wirkt sich gesunde Ernährung auf Gedächtnis und Konzentration aus. Das wurde kürzlich beim ersten „Brain Food Day“ an der Fachhochschule Kufstein (AT) verdeutlicht. An erster Stelle steht ausreichend Flüssigkeit, um eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu garantieren. Um dem Gehirn die nötige Energie zuzuführen (immerhin verbraucht es ein Fünftel des Tagesbedarfs), eigenen sich langkettige Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornbrot, Obst und Gemüse enthalten sind. Auf den Energiekick von Traubenzucker sollte man lieber verzichten, denn so schnell er kommt, ist er auch schon wieder weg und man fällt in ein (Energie-) Loch. Lesen Sie hier mehr zu energiereicher Ernährung, mit der Sie Ihr Gehirn auf gesunde Weise versorgen können…

 

12.08.2013

Koch gleich Gesundheitsexperte?

Köche erwecken häufig den Eindruck Gesundheitsexperten zu sein. Doch sind sie das auch? Viele Menschen hören nämlich zu oft auf den Rat von Köchen und wissen nicht, was hinter den Mahlzeiten tatsächlich steckt. In Großbritannien kam es bezüglich zu diesem Thema zu einer Studie. Ernährungswissenschaftler testeten 900 Rezepte von 26 Promiköchen. Gerade einmal 13 Prozent der Rezepte entsprachen davon allgemeinen Empfehlungen. Die Gerichte enthalten zu viel Fett, Zucker, Salz und Kalorien. In der Gastronomie-Branche zählt eben der Geschmack und dass es den Leuten schmeckt. Gesundheitliche Aspekte geraten dabei jedoch in den Hintergrund. Des Weiteren ergab sich, dass es den Köchen an Wissen über Allergien sowie an angemessener Hygiene fehlt. Verbraucher sollten demnach Tipps und Empfehlungen von Köchen nicht allzu ernst nehmen, sondern ihren „gesunden Menschenverstand“ einsetzen. Lesen Sie mehr über den faulen Küchen-Zauber von Promiköchen…

 

25.07.2013

Fertiges Basilikum-Pesto zeigt große Geschmacksschwächen

Stiftung Warentest veröffentlichte heute die Ergebnisse ihres Lebensmitteltests von Basilikum-Pesto-Zubereitungen. Der Test offenbart, dass die industriell hergestellten Soßen nicht immer viel mit dem Original aus nativem Olivenöl, Basilikum, Pinienkernen, Parmesan und Gewürzen gemein haben: In einigen Erzeugnissen wurden teure Zutaten durch billigere ersetzt, andere enthielten sogar Schadstoffe und Keime, und auch geschmacklich erreichten sie häufig nicht das Original. Getestet wurden insgesamt 30 Produkte, davon 6 traditionelle („Pesto Genovese“). Weitere Basilikumzubereitungen werden alternativ zum Original als „Pesto alla Genovese“ sowie „Pesto Verde“ angeboten. Im Test zeigte sich, dass hier der Preis nicht immer ein Qualitätskriterium ist. Auch günstigere Varianten wurden durchaus positiv bewertet. Erfahren Sie mehr zu industriell hergestelltem Basilikum-Pesto…

 

23.07.2013

Verbraucherzentrale Bundesverband fordert einheitliche Kennung für Zuckerinhaltsstoffe

In einem Marktcheck der Verbraucherzentralen wurden 276 Produkte auf ihren Zuckergehalt untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass selbst herzhafte Lebensmittel, in denen kein Zucker vermutet wird, diesen enthalten. Was für den Verbraucher ebenso wichtig aber kaum transparent ist, sind andere Süßmacher, die mit 70 unterschiedlichen Bezeichnungen aufgeführt werden. Um die Informationen für den Verbraucher deutlich kenntlich zu machen, fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine gesetzlich einheitliche Zuckerdefinition sowie eine Nährwertampel, die den Gehalt von Zucker, Fett, gesättigten Fettsäuren und Salz optisch eindeutig zeigt. Vorerst kann man dem Verbraucher nur anraten, Produkte genau zu vergleichen und die Zutatenliste zu beachten. Lesen Sie mehr zu verstecktem Zucker in Lebensmitteln…

 

22.07.2013

Regelmäßiges Frühstücken beugt Herzkrankheiten vor

Die Ergebnisse einer im Fachmagazin „Circulation“ veröffentlichten Langzeitstudie machen einmal mehr deutlich, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. US-amerikanische Forscher haben hierfür über 16 Jahre lang die Ernährungsgewohnheiten und den Gesundheitszustand von knapp 27.000 Männern im Alter zwischen 45 und 82 Jahren dokumentiert und ausgewertet. Diejenigen, die das Frühstück ausließen, wiesen eine um 27 % höhere Wahrscheinlichkeit auf, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einer koronaren Herzkrankheit zu sterben. Die Verbindung zwischen den Faktoren Frühstück und Herzerkrankungen sehen Forscher in Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes, die mit Auslassen des Frühstücks entstehen können und zu einem Herzinfarkt führen können. Lesen Sie mehr zu dem Zusammenhang zwischen regelmäßigem Frühstücken und einem verringerten Risiko für Herzinfarkte…

 

22.07.2013

Nach wie vor hoher Fleischkonsum, aber mehr Vegetarier in Deutschland

Eine neue Studie der Universitäten Göttingen und Hohenheim untersucht den Fleischkonsum der Deutschen. Seit der letzten repräsentativen Umfrage aus dem Jahr 2006 konnte nun festgestellt werden, dass sich der Anteil an Vegetariern in Deutschland mit 3,5 % der Erwachsenen verdoppelt hat. Erstmals wurden auch sog. „Flexitarier“ (Wenig-Fleischesser) berücksichtigt, die einen Anteil von 11,6 % ausmachen. Darüber hinaus gab jeder Zehnte an, zukünftig seinen Fleischkonsum einzuschränken zu wollen. Auf bis zu 60 % könnte man diesen Anteil mit entsprechenden Informationskampagnen im Großteil der Bevölkerung erhöhen, in dem der Fleischkonsum zurzeit noch als unproblematisch empfunden wird, sagt Prof. Achim Spiller von der Universität Göttingen. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass der Fleischkonsum bei steigendem Bildungsgrad und Einkommen tendenziell abnimmt. Lesen Sie hier mehr zum Fleischkonsum in Deutschland…

 

 

18.07.2013

Studie belegt: Hungrig werden zu viele und kalorienreiche Nahrungsmittel eingekauft

Eine Studienreihe der Cornell Universitiy (US), veröffentlicht im Fachmagazin „JAMA Internal Medicine“, bestätigt das allgemeine Wissen, dass man nicht hungrig einkaufen sollte, wenn man auf sein Gewicht achten möchte. Dafür wurde unter Laborbedingungen das Einkaufsverhalten hungriger und gesättigter Probanden analysiert. Die hungrigen Probanden kauften dabei virtuell nicht nur mehr Lebensmittel, sondern vor allem Lebensmittel, die mehr Kalorien enthielten. In einem weiteren Versuch, der in einem realen Lebensmittelgeschäft stattfand, konnten diese Beobachtungen bestätigt werden. Verglichen wurden hier Einkäufe, die gesättigt am frühen Nachmittag bzw. tendenziell hungrig am späten Nachmittag durchgeführt wurden. Die Forscher raten dazu, keine Mahlzeiten auszulassen und nicht hungrig einkaufen zu gehen, um kalorienreiche Einkäufe zu vermeiden. Erfahren Sie mehr zu denHintergründen von Hunger und kalorienreichen Einkäufen…

 

18.07.2013

Dubai bietet Gold fürs Abnehmen

Mit einer neuen Kampagne wollen die Behörden im Golfemirat Dubai das Gesundheitsbewusstsein fördern und verhindern, dass die muslimische Bevölkerung während des derzeitigen Fastenmonats Ramadan durch das tägliche Fastenbrechen an Gewicht zunimmt. Dafür wird jedes abgenommene Kilo wortwörtlich „vergoldet“, sodass jeder Teilnehmer, der sich am ersten und letzten Tag des Wettbewerbs öffentlich wiegen lässt und am Ende mindestens zwei Kilogramm verliert, pro verlorenes Kilo ein Gramm Gold erhält. „Unlautere Methoden“ sind dabei verboten; um den Prozess zu überwachen, erhalten die Abnehmwilligen Unterstützung durch Ärzte und Ernährungswissenschaftler. Dabei steht die ungewöhnliche Kampagne unter dem passenden Motto „Verlieren Sie ihr Gewicht mit Gold“. Lesen Sie mehr über Dubais „vergoldete“ Diät…

 

17.07.2013

Fit in den Urlaub: ADAC startet neue Initiative

Damit Reisende im Urlaub und besonders auf dem Hin- und Rückweg gesund bleiben, startete der ADAC das Online-Portal "Fit in den Urlaub", welches sinnvolle Tipps hinsichtlich Bewegung und Ernährung für unterwegs liefert. Keinesfalls verzichten sollte man auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung, am besten durch Wasser, sowie kleine, leichte Mahlzeiten mit Fisch, Obst, Gemüse und fettarmen Milchprodukten. Damit man nicht auf Raststätten in Versuchung gerät, ungesunde Snacks und schwere Mahlzeiten zu verzehren, sollte man die Reiseversorgung bereits im Vorfeld einpacken. Außerdem sind bei langen Autofahrten regelmäßige Unterbrechungen wichtig. Um diese möglichst abwechslungsreich zu gestalten, bietet „Fit in den Urlaub“ Tipps, wie man in den Pausen Bewegung einbauen kann, wieder wach wird und sich entspannt. Erfahren Sie, wie Sie fit im Urlaub ankommen...

 

17.07.2013

Wirkweise des „Übergewichtsgens“ FTO erforscht

In einer kürzlich im Journal of Clinical Investigation veröffentlichten Studie gingen Wissenschaftler des University College London (UK) der Frage nach, warum eine bestimmte Risikovariante des FTO-Gens, die ungefähr bei jedem Sechsten vorkommt, das Übergewichtsrisiko erhöht. Dabei stellte sich heraus, dass FTO die Produktion des als Hungerhormon bekannten Stoffes Ghrelin fördert, welcher wiederum den Appetit steigert und die Reaktion des Gehirns auf Bilder von Lebensmitteln verändert. Aufgrund dessen essen diejenigen, die in beiden Chromosomen den FTO-Risikomarker tragen, in der Regel häufiger und nehmen dadurch mehr Kalorien auf. So könnte das bis zu 70 % erhöhte Übergewichtsrisiko begründet werden. Weiterführende Studien sollen nun zeigen, inwiefern die Ghrelin-Produktion bei Übergewichtigen gehemmt werden kann, sodass im Endeffekt Hunger und Appetit gemindert werden und das Gewicht erfolgreicher reduziert oder kontrolliert werden kann. Lesen Sie mehr über das Übergewichtsgen FTO...

 

16.07.2013

Viel Bauchfett schon bei Kindern gefährlich

Eltern, deren Kinder einen hohen Taillenumfang haben, sollten diese regelmäßig auf etwaige Stoffwechselrisikofaktoren untersuchen lassen, empfehlen Wissenschaftler des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums AdipositasErkrankungen Leipzig aufgrund einer aktuellen Studie. Diese verdeutlicht nämlich, dass besonders pubertierende Jungen mit einem erhöhten Taillenumfang häufig sehr wenig „gutes“, gesundheitsförderndes HDL-Cholesterin im Blut haben und an erhöhten Leber- und Harnsäurewerten leiden. Außerdem wurde der Zusammenhang zwischen einem hohen Body-Mass-Index (BMI) und einem erhöhten Risiko für Insulinresistenz belegt. Im Rahmen der Studie wurden fast 1.300 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren untersucht. Erfahren Sie mehr über die gesundheitlichen Risiken durch zu viel Bauchfett bei Kindern...

 

15.07.2013

Kräutertees sind mit Giftstoffen belastet

Laut Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind viele Kräutertees und Teeproben mit sogenannten Pyrrolizidinalkaloiden (PA) belastet. Obwohl eine kurzfristige Aufnahme des pflanzlichen Giftstoffes sowohl für Kinder als auch für Erwachsene in der in den Tees festgestellten Menge ungefährlich ist, stehen PA im Zusammenhang mit einem erhöhten Krebsrisiko und können langfristig vor allem Kindern, Schwangeren und Stillenden schaden. Daher rät das BfR generell, die Lebensmittelwahl abwechslungsreich zu gestalten, um eine dauerhafte einseitige Belastung mit bestimmten Stoffen zu vermeiden. Zudem setzt sich das Bundesinstitut für strengere Kontrollen und die Erforschung der Ursachen der PA-Belastung ein. Dabei hat die deutsche Teewirtschaft bereits Maßnahmen eingeleitet, um eine Minimierung von PA-Rückständen zu gewährleisten, informiert der Deutsche Teeverband. Erfahren Sie mehr über Giftstoffe in Kräutertees...

 

15.07.2013

Stoffwechselerkrankungen deutschlandweit am häufigsten diagnostiziert

Neben dem Übergewicht steigt auch die Anzahl damit in Verbindung stehender Stoffwechselerkrankungen in Deutschland an, wie eine aktuelle Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland noch einmal verdeutlicht. Demnach werden in etwa 36,6 bzw. 25,7 % der Fälle Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen festgestellt. Rund 13,2 % aller Patienten verlassen die Arztpraxis mit einer Typ-2-Diabetes-Diagnose und bei etwa 8,9 % wird krankhafte Fettleibigkeit (Adipositas) ermittelt. Insgesamt wird die Top Ten der am häufigsten diagnostizierten Erkrankungen von nicht übertragbaren Krankheiten dominiert, die meistens durch eine Lebensstiländerung (gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf Rauchen sowie übermäßigen Alkoholkonsum) verhindert werden können. Lesen Sie mehr über die häufigsten Krankheiten in Deutschland...

 

15.07.2013

Sportliche Aktivität neben Diät unentbehrlich für übergewichtige Kinder

Anhand der Auswertung von 15 aktuellen Studien verglichen Forscher der Kinderklinik in Westmead (Australien) die Wirkung von einer Diät und einer Kombination aus Ernährungsumstellung und Sport auf Übergewicht bei Kindern. Dabei stellte sich heraus, dass beides in Bezug auf einen Gewichtsverlust und eine Verbesserung der Blutfettwerte sehr effektiv ist. Allerdings sei regelmäßige Bewegung eine weitaus bessere Methode, um den Körperfettanteil zu verringern, als eine Diät allein, so das Ergebnis der Studienauswertung. Darüber hinaus ist die zusätzliche sportliche Aktivität hinsichtlich einer Verbesserung des Blutzucker- und Insulinstoffwechsels effektiver. Allerdings liefert das Review keine Auskunft darüber, ob die Kinder ihr Gewicht halten konnten. Erfahren Sie mehr über die Wirkung von Sport und Diät bei übergewichtigen Kindern...

 

11.07.2013

Vitamin-D-Mangel lässt die Knochen altern und führt zu Brüchen

Wie eine internationale Studie, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Science Translational Medicine“ veröffentlicht wurde, deutlich macht, verursacht Vitamin-D-Mangel eine Mineralisationsstörung der Knochen. Diese führt wiederum zu einer Reduktion der Knochendichte und einer schnelleren Knochenalterung, wodurch die Anfälligkeit für Brüche steigen kann. Für die Studie wurden in einem aufwändigen Verfahren Knochenproben von 30 Toten analysiert, wobei die Hälfte der Proben einen Vitamin-D-Mangel aufwies. Generell gehen Forscher davon aus, dass die wenigsten Menschen, die nördlich des 37. Breitengrades (Sardinien, Athen) leben, ihren Bedarf an Vitamin D durch die sonnenlichtunterstützte körpereigene Produktion decken können. Daher ist es wichtig, eine zusätzliche Zufuhr durch die Ernährung (z. B. durch fetthaltigen Fisch oder Eigelb) zu gewährleisten. Lesen Sie mehr über Knochenbrüche durch Vitamin-D-Mangel...

 

10.07.2013

Ballaststoffe schützen vor Schlaganfällen

Vollkornprodukte, Obst und Gemüse unterstützen durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen nicht nur die Verdauung und den Blutzuckerkreislauf sondern können auch das Schlaganfall-Risiko senken, zeigt eine Studie der University of Leeds (UK). Bereits sieben Gramm zusätzliche Ballaststoffe am Tag (z. B. in zwei Scheiben Vollkornbrot enthalten) mindern die Wahrscheinlichkeit für einen ersten Schlaganfall um sieben Prozent. Besonders für Menschen, die kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Übergewicht und Bluthochdruck aufweisen oder Raucher sind, ist diese Erkenntnis wichtig. Um die Ballaststoffzufuhr zu erhöhen ist es sinnvoll, Weißmehlprodukte durch Alternativen aus Vollkornmehl zu ersetzen und vermehrt andere pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte zu sich zu nehmen. Erfahren Sie, wie man mit Ballaststoffen das Schlaganfall-Risiko senken kann...

 

10.07.2013

Stiftung Warentest startet Diät-Umfrage

Um einschätzen zu können, welche Diäten, Diätkonzepte oder –produkte tatsächlich beim Abnehmen helfen, führt Stiftung Warentest aktuell eine Umfrage durch. Da die Anzahl Übergewichtiger in Deutschland noch immer ansteigt, ist es nicht nur sinnvoll, mehr über erfolgreiche Abnehmmethoden herauszufinden, sondern auch, ob bestimmte Diätmethoden genau das Gegenteil bewirken. Deswegen sind in die Umfrage ebenso Fragen zu Light-Produkten oder Formula-Diäten (Crash-Diäten, bei denen Mahlzeiten beispielsweise durch Diät-Drinks oder spezielle Energieriegel ersetzt werden) eingeschlossen. Außerdem gehen die Durchführenden der Frage nach, ob und wie viel die Unterstützung durch Familie und Freunde oder eine ärztliche bzw. ernährungswissenschaftliche Beratung zu einer effektiven Diät beiträgt. Erfahren Sie mehr über die Diät-Umfrage oder nehmen Sie selbst daran teil...

 

09.07.2013

Von wegen Kartoffel-Nation: Tomaten sind das Lieblingsgemüse der Deutschen

Laut einer Pressemitteilung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) waren Tomaten im Jahr 2012 das am meisten verzehrte Gemüse in Deutschland. Von den 20,6 kg, die jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr verzehrt, kommen etwa 6,7 kg frisch auf den Tisch, während 13,9 kg Tomaten verarbeitet, beispielsweise in Form von Tomatensoßen oder Tomatensuppen, konsumiert werden. Zudem indiziert die BLE-Statistik, dass die Tomatenernte in Deutschland steigt, sodass der Tomatenimport ein wenig zurückgegangen ist. Durch die größere Menge an Inlandsware ist in Deutschland jedoch der Marktpreis für Tomaten gestiegen. Am günstigsten sind laut BLE-Angaben Tomaten aus den Niederlanden. Erfahren Sie mehr über den Tomatenkonsum in Deutschland...

09.07.2013

80 % der Deutschen kaufen regionales Obst und Gemüse

Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage ermittelte Stiftung Warentest die Einstellung der Deutschen zum Thema regionale Lebensmittel. Unter anderem kam dabei heraus, dass rund 80 % aller Bundesbürger beim Einkauf von frischem Obst und Gemüse auf regionale Herkunft achten; bei Fleisch und Wurstwaren sowie Milch und Milchprodukten sind es immerhin 58 bzw. 51 %. Ebenfalls beliebt sind regionale Getreideerzeugnisse und Brot: Diese werden von etwa 43 % der Deutschen bevorzugt. Allerdings ist der Begriff „Region“ selbst noch unklar. So definiert rund ein Drittel der Deutschen eine Region als einen bestimmten Naturraum wie das Allgäu oder die Toskana, viele beziehen den Ausdruck jedoch auch auf ein Bundesland oder einen Landkreis. Nur wenige würden hingegen ihr unmittelbares Wohnumfeld mit dem Begriff „Region“ beschreiben. Lesen Sie mehr über die Umfrage zu regionalen Lebensmitteln...

08.05.2013

Richtiges Einfrieren: so bleiben frische Lebensmittel lange haltbar

Wenn draußen die Temperaturen steigen, laufen frische Lebensmittel Gefahr, schneller zu verderben. Daher informiert der aid infodienst über Einfriermethoden für Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Unter anderem weisen die aid-Experten darauf hin, dass insbesondere Obst und Gemüse vor dem Einfrieren gereinigt und zerkleinert werden sollen. Außerdem ist es wichtig, die Lagerzeit zu beachten. So ist Fleisch beispielsweise bis zu einem Jahr haltbar; Fisch sollte hingegen nach spätestens vier Monaten verzehrt werden. Erfahren Sie mehr über das richtige Einfrieren frischer Lebensmittel...

07.03.2013

Ostereier am besten natürlich färben

Für das immer näher rückende Osterfest empfiehlt die VERBRAUCHER INITITATIVE e. V., beim Färben der Ostereier auf natürliche Farbtöne aus Pflanzen oder Gemüse zurückzugreifen. Obwohl die Lebensmittelfarbe aus handelsüblichen Farbpäckchen als Zusatzstoff zugelassen ist, kann sie bei empfindlichen Menschen zu allergieähnlichen Reaktionen führen. Besser sei es, auf natürliche Farben aus Pflanzen wie Roter Beete oder Spinat zurückzugreifen. Erfahren Sie mehr über natürliche Farben für Ostereier...

10.01.2013

Kinderteller im Restaurant sind überwiegend ungesund

Nach einem Vergleich von 51 Kindergerichten in 20 unterschiedlichen Restaurant-, Café- und Kaufhausketten kam die Verbraucherzentrale NRW zu dem Ergebnis, dass keines der Gerichte aus ernährungswissenschaftlicher Sicht empfehlenswert ist. Der Großteil aller untersuchten Kindergerichte war fett- oder kalorienhaltig und beinhaltete kaum gesunde Zutaten. Zusätzlich wurde die Getränkewahl in den Kindermenüs bemängelt, da es sich dabei meistens um stark zuckerreiche Softdrinks oder Fruchtgetränke handelt. Erfahren Sie mehr über Kindergerichte in Restaurants...

13.11.2012

Jeder Vierte gibt den Genen die Schuld am Übergewicht

Laut einer repräsentativen Umfrage der Zeitschrift „Diabetes Ratgeber“ sind 28,7% aller Übergewichtigen der Meinung, das überschüssige Gewicht wäre genetisch bedingt. Allerdings geben 44,7% auch kalorienreichen Mahlzeiten innerhalb der Familie die Schuld, wobei jeder Siebte offenbar bereits als Kind zu viel gegessen hat. Aus der Umfrage geht ebenfalls hervor, dass 31,5% der Befragten wiederum übergewichtige Eltern oder Kinder haben. Lesen Sie mehr über die Ursachen von Übergewicht...

09.09.2012

Supermarkt-Hackfleisch häufig mit Salmonellen belastet

Wie das NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazin „Markt“ herausfand, enthielt die Hälfte aller getesteten Hackfleischproben aus deutschen Supermärkten Salmonellen oder andere gesundheitsgefährdende Keime. Manche Supermärkte haben daraufhin Hygienekontrollen in Auftrag gegeben. Insgesamt wird Verbrauchern geraten, Hackfleisch noch am Tag des Kaufes zu verzehren und immer gut durchzubraten. Lesen Sie mehr über Salmonellen im Supermarkt-Hackfleisch...

10.07.2012

Künstliches Phosphat in Lebensmitteln ist ungesund

Künstliches Phosphat, welches als Konservierungsmittel in Desserts, Käse oder Getränken eingesetzt wird, kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Vor allem Menschen mit Nierenproblemen sind gefährdet. Hinzu kommt, dass sich die Phosphataufnahme in den letzten Jahren insgesamt erhöht hat. Verbraucher können künstliches Phosphat auch an den Bezeichnungen E339, E340, E341, E450, E451 und E452 erkennen. Lesen Sie mehr über die negative Wirkung des künstlichen Phosphats...

08.05.2012

Lebensmittelbezeichnungen oft unklar

Bei der sogenannten Verkehrsbezeichnung handelt es sich um den offiziellen Namen des Produkts, der in knapper Form Auskunft über wichtige Inhaltsstoffe und Eigenschaften geben soll. Trotzdem zeigte eine Untersuchung der Verbraucherzentralen, dass fast die Hälfte aller Verkehrsbezeichnungen beschönigend ausfällt. Bei rund zwei Dritteln der Produkte war sie zudem nur schwer auffindbar. Darüber hinaus war die Verkehrsbezeichnung bei vielen Lebensmitteln entweder unleserlich oder fehlte vollständig. Daher fordern die Verbraucherzentralen einheitlichere und striktere Regeln. Erfahren Sie mehr über die Verkehrsbezeichnungen von Lebensmitteln...

01.03.2012

Mediterrane Diät wirkt sich positiv auf Hirngefäße aus

Laut einer Studie der University of Miami (US) wirkt sich eine mediterrane Diät, bei der vor allem Fisch, Gemüse, Obst und Pflanzenöle auf dem Ernährungsplan stehen, positiv auf das Gehirn aus. Die Ergebnisse zeigen, dass das Volumen der Hyperintensitäten der weißen Substanz im Gehirn, die für chronische Erkrankungen der kleinen Hirngefäße verantwortlich sind, durch die Diät gesenkt werden kann. Lesen Sie mehr über die Auswirkungen einer mediterranen Diät...

11.01.2012

Tag des Apfels

Der vorletztes Jahr ins Leben gerufene Tag des Apfels ist auch heute der gesunden Frucht gewidmet. Um die Menschen auf den Tag des Apfels aufmerksam zu machen, wurden in einigen deutschen Großstädten Gratisäpfel verteilt. Etwa 5000 unterschiedliche Sorten werden mittlerweile weltweit angebaut, deutschlandweit sind nur ungefähr 30 davon erhältlich. Neben wichtigen Vitaminen enthält der Apfel auch zahlreiche Spurenelemente sowie Mineralstoffe und zählt nach wie vor zu den beliebtesten Obstsorten der Deutschen. Lesen Sie mehr zum Tag des Apfels...

01.11.2011

Weltvegan-Tag

Der Weltvegan-Tag wurde erstmals am 1. November 1994 zum fünfzigjährigen Bestehen der Vegan Society veranstaltet/gefeiert. An diesem internationalen Aktionstag finden viele Informationsveranstaltungen, die über einen veganen Ernährung- und Lebensstil aufklären, statt. Veganismus steht dabei für eine Lebensweise, bei der auf alle tierischen Produkte verzichtet wird. Erfahren Sie mehr über den 
Welt-Vegan-Tag...

02.09.2011

Gibt es einen sechsten Geschmackssinn?

Wissenschaftler haben erstmals in den Geschmackszellen der menschlichen Zunge Rezeptoren entdeckt, die Fett wahrnehmen können. Bisher war man davon ausgegangen, dass der Mensch Geschmacksknospen für die Geschmacksrichtungen: süß, salzig, sauer, bitter und umami besitzt. Lesen Sie mehr über den 
sechsten Geschmackssinn...

04.07.2011

Zeit vor dem „Bildschirm“ fördert Übergewicht bei Jugendlichen

Die American Academy of Pediatrics warnt vor einer exzessiven Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche. Eine häufige Nutzung von Fernseher oder Computer sei für die Entstehung von Übergewicht mitverantwortlich und stelle ein deutlich erhöhtes Risiko dar. Dies liege nicht nur am dadurch bedingten Bewegungsmangel, sondern auch an der Beeinflussung durch Werbung für ungesunde und besonders kalorienreiche Lebensmittel. Abhilfe könnte eine angepasste Erziehung durch die Eltern oder aber auch durch Gesundheitsinstitutionen schaffen. Lesen Sie mehr über den Zusammenhang von Übergewicht und Mediennutzung...

06.05.2011

Aktionstag gegen den Schlankheitswahn

Seit 1992 wird am 6. Mai der internationale Anti-Diät-Tag zelebriert. Er dient einerseits der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für überschlanke Körperbilder und Essstörungen bei jungen Mädchen. Andererseits wird auf die Diskriminierung schwergewichtiger Menschen aufmerksam gemacht und vor der „Jo-Jo-Falle“ einseitiger Diäten gewarnt. Erfahren Sie mehr über den Anti-Diät-Tag...

07.03.2011

Welttag der gesunden Ernährung

Eingeführt wurde der Welttag der gesunden Ernährung vom Verband für Ernährung und Diätetik e.V. (www.vfed.de) bereits im Jahr 1998, um ein besseres Bewusstsein für gesunde Ernährung zu schaffen. Seit 2007 findet der Aktionstag regelmäßig am 7. März statt. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto „Die neue Ess-Klasse – der Weg zum gesunden Gewicht“ und in vielen Sportstudios, Krankenhäusern, Kurkliniken, Apotheken, Krankenkassen und Vereinsheimen finden hierzu Aktionen statt.

11.02.2011

Schlechte Ernährung soll zu geringerem IQ führen

Eine an der University of Bristol durchgeführte Studie ergab, dass eine fett- und zuckerreiche Ernährung sowie der Verzehr von Fertigprodukten in einem niedrigeren IQ bei Kindern bis 8 Jahren resultieren kann. Eine gesunde Ernährung soll dagegen insbesondere in den ersten drei Lebensjahren einen positiven Effekt auf den IQ haben. Erfahren Sie, wie IQ und Ernährungsweise zusammenhängen...

16.12.2010

Gen verantwortlich für geringere Fettverbrennung

Das Gen CRTC3 reguliert offenbar die Fettverbrennung im Körper. Träger einer besonders aktiven Variante des Gens verbrennen einer in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichten US-Studie zur Folge deutlich weniger Fett und besitzen daher ein höheres Risiko an Übergewicht zu leiden. Lesen Sie mehr über das Fettverbrennungsgen...

14.10.2010

Neigung zu Bauchspeck genetisch bedingt

Ein internationales Forscherteam fand heraus, dass die Neigung zur Anlage von Fettzellen an bestimmten Körperstellen - das sogenannte Taille-Hüfte-Verhältnis – genetisch bedingt ist. Die Ergebnisse der Studie wurden in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Genetics“ veröffentlicht. Erfahren Sie mehr über die Ursachen für Bauchfett...

01.06.2010

CoGAP Meta-Check® entwickelt

Die Entwicklung des CoGAP Meta-Checks®, einer genetischen Stoffwechselanalyse zur Ernährungsoptimierung ist abgeschlossen.