Milch und Milchprodukte

Kuhmilch wird zu einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte, wie Käse, Joghurt und Kefir verarbeitet. Oftmals ist Milch aber auch in Lebensmitteln enthalten, bei denen dies nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Bei einer Milcheiweißunverträglichkeit ist es deswegen wichtig sehr genau auf die Zutatenlisten zu achten.

 

Mittlerweile gib es eine große Auswahl an alternativen Produkten, die Kuhmilch in der Ernährung ersetzen können. Hierbei sollte vor allem in der Rotationsphase, auf Variation geachtet und zwischen den Alternativprodukten abgewechselt werden.


Alternativen zur Kuhmilch:

  • Haferdrink
  • Kokosdrink
  • Mandeldrink
  • Reisdrink
  • Sojadrink
  • Schafsmilch und Schafskäse
  • Ziegenmilch und Ziegenkäse

Bei einer bekannten Unverträglichkeit gegen die aufgelisteten Lebensmittel, sollten diese unabhängig vom Ergebnis des MetaCheck nutritest90 gemieden werden!


Milch und Milchprodukte sind Lebensmittel mit hohem Nährstoffgehalt und liefern große Mengen an hochwertigem Protein, Kalzium, Vitamin B12, Magnesium, Zink und vielen weiteren Mineralstoffen. Nachfolgend findest Du einige Tipps zur Deckung der wichtigsten Nährstoffe, wenn auf Milch und Milchprodukte verzichtet werden soll.


Protein


Proteine sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Prozesse, wie den Aufbau und die Regeneration von Zellen, unentbehrlich. Deshalb ist eine ausreichende Versorgung sehr wichtig. Tierisches Protein, wie beispielsweise aus der Milch, hat eine höhere biologische Wertigkeit und wird schneller vom Körper aufgenommen und verarbeitet als pflanzliches Protein. Der tägliche Proteinbedarf kann allerdings auch bei Verzicht auf Milch und Milchprodukte gedeckt werden. Durch Kombination bestimmter pflanzlicher Proteinquellen mit anderen tierischen Lebensmitteln oder miteinander kann die biologische Wertigkeit deutlich gesteigert werden.


Mögliche Kombinationen verschiedener Proteinquellen:

 

Kalzium


Kalzium dient als Grundbaustein für Knochen und Zähne und ist beteiligt an der Blutgerinnung und der Herzrhythmusfunktion. Auch, wenn Milch und Milchprodukte als Hauptlieferanten für Kalzium gelten, kann bei Verzicht auf diese der Bedarf gedeckt werden. Besonders grünes Gemüse wie Brokkoli, Blattspinat oder Grünkohl weist hohe Kalziummengen auf. Da Kalzium wasserlöslich ist, sollten diese Gemüsesorten mit wenig Wasser und geschlossenem Deckel gekocht werden. Die Kochflüssigkeiten können gut zu Brühen und Saucen weiter verarbeitet werden, sodass das Kalzium erhalten bleibt. Auch Mineralwasser kann zur Kalziumversorgung beitragen. Bei mehr als 150 mg Kalzium pro Liter gilt ein Mineralwasser als kalziumreich und kann die Bedarfsdeckung unterstützen.


Vitamin B2


Vitamin B2 gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist unter anderem an der Atmungskette, der Verstoffwechselung verschiedener Makro- und Mikronährstoffe und der Entwicklung von Zellen beteiligt. Um den Verlust bei der Zubereitung von Speisen so niedrig wie möglich zu halten, empfiehlt es sich auch hierbei die Kochflüssigkeiten weiter zu verwenden. Der Bedarf kann alternativ auch durch folgende Lebensmittel gedeckt werden:

  • Innereien
  • Fisch
  • Getreidekeime und Vollkornprodukte
  • Brokkoli
  • Spargel
  • Spinat
  • Grünkohl

 

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