Warum französische Frauen nicht dick werden

„Warum französische Frauen nicht dick werden“ heißt das Buch von Mireille Guiliano, welches eine Diätmethode beschreibt, die häufig als die Französische-Frauen-Diät bezeichnet wird.

Dabei handelt es sich bei dieser Ernährungsform um keine wirkliche Diät, denn wenn man kleinen Ernährungstipps aus dem Buch folgt, soll man ohne Hungern, Jo-Jo Effekt und verbotene Lebensmittel leicht abnehmen können.

 

Prinzip der Französische-Frauen-Diät

Scheinbar liegt das Geheimnis französischer Frauen darin, dass sie sich an alte französische Ernährungstricks halten, die an sich auch hierzulande bekannt sind. So empfiehlt Guiliano im Rahmen ihrer Diät, nicht im Stehen zu essen, jede Mahlzeit zu zelebrieren und statt großer Portionen lieber mehrere kleine Gänge zu sich zu nehmen.

Wichtig bei der Französische-Frauen-Diät ist auch, dass man selber kocht und frische, gesunde Lebensmittel verwendet. Verbotene Lebensmittel gibt es jedoch nicht, da jede Nahrungsaufnahme genossen werden muss. So soll verhindert werden, dass nach der Diät der Jo-Jo Effekt eintritt, weil man Heißhunger auf süße und fettige Lebensmittel bekommt.

Sogar Alkohol ist erlaubt, dieser soll jedoch, genauso wie ungesunde Lebensmittel, in sehr kleinen Mengen genossen werden und nicht als Rauschmittel eingesetzt werden.

Ein weiterer Aspekt, der bei der Französische-Frauen-Diät wichtig ist, ist die Vielseitigkeit in der Ernährung. Da man möglichst oft frisch und vollwertig kochen soll, ist es wichtig, unterschiedliche Lebensmittel zu verwenden und immer andere Gerichte zu kochen, damit jede Mahlzeit zu einem Genuss wird. Auf diese Weise kann man leichter abnehmen.

Verboten ist bei der Französische-Frauen-Diät nur das häufige Wiegen. Vielmehr soll man ein Körpergefühl entwickeln und selber merken, wann man sich beim Essen etwas mehr zügeln soll.

 

Aufbau der Französische-Frauen-Diät

Insgesamt empfiehlt Guiliano sich während der Französische-Frauen-Diät an vier Phasen zu halten. Die erste ist wie bei allen gängigen Diäten ziemlich strikt, da hier das falsche Essverhalten aufgedeckt werden soll und der Körper an eine gesündere Ernährung herangeführt werden soll. Nach einem zweitägigen Lauchsuppen-Fasten soll man Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst in den Mittelpunkt rücken und drei Wochen lang ein Ernährungstagebuch führen.

In der nachfolgenden zweiten Diätphase, die drei Monate dauern sollte, werden die Ernährungssünden mit Hilfe des Ernährungstagebuchs aufgedeckt und eliminiert. Daher soll man ungesunde Lebensmittel, die man früher zu häufig gegessen hat, langsam reduzieren und sich nur noch am Wochenende in kleinen Mengen gönnen, damit man besonders erfolgreich abnehmen kann.

Die dritte Phase der Französische-Frauen-Diät ist die Stabilisierungsphase, da man, sobald das Wunschgewicht mindestens zur Hälfte erreicht ist, auch etwas größere Portionen essen darf und die ungesunden Lebensmittel häufiger integrieren kann. Auf diese Weise soll man leichter abnehmen und das Gewicht länger halten können.

Hat man das Wunschgewicht endgültig erreicht, soll man sich in der vierten Diätphase an die neugewonnenen Ehrnährungsgewohnheiten und die oben erläuterten Ernährungstipps halten.

Dabei gilt bei der Französische-Frauen-Diät grundsätzlich: Qualität geht vor Quantität. Hochwertige Schokolade, edle Weine und fettreiche Pasteten sind also durchaus erlaubt – solange es nur bei einer kleinen Portion bleibt.

 

Bewertung der Französische-Frauen-Diät

An sich ist die Französische-Frauen-Diät jedem zu empfehlen, der zunächst den richtigen Umgang mit der Ernährung erlernen muss. Allerdings kann man schnell Gefahr laufen, dass man sich bei den Portionen verkalkuliert und im Endeffekt statt abzunehmen eher zunimmt. Auch der Preisfaktor spielt eine nicht unerhebliche Rolle, da qualitativ hochwertige, frische Lebensmittel unter Umständen sehr teuer sein können.

 

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