Superfood

Als „Superfood“ werden natürliche, vollwertige Lebensmittel bezeichnet, denen besonders herausragende gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden. Diese sind zurückzuführen auf die, im Vergleich zu anderen Lebensmitteln, ungewöhnlich hohen Mengen eines bestimmten oder mehrerer Nähr-, Wirk- oder Vitalstoffe. Superfoods sollten demnach nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten verwechselt werden. Der Begriff „Superfood“ wurde durch die Verwendung im Marketing geprägt und wird seitdem gerne weiterhin verwendet. Daher ist es für den Laien nicht immer leicht, ein echtes Superfood zu erkennen. Wenn man von echten Superfoods profitieren möchte, sollte man es regelmäßig und in größeren Mengen zu sich nehmen und sich ansonsten gesund und abwechslungsreich ernähren. Superfoods kann man wie folgt unterteilen:

 

Regionale Superfoods

  • Beeren
  • Wildpflanzen
  • Brokkoli
  • Grünkohl
  • Rote Bete
  • Leinsamen und Hanfsamen
  • Hirse und Buchweizen
  • Sprossen
  • Knoblauch

 

Globale Superfoods

  • Acai Beeren
  • Avocado
  • Roher Kakao
  • Goji Beeren
  • Aronia
  • Granatäpfel
  • Chiasamen
  • Quinoa
  • Ingwer und Kurkuma
  • Matcha
  • Spirulina

 

Meistens ist es gar nicht notwendig, zu Superfoods von Übersee zu greifen, denn es existieren genügend heimische Alternativen. Regionale Superfoods sollten bevorzugt werden, denn durch die kurzen Transportwege ist der Nährstoffverlust gering und man hat so den größtmöglichen Nutzen aus dem Lebensmittel. Zudem kann man so regionale Händler in seiner Umgebung unterstützen. Neben den genannten Superfoods gibt es auch zahlreiche Superfood-Pulver auf dem Markt. Hier ist es wichtig, keine isolierten Pflanzenstoffe zu verwenden, da ein echtes Superfood seine positive Wirkung nur im Verbund mit anderen Inhaltsstoffen entfaltet.

 

Welche Wirkungen haben Superfoods?

 

  1. Versorgung mit wichtigen Mineralstoffen
    Eine grundlegende Wirkung von Superfoods ist die Versorgung des menschlichen Körpers mit wichtigen Mineralstoffen. Brokkoli und Ingwer weisen eine hohe Menge an Kalium auf, welches für eine regelmäßige Herzfunktion und den Elektrolythaushalt des Körpers notwendig ist. Roher Kakao enthält viel Magnesium, das u. a. bei der Steuerung der Muskelfunktion eine wichtige Rolle spielt. Diese und viele weitere Mineralstoffe und Vitamine sind oftmals in Superfoods in größeren Mengen vorhanden.

  2. Antioxidative Wirkung
    Eine Eigenschaft, die vielen Superfoods nachgesagt wird, ist die antioxidative Wirkung. Antioxidantien, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen, binden freie Radikale. Diese freien Radikale haben durch ihre hohe Reaktivität eine schädigende Wirkung im Körper und sind durch Kettenreaktionen für eine Reihe von Krankheiten mitverantwortlich. Antioxidantien fangen diese ab, wodurch sich Gewebe wieder regenerieren kann. Krankheiten wie Artheriosklerose, Alzheimer, Krebserkrankungen, sowie der Alterungsprozess können vermindert werden. Beispiele für Superfoods mit hohen Antioxidansgehalten sind Rote Bete, Grünkohl, Knoblauch, Gojibeeren, sowie Granatapfel und Matcha.

  3. Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren
    Omega-3-Fettsäuren sind in großen Mengen in Chiasamen und Avocado, aber auch in Leinsamen vorhanden. Durch verschiedene Prozesse im Körper sind sie an der Senkung des Blutdrucks, der Eindämmung von Entzündungen und an neuronalen Prozessen beteiligt und haben dadurch einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen.

 

Kritik

All diese Versprechen sollten mit Vorsicht genossen werden. Die Studienlage zu diesen sogenannten Superfoods ist noch nicht ausgereift und recht widersprüchlich. Eine Vielzahl der Studien ist an Tieren wie beispielsweise Ratten durchgeführt worden. Die Ergebnisse sind nicht immer ohne weiteres auf den Menschen übertragbar. Nicht unüblich ist es, dass bei Untersuchungen der Superfoods hohe Schadstoffbelastungen entdeckt werden. Beim Kauf ist es also wichtig Produkte seriöser Hersteller zu wählen und auf Siegel, wie beispielsweise das Biosiegel, zu achten. Hierbei ist es besonders empfehlenswert das deutsche Biosiegel zu bevorzugen, dessen Auflagen im Vergleich zu anderen Ländern strenger sind.

Fazit

Die ursprüngliche Ernährung tritt in unserem Zeitalter immer mehr in den Hintergrund, weswegen oftmals Lebensmittel hochgelobt werden, die Teil einer normalen, ausgewogenen Ernährung sein sollten. Superfoods haben ein gutes Nährstoffprofil und können eine positive Wirkung haben, sind aber keine Wundermittel, die eine ungesunde Ernährung oder negative Wirkungen aufheben. Eine ausgewogene Ernährung unter der Verwendung heimischer Obst- und Gemüsesorten wie Heidelbeeren, rote Bete, Grünkohl usw. liefert die Inhaltsstoffe, die in den Superfoods angepriesen werden, in ebenso ausreichenden Mengen. Um geschmackliche Abwechslung auf den Teller zu bringen oder um die Mikronährstoffzufuhr während des Winters zu unterstützen, kann auch auf globale Superfoods zurückgegriffen werden. Sie bilden eine gute Ergänzung, sind jedoch nur in Kombination mit hochwertigen, möglichst naturbelassenen Zutaten und einem Lebensstil, der ausreichend Bewegung, Schlaf und Entspannung beinhaltet, wirksam. Durch die Vielfalt ist der Einsatz von Superfoods eine gute Möglichkeit die alltägliche Ernährung zu bereichern und zu unterstützen. Der Verzehr allein ist allerdings nicht entscheidend bei der Bewertung der Qualität der Ernährung eines Menschen oder seiner Gesundheitsverbesserung. Bei Abnehmwunsch sollte man sich nicht auf einzelne Lebensmittel fokussieren, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung anstreben. Diese kann unterstützt werden durch die Stoffwechselanalyse von CoGAP MetaCheck und den daraus abgeleiteten individuellen Ernährungs- und Sportplänen.*

 

 

 

 

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