Erythrit

Was ist Erythrit?
Erythrit, oder auch Erythriol genannt, ist ein natürlicher, zahnfreundlicher Zuckerersatz, der als „kalorienarmer bzw. freier Zuckerersatz mit geringen Nebenwirkungen“ beworben wird. In natürlicher Form kommt er in reifen Früchten wie Melone, Weintrauben und Birnen vor. Er eignet sich zum Kochen und Backen, aber auch zum Verfeinern von warmen oder kalten Süßspeisen. Mit nur 70 – 80% der Süßkraft von herkömmlichem Haushaltszucker hat er eine schwäche Süßkraft als andere Zucker und Süßstoffe. Im Handel findet man ihn auch unter der Bezeichnung Xucker light.


Wie wird Erythrit hergestellt?
Ausgangsprodukt von Erythrit ist Stärke, die meist aus Mais gewonnen wird. Diese wird häufig aus Amerika importiert und kann gentechnisch verändert sein. Wer den möglichen Verzehr gentechnisch veränderter Produkte vermeiden möchte, sollte daher auf Bio-Produkte zurückgreifen. In der Lebensmittelindustrie wird die Stärke in einem ersten Verfahrensschritt enzymatisch abgebaut und in einem zweiten Fermentationsschritt wird mittels Bakterien und Pilzen der Zuckerersatzstoff gewonnen.


Bewertung des Einsatzes
Der Einsatz eines praktisch kalorienfreien Zuckers, den auch Diabetiker sorgenfrei einsetzen können, klingt insbesondere für ernährungsbewusste Menschen sehr verlockend. In vielen Studien wird Erythrit als unbedenklich beschrieben. Der Austausch von herkömmlichem Zucker kann zur zu einer Reduktion der Energieaufnahme beitragen und daher im Rahmen einer Gewichtsreduktion sinnvoll sein. Die Verwendung von Erythrit ermöglicht den Erhalt des Süßgeschmacks von Lebensmitteln und Getränken.
Obwohl der nahezu kalorienfreie Zuckerersatz im Gegensatz zu anderen Süßstoffen wenig Nebenwirkungen aufweist, ist vor übermäßigem Einsatz zu warnen. Erythrit wird zu 90 % über den Dünndarm aufgenommen und anschließend über die Nieren ausgeschieden. Der Rest gelangt in den Dickdarm und kann dort die typischen Nebenwirkungen von Zuckeralkoholen wie Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen verursachen. Zudem sind mögliche langfristige Nebenwirkungen nicht auszuschließen. Weiterhin ist generell vor dem Einsatz solcher Süßstoffe zu warnen, da sie auch zur Steigerung des Appetits in der Kälbermast eingesetzt werden.


Empfehlenswerter ist es, stark gesüßte Speisen in der alltäglichen Ernährung einzuschränken und stattdessen auf Obst zurückzugreifen. Eine Diät mit dem Ziel der Gewichtsreduktion funktioniert bei jedem Menschen individuell und hängt von verschiedenen Faktoren wie auch der genetischen Veranlagung ab. Hierfür bieten sich genetischen Stoffwechselanalysen an.

 

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