Fiber35-Diät

Die Fiber35-Diät baut auf den positiven Nebenwirkungen der Ballaststoffe auf. Ins Leben gerufen wurde das Diät-Konzept von der amerikanischen Ernährungsberaterin Brenda Watson, die ihre Methode ausführlich in einem Buch („TheFiber35 Diet“) beschreibt. Zudem liefert eine anmeldepflichtige Internetplattform Ernährungspläne und Empfehlungen zu der Diät.

 

Rolle der Ballaststoffe bei der Fiber35-Diät

Wie der Name der Diät bereits andeutet, besteht das Ziel darin, 35 Gramm Ballaststoffe täglich aufzunehmen. Dabei sollen etwa zwei Drittel der Ballaststoffe unlöslich (z. B. Getreide, Vollkornprodukte) und ein Drittel löslich (z. B. Obst, Gemüse) sein. So soll man laut der Autorin nicht nur zahlreichen Krankheiten (z. B. Diabetes oder Krebs) vorbeugen und mehr Energie gewinnen können, auch leicht abnehmen und das Wohlfühlgewicht langfristig halten soll durch die Diät einfach gemacht werden.

Da Ballaststoffe größtenteils in den Lebensmitteln enthalten sind, die ohnehin als Bestandteil der gesunden Ernährung gelten, geht Watson davon aus, dass der Körper durch eine ballaststoffreiche Diät zwar mit allen wichtigen Nähstoffen versorgt wird, gleichzeitig aber durch die Ballaststoffe überschüssiges Fett verbrennt. Ihrer Ansicht nach unterdrückt eine erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen bei der Fiber35-Diät nicht nur den Appetit und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, sondern verbrennt auch bereits aufgenommene Kalorien.

 

Drei Phasen der Fiber35-Diät

Die Fiber35-Diät ist in drei Phasen unterteilt. Die ersten beiden Diätphasen dienen der Gewichtsreduktion. Hier ist es wichtig, dass jeder selbst einteilt, wie viel Gewicht er in welcher Phase verlieren möchte.

Die erste Phase, die zwei bis vier Wochen dauern kann, soll helfen, schnell abzunehmen. Dafür soll man die Kalorienaufnahme weitestgehend reduzieren, jedoch mindestens 1200 Kalorien täglich zu sich nehmen und keine Nährstoffgruppen (z. B. Fette) radikal einschränken. Dennoch liegt der Schwerpunkt auf mageren Eiweißquellen (z. B. Fisch), guten Fetten (z. B. Pflanzenöl) und ballaststoffreichen Kohlenhydaten. Um trotz einer verminderten Energiezufuhr die gewünschte Menge von 35 Gramm Ballaststoffen erreichen zu können, empfiehlt die Autorin, während der ersten Diätphase zusätzlich auf Shakes, Riegel oder sonstige mit Ballaststoffen angereicherte Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.

Nachdem die erste Phase der Fiber35-Diät erfolgreich abgeschlossen wurde, dient die zweite Phase dazu, einen Übergang zu der dritten Phase zu schaffen, in der das Gewicht reguliert wird. Daher kann die zweite Phase übersprungen werden, falls das Wohlfühlgewicht bereits in der ersten Diätphase erreicht wurde. Indem der Ernährungsplan durch weitere 500 Kalorien erweitert wird, kann diese Phase so lange durchgezogen werden, bis man genug abgenommen hat.

Schließlich soll das Wohlfühlgewicht in der dritten Phase der Fiber35-Diät gehalten werden. Da gibt es keine strengen Vorschriften mehr, jedoch muss weiterhin darauf geachtet werden, mindestens 35 Gramm Ballaststoffe zu sich zu nehmen und sich gesund zu ernähren.

 

Weitere Merkmale der Fiber35-Diät

Zusätzlich rät Brenda Watson, während der gesamten Diät fünf oder sechs kleine Mahlzeiten drei großen vorzuziehen und ausreichend zu trinken, um die Stoffwechselfunktion konstant aufrecht zu erhalten. Ebenso sollen viel Schlaf, regelmäßige Saunabesuche und bestimmte Entgiftungskuren förderlich für den Stoffwechsel sein.

Körperliche Betätigung spielt bei der Fiber35-Diät auch eine wichtige Rolle. So soll dreimal wöchentlich eine halbstündige Ausdauereinheit (z. B. Aerobic) in den Tagesablauf integriert werden. Dennoch sollte auch der Muskelaufbau durch Krafttraining nicht vernachlässigt werden.

Trotzdem mangelt es dem Buch stellenweise an wissenschaftlichen Grundlagen, wodurch das Diätkonzept auf eine bloße Empfehlung, man soll mehr Ballaststoffe essen, reduziert werden könnte.

 

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